Sonntag, 8. Juni 2008

Viele Abschiede an einem Tag

Es hätte alles so schön werden können…
Ach, es war auch so ein Highlight in der jüngeren Union-Historie.Wieso? Weil im letzten Pflichtspiel, welches in der wirklich „alten“ Alten Försterei stattfand, 14.200 Zuschauer dem Spektakel beiwohnten und streckenweise für Gänsehautatmosphäre sorgten. Eingeleitet wurde das letzte Punktspiel gegen Oberhausen, in welchem man hätte theoretisch noch aufsteigen können, durch eine feine Choreographie auf der Waldseite. Ich mache es kurz: Aus dem Wunder wurde nichts, denn der Gast machte mit dem 3:0 Sieg den Aufstieg klar und Union beendet die Saison auf einem hervorragenden 4. Platz.
Zum Spiel selbst noch ein Wort: Es war ein Abziehbild das Spiels gegen Magdeburg. Viele Chancen, keine Tore. Der Gegner kommt einmal vor den Kasten und erzielt den Treffer. Viel Glück haben unsere Jungs zuletzt nicht gehabt, so vie ist sicher.
Auch so, es war der Tag der Abschiede.
Neben der AF in der aktuellen Form verabschiedete man die Spieler Tim Ruttke, Tobias Scharlau, Michael Hinz, Tom Martins, Christian Streit und Marco Löring. Alle werden den Verein ende Juni verlassen und aus diesem Anlass wünsche ich nochmals allen Abgängen für die Zukunft alles Gute. Vor allem Tom Martins, der sich vor einem Jahr in Topform präsentierte und den eine Verletzung so abrupt stoppte.
Dann möchte ich das Thema AF nochmals aufgreifen. Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl gewesen, zu wissen, dass beim nächsten Meisterschafts- sprich Punktspiel die Füße festen Beton zu spüren bekommen und man keinen Sonnenbrand mehr nach Hause bringen wird. Auf Grund dessen, dass ein Dacht über den Stehplatztraversen das verhindern wird. Es war noch mal eine Möglichkeit sich von diesem altehrwürdigen Stadion zu verabschieden und die neue Alte Försterei dann im September begrüßen zu dürfen.
Schon jetzt darf ich der Mannschaft Danke für eine tolle, geile, atemberaubende Saison sagen.
Danke für Spiele wie das gegen Braunschweig (Hin – und Rückspiel) für das fulminante 4:2 zu Hause gegen Dresden und die Herzkasperspiele gegen die zweiten Mannschaften von Dortmund und den HSV (jeweils zu Hause).
Und noch ein Fakt, der zeigt was die Mannschaft diese Saison eigentlich geleistet hat: Auswärts nur auf Grund eines Tores zweit beste Mannschaft hinter Aufsteiger Rot Weiß Ahlen.

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