Es war die Topmeldung (am 19. April) schlechthin, die vielen die Sprache verschlug bzw. die Schrippe im Halse stecken bleiben ließ. Der 1.FC Union bekam es schriftlich untersagt einen Kartenverkauf an Dresdner für das Heimspiel am 8. Mail, eben gegen Dynamo Dresden, anzubieten. Initiator der Aktion: Die Berliner Polizei. Ihr liegen Erkenntnisse vor, die besagen, dass es aus der Dresdner Fanszene Anzeichen gibt, dass mindestens 200 Personen anreisen werden, die Ausschreitungen provozieren wollen. Anreise, um vorsätzlich Gewalt herauf zu beschwören? Sicherlich nichts Neues, vor allem in Verbindung mit solchen s. g. Sicherheitsspielen. Dennoch wäre dieser Vorgang bundesweit einzigartig. Noch vor einem Jahr hieß die Ansetzung ebenfalls Union vs. Dresden – sie wurde selbstverständlich ausgespielt. Alles verlief ruhig.
Allerdings spielt noch ein Faktor eine nicht geringe Rolle. Die immensen Kosten, die mit so einem Spiel anfallen. Hier ist vor allem der Aufwand des Personals zu nennen. Beim schon angesprochnen letzten Aufeinandertreffen der beiden Vereine in Berlin waren über 1.200 Beamte im Einsatz. Ist es aber der wahre, richtige Weg die Gästefans vollkommen von den Spielern ihrer Teams auszuschließen? Ist es nicht viel mehr Aktionismus von Seiten des Staates? Ist es nicht viel mehr die Atmosphäre, die bei solchen Vorgaben auf der Strecke bleibt? Eines ist jedoch Fakt. Diese Vorgehensweise wird in Deutschland wohl nicht durchsetzbar sein. Anzeichen dafür ist die Einmischung des DFB, der sich nun in die Angelegenheit einschaltete. Die Funktionäre wollen das ausschließen der Gäste aus Sachsen so nicht hinnehmen und drängen auf eine Alternative. Ehrhart Körting, seines Zeichens Innensenator von Berlin, sprach sogar davon im Einzelfall Spiele abzusagen. Eine Vision, die so hoffen alle Beteiligten nicht eintreten wird. Am morgigen Mittwoch werden sich noch mal alle Beteiligten an einen runden Tisch setzten und Situation in einem außerordentlichen Gespräche ausloten.
Man registriert bereits jetzt: Der Fokus liegt nicht mehr alleine auf dem Spiel 1.FC Union gegen Dresden, sondern verlagert sich still und leise auf den gesamten Fußball. Die aktuelle Ansetzung hat eine Musterbedeutung. In wie weit kann man „Gewalt suchende“ Personen vom Stadion fern halten? Es wurde in der Vergangenheit viel probiert. Z. B. wurde ein begrenztest Kontingent an Karten zur Verfügung gestellt. Einen unübersehbaren Nachteil besitzt das allg. Verbot von Karten für Dresdner. Es besteht die Möglichkeit, dass diese über Schleichwege versuchen an Karten zu kommen und es wird die gesamte Masse für die Vergehen einer vergleichsweise kleinen Gruppe vorverurteilt. Es ist ein Drahtseilakt, den die Polizei aufnimmt. Man kann nur beten, dass das Seil nicht zu dünn ist. Die nächsten Tage werden sicher für alle Aufklärung bringen.
Dienstag, 22. April 2008
Donnerstag, 17. April 2008
Zwischen Wahn und Wahnsinn
Die Sonne strahlte an diesem Samstag im Stadion an der Alten Försterei, ja sie brannte sogar fast war man bereits geneigt zu sagen.
Aber er schaute gequält drein. Nicht so wirklich glücklich schien er zu sein. Im Gesicht taten sich Falten auf, so als denke er gerade scharf über eine bestimmte Situation nach.
Vor wenigen Minuten hatte der Unparteiische Markus Kuhl (Köln) die Partei zwischen dem 1. FC Union Berlin und dem Wuppertaler SV abgepfiffen. Am Ende stand ein 1:1, über das sich in Reihen der ambitionierten Köpenicker keiner so ausgelassen freuen wollte.
Und wenn es in diesem Spiel so etwas wie eine Schlüsselszene gegeben hat, dann war es die, die sich in der 67. Minute für den 1.FC Union ergab. Man führte zu diesem Zeitpunkt 1:0, ließ die Gäste aber bereits seit der Halbzeit immer mehr kommen. Doch in eben dieser Minute spielte Mattuschka einen herrlichen, eben den genialen, Pass auf den startenden Karim Benyamina, der in der 53. Minute für Biran gekommen war. Frisch war, riss wie gewohnt viele Meter herunter und stürmte nun zusammen
mit Sturmpartner Patschinski auf WSV-Keeper Maly los. Ja, er rollte, der Angriff und Benyamia traute es sich zu. Er traute sich zu selbst zu schießen, hatte er doch letzte Woche gegen Essen und Tor vorbereitet und eines höchst selbst erzielt. Aug und Aug mit dem Torwart schloss er ab, schob den Ball am Schlussmann vorbei. Das sah klasse aus, ein optischer Leckerbissen, doch mit einem faden Beigeschmack, denn der Ball klatschte an den Pfosten und prallte von dort zurück ins Feld. Gesichter, die es nicht fassen konnten waren die Folge. Es war der Matchball, der fast sicher geglaubte Sieg, der in dieser Sekunde am Pfosten des Zuckertors zerschellte.
Da war er wieder, der Chancentod Karim Benyamina. So wird der Stürmer gerne genannt, und das bereits seit seiner ersten Saison bei den Köpenickern 2005 / 2006. Damals kam er vom SV Babelsberg und einer Empfehlung von, so glaube ich es fest in Erinnerung zu haben, 18 Toren. Auch in der Aufstiegssaison bei den Berlinern konnte er 15 Tore erzielen und war damit zweitbester Torjäger hinter Daniel Teixeira (24 Tore). Jedoch leistete sich der damals 23 Jährige auch schon zu Oberligazeiten große Aussetzer. Versiebte oft gute Tormöglichkeiten in der Hinrunde. Doch nicht nur das, er war auch der Mann, wenn es um die spektakulären Tore geht, bei denen sich die Zuschauer aus Ehrfurcht von den Sitzen erheben bzw. wie entfesselt jubeln. So z. B. im Spiel gegen den BFC Dynamo am 21. August 2005. Der 1.FC Union gewann 8:0 und Benyamina erzielte 3 Tore an diesem denkwürdigen Nachmittag. Eines davon, das 5:0, aus ca. 30 Metern Entfernung, ansatzlos. Im selben Spiel besaß er auch simplere Chancen, die er wiederum fahrlässig ausließ. Da raufen sich die vielen Menschen auf den Traversen die Haare und Minuten später staunen sie andächtig. Die Rückrunde der Oberliga-Saison, sie gehörte dem Duo Teixeira / Benyamina. Am 7. Mai 2006 spielte der 1.FC Union im Stadion an der Alten Försterei sein Heimspiel gegen den damals letzt verbliebenen Aufstiegskonkurrenten aus Babelsberg aus. Benyamina schoss das entscheidende Tor, auf Vorlage des alteingesessenen „Texas“.
Dazu kam wenige Tage zuvor das Tor, was auch in der ARD Sportschau zu sehen war. Welches nicht nur von unglaublicher Optik, sondern auch Wichtigkeit war. 2:2 stand es in Berlin Lankwitz in der dritten Minute der Nachspielzeit als Sebastian Bönig ca. von der Mittellinie noch mal die Ehre hatte einen Ball gen Strafraum zu befördern. Dort gewann Mattuschka das Kopfballduell gegen seinen Gegenspieler. Benyamina nahm den Ball im 16 Meterraum mit dem Rücken zum Tor (!) an, dreht sich und zog in mitten des Drehvorgangs ab. Der Ball rasierte die Unterkante der Latte und sprang von dort hinter die Torlinie. Wie in traumwandlerischer Sicherheit agierte er, wie als ob er wüsste, dass dieses Geschoss sein Ziel finden wird. Es war das Tor des Karim Benyamina im Uniondress und bis heute wohl unvergessen.
In der Saison 2006 / 2007 avancierte Benyamina zum besten Torschützen des 1.FC Union (11 Tore). In der Hinrunde traf er sogar so sicher, dass die TSG aus Hoffenheim, wenn man inoffiziellen Kreisen Glauben schenken durfte, am 1.12.2006 beim Heimspiel gegen Werder Bremen II, Späher entsandte. Selbst die Vertragsverlängerung stand auf einmal in Frage. Es existierte ein Vertrag bis zum Sommer 2008. Was danach aber aus der Ehe Union Benyamina werden würde war völlig offen. Doch das Spiel gegen Bremen schien ein negativer Wendepunkt zu werden. Nicht nur weil man hoffnungslos mit 0:2 unterlag, sondern auch weil die Tormaschine Benyamina nicht so recht laufen wollte. Da war er wieder, der Chancentod. Aber auch so wollte es nicht mehr so klappen, wie noch in der Hinrunde. Viele Kilometer riss er herunter…ging Laufwege für die Kollegen. Was den Einsatzwillen angeht, so war der Ex- Reinickendorfer ein Vorbild für seine Mitspieler. Immer quirlig auf den Beinen. Nur das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag, es hing im Ungleichgewicht. Da war sie wieder die Kostennutzenrechnung. Im Frühling 2007 verlängerte er seinen Vertrag schließlich beim 1.FC Union bis zum Sommer 2009. Verpufft waren die Wechselgerüchte zu diesem Zeitpunkt schon lange. In der Rückrunde 06 / 07 klingelte es nur noch drei Mal im Kasten des Gegners durch ein Tor von Karim Benyamina. Hinzu kam, dass ihm mit Nenad Vuckovic (von TeBe gekommen) ein Stürmer vor die Nase gesetzt wurde, der ihm fast den Stammplatz abknöpfte. Über 2 Meter misst dieser Spieler, der aber elegant mit dem Ball umgehen konnte, ganz entgegen vieler Klischees. Jedoch war dieser Mann chronisch verletzt und verließ Köpenick deswegen nach einem halben Jahr wieder. So kam es, dass Benyamina auch im dritten Jahr an der Alten Försterei seinen Stammplatz im Sturm behaupten konnte. Und tatsächlich, am 5. und 6. Spieltag traf er endlich wieder. Und im Spiel gegen Braunschweig (6. Spieltag) gelang ihm eines der wichtigen Tore. Hing ihm doch vor allem zu Oberligazeiten oft der Ruf nach, wenn der träfe, dann nur zu den Zeitpunkten, wenn die Messen schon gelesen sind. In der Folge, bis zum heutigen Tag folgten noch 3 Tore und viele Ein – und Auswechslungen. Eines kann man dem Mann, der in Dresden geboren wurde nicht vorwerfen: Dass er nicht kämpfen würde. Er arrangiert sich ganz offensichtlich mit der Situation und scheint nicht unzufrieden zu sein. Gegen Erfurt, am 6. April durfte Fan eine Benyamia-Gala genießen. Erst in der 67. Minute wurde er für seinen Sturm-Kollegen Biran ins kalte Wasser an der Hafenstraße in Essen geschmissen, steuerte er eine Torvorlage und einen Treffer selbst zum 3:0 Erfolg der Eisernen in Essen bei. Viele Chancen brauchte er nicht, es lief einfach. Es sind wohl diese Spiele, an denen er sich orientieren sollte, auch wenn man natürlich auch die kritischen Leistungen beäugen sollte.
Dies war eine extrem gekürzte Fassung von Karims sportlichen Werdegangs, wie ich ihn in den letzten Monaten / Jahren seit Beginn seines Engagements bei Union gesehen habe.
Einen Ausblick zu werfen fällt schwer. Eine zu 100 % gesicherte Zukunft hat er aus meiner Sicht hier nicht. Dafür sind die Leistungsschwankungen zu latent.
Eines ist jedoch sicher: Er wird sich auch in Zukunft bei seinen Einsätzen wieder zu 100 % reinhängen und fighten.
Nach der vergebenen Chance gegen Wuppertal stürzten sich die einschlägigen Gazetten auf Benyamina und er wurde als Trottel hingestellt bzw. als die Person, die Union den Sieg gekostet habe. Hier zu ist zu sagen, dass diese Reaktionen völlig überzogen sind und aus meinem Blickwinkel teilweise beleidigend wirken. Kritik ist richtig und vor allem relevant, jedoch muss sie sachlich vorgetragen sein. Im Nachhinein, wie es so schön heißt, ist man immer ein kleines bisschen schlauer.
Aber er schaute gequält drein. Nicht so wirklich glücklich schien er zu sein. Im Gesicht taten sich Falten auf, so als denke er gerade scharf über eine bestimmte Situation nach.
Vor wenigen Minuten hatte der Unparteiische Markus Kuhl (Köln) die Partei zwischen dem 1. FC Union Berlin und dem Wuppertaler SV abgepfiffen. Am Ende stand ein 1:1, über das sich in Reihen der ambitionierten Köpenicker keiner so ausgelassen freuen wollte.
Und wenn es in diesem Spiel so etwas wie eine Schlüsselszene gegeben hat, dann war es die, die sich in der 67. Minute für den 1.FC Union ergab. Man führte zu diesem Zeitpunkt 1:0, ließ die Gäste aber bereits seit der Halbzeit immer mehr kommen. Doch in eben dieser Minute spielte Mattuschka einen herrlichen, eben den genialen, Pass auf den startenden Karim Benyamina, der in der 53. Minute für Biran gekommen war. Frisch war, riss wie gewohnt viele Meter herunter und stürmte nun zusammen
mit Sturmpartner Patschinski auf WSV-Keeper Maly los. Ja, er rollte, der Angriff und Benyamia traute es sich zu. Er traute sich zu selbst zu schießen, hatte er doch letzte Woche gegen Essen und Tor vorbereitet und eines höchst selbst erzielt. Aug und Aug mit dem Torwart schloss er ab, schob den Ball am Schlussmann vorbei. Das sah klasse aus, ein optischer Leckerbissen, doch mit einem faden Beigeschmack, denn der Ball klatschte an den Pfosten und prallte von dort zurück ins Feld. Gesichter, die es nicht fassen konnten waren die Folge. Es war der Matchball, der fast sicher geglaubte Sieg, der in dieser Sekunde am Pfosten des Zuckertors zerschellte.Da war er wieder, der Chancentod Karim Benyamina. So wird der Stürmer gerne genannt, und das bereits seit seiner ersten Saison bei den Köpenickern 2005 / 2006. Damals kam er vom SV Babelsberg und einer Empfehlung von, so glaube ich es fest in Erinnerung zu haben, 18 Toren. Auch in der Aufstiegssaison bei den Berlinern konnte er 15 Tore erzielen und war damit zweitbester Torjäger hinter Daniel Teixeira (24 Tore). Jedoch leistete sich der damals 23 Jährige auch schon zu Oberligazeiten große Aussetzer. Versiebte oft gute Tormöglichkeiten in der Hinrunde. Doch nicht nur das, er war auch der Mann, wenn es um die spektakulären Tore geht, bei denen sich die Zuschauer aus Ehrfurcht von den Sitzen erheben bzw. wie entfesselt jubeln. So z. B. im Spiel gegen den BFC Dynamo am 21. August 2005. Der 1.FC Union gewann 8:0 und Benyamina erzielte 3 Tore an diesem denkwürdigen Nachmittag. Eines davon, das 5:0, aus ca. 30 Metern Entfernung, ansatzlos. Im selben Spiel besaß er auch simplere Chancen, die er wiederum fahrlässig ausließ. Da raufen sich die vielen Menschen auf den Traversen die Haare und Minuten später staunen sie andächtig. Die Rückrunde der Oberliga-Saison, sie gehörte dem Duo Teixeira / Benyamina. Am 7. Mai 2006 spielte der 1.FC Union im Stadion an der Alten Försterei sein Heimspiel gegen den damals letzt verbliebenen Aufstiegskonkurrenten aus Babelsberg aus. Benyamina schoss das entscheidende Tor, auf Vorlage des alteingesessenen „Texas“.
Dazu kam wenige Tage zuvor das Tor, was auch in der ARD Sportschau zu sehen war. Welches nicht nur von unglaublicher Optik, sondern auch Wichtigkeit war. 2:2 stand es in Berlin Lankwitz in der dritten Minute der Nachspielzeit als Sebastian Bönig ca. von der Mittellinie noch mal die Ehre hatte einen Ball gen Strafraum zu befördern. Dort gewann Mattuschka das Kopfballduell gegen seinen Gegenspieler. Benyamina nahm den Ball im 16 Meterraum mit dem Rücken zum Tor (!) an, dreht sich und zog in mitten des Drehvorgangs ab. Der Ball rasierte die Unterkante der Latte und sprang von dort hinter die Torlinie. Wie in traumwandlerischer Sicherheit agierte er, wie als ob er wüsste, dass dieses Geschoss sein Ziel finden wird. Es war das Tor des Karim Benyamina im Uniondress und bis heute wohl unvergessen.
In der Saison 2006 / 2007 avancierte Benyamina zum besten Torschützen des 1.FC Union (11 Tore). In der Hinrunde traf er sogar so sicher, dass die TSG aus Hoffenheim, wenn man inoffiziellen Kreisen Glauben schenken durfte, am 1.12.2006 beim Heimspiel gegen Werder Bremen II, Späher entsandte. Selbst die Vertragsverlängerung stand auf einmal in Frage. Es existierte ein Vertrag bis zum Sommer 2008. Was danach aber aus der Ehe Union Benyamina werden würde war völlig offen. Doch das Spiel gegen Bremen schien ein negativer Wendepunkt zu werden. Nicht nur weil man hoffnungslos mit 0:2 unterlag, sondern auch weil die Tormaschine Benyamina nicht so recht laufen wollte. Da war er wieder, der Chancentod. Aber auch so wollte es nicht mehr so klappen, wie noch in der Hinrunde. Viele Kilometer riss er herunter…ging Laufwege für die Kollegen. Was den Einsatzwillen angeht, so war der Ex- Reinickendorfer ein Vorbild für seine Mitspieler. Immer quirlig auf den Beinen. Nur das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag, es hing im Ungleichgewicht. Da war sie wieder die Kostennutzenrechnung. Im Frühling 2007 verlängerte er seinen Vertrag schließlich beim 1.FC Union bis zum Sommer 2009. Verpufft waren die Wechselgerüchte zu diesem Zeitpunkt schon lange. In der Rückrunde 06 / 07 klingelte es nur noch drei Mal im Kasten des Gegners durch ein Tor von Karim Benyamina. Hinzu kam, dass ihm mit Nenad Vuckovic (von TeBe gekommen) ein Stürmer vor die Nase gesetzt wurde, der ihm fast den Stammplatz abknöpfte. Über 2 Meter misst dieser Spieler, der aber elegant mit dem Ball umgehen konnte, ganz entgegen vieler Klischees. Jedoch war dieser Mann chronisch verletzt und verließ Köpenick deswegen nach einem halben Jahr wieder. So kam es, dass Benyamina auch im dritten Jahr an der Alten Försterei seinen Stammplatz im Sturm behaupten konnte. Und tatsächlich, am 5. und 6. Spieltag traf er endlich wieder. Und im Spiel gegen Braunschweig (6. Spieltag) gelang ihm eines der wichtigen Tore. Hing ihm doch vor allem zu Oberligazeiten oft der Ruf nach, wenn der träfe, dann nur zu den Zeitpunkten, wenn die Messen schon gelesen sind. In der Folge, bis zum heutigen Tag folgten noch 3 Tore und viele Ein – und Auswechslungen. Eines kann man dem Mann, der in Dresden geboren wurde nicht vorwerfen: Dass er nicht kämpfen würde. Er arrangiert sich ganz offensichtlich mit der Situation und scheint nicht unzufrieden zu sein. Gegen Erfurt, am 6. April durfte Fan eine Benyamia-Gala genießen. Erst in der 67. Minute wurde er für seinen Sturm-Kollegen Biran ins kalte Wasser an der Hafenstraße in Essen geschmissen, steuerte er eine Torvorlage und einen Treffer selbst zum 3:0 Erfolg der Eisernen in Essen bei. Viele Chancen brauchte er nicht, es lief einfach. Es sind wohl diese Spiele, an denen er sich orientieren sollte, auch wenn man natürlich auch die kritischen Leistungen beäugen sollte.
Dies war eine extrem gekürzte Fassung von Karims sportlichen Werdegangs, wie ich ihn in den letzten Monaten / Jahren seit Beginn seines Engagements bei Union gesehen habe.
Einen Ausblick zu werfen fällt schwer. Eine zu 100 % gesicherte Zukunft hat er aus meiner Sicht hier nicht. Dafür sind die Leistungsschwankungen zu latent.
Eines ist jedoch sicher: Er wird sich auch in Zukunft bei seinen Einsätzen wieder zu 100 % reinhängen und fighten.
Nach der vergebenen Chance gegen Wuppertal stürzten sich die einschlägigen Gazetten auf Benyamina und er wurde als Trottel hingestellt bzw. als die Person, die Union den Sieg gekostet habe. Hier zu ist zu sagen, dass diese Reaktionen völlig überzogen sind und aus meinem Blickwinkel teilweise beleidigend wirken. Kritik ist richtig und vor allem relevant, jedoch muss sie sachlich vorgetragen sein. Im Nachhinein, wie es so schön heißt, ist man immer ein kleines bisschen schlauer.
Montag, 14. April 2008
Ein Spiel dauert 90, manchmal auch 120 Minuten.
Der FC Bayern stehend K.O.
Es war die 120. Minute im Coliseum Alfonso Pérez beim UEFA-Cup Viertelfinal-Rückspiel zwischen dem FC Getafe und dem FC Bayern angebrochen. Die spanischen Gastgeber führten mit 3:2, was gleichzeitig den Einzug ins Halbfinale bedeuten würde. Ihr merkt schon, vorbei sind die glorreichen Champions League Abende im Santiago Bernabéu, der Heimat von Real Madrid. Nein, es waren die kleinen Spanier, die es nun zu schlagen galt, in einem Vorort von Madrid. Nun, dieses Vorhaben schien noch 6 Minuten zuvor im großen Stil den Bach herunter zu gehen. Bis Luca Toni einen Fehler des argentinischen Nationalkeepers Abbondanzieri ausnutzte und den abgeklatschten Ball zum Anschluss einschob. In letzter Minute gab es also noch mal einen Standart, der hoch hineinbegeben wurde, auch Oliver Kahn befand sich zu diesem Zeitpunkt im Strafraum der Gastgeber. Um diesen unvergesslichen Abend abzurunden schafft es der italienische Weltmeister Toni tatsächlich mit der allerletzten Aktion des Spiels noch den Ausgleich zu erzielen. Das 3:3! Auf einmal war der deutsche Rekordmeister ins Halbfinale vorgedrungen. Nach dieser Aktion wurde das Spiel auch abgepfiffen und somit war das Ergebnis auch amtlich. Und wieder konnte man als Zuschauer von einem einmaligen Europokalabend berichten. Was sich dort nämlich vor den Augen der Zuschauer abspielte, bot mehr als man es sich hätte vor dem Spiel versprochen. Bereits in der 6. Minute zückte der Schweizer Unparteiische gegen Rubén de la Red (FC Getafe) nach einer vermeintlichen Notbremse gegen Klose die rote Karte. Von da an spielte der kleine spanische Verein gegen den großen Namen aus Deutschland mit nur noch 10 Mann und nun kommt ein weiteres Phänomen hinzu, dass dieses Spiel in der Folge prägen sollte. Die Mannschaft, die in Unterzahl agieren musste wurde stärker und stärker, nahm das Herz in die Hand, wie man so schön sagt. Diese Einstellung gipfelte schließlich darin, dass Cosmin Contra kurz vor der Pause zu einem fast 50 Meter-Lauf ansetzte, an dessen Ende die Führung für den Underdog stand. Unnachahmlich trat er an nahm die Münchner Abwehr innerhalb von Sekunden auseinander. Es war wie das berühmte Messer, was durch die Butter gleitet. Genüsslich, in hoher Geschwindigkeit. Die große Augen der Defensive nach dem Gegentor…wo waren sie im Moment des Antritts? Was passiert hier gerade, schienen sie sich zu fragen. Doch für Fragen war die zeit schon lange abgelaufen. Der Masterplan der Bayern, in Getafe zu zeigen, dass das Hinspiel eine Art Betriebsunfall war, schien zum Scheitern verdammt. Denn auch in den nun folgenden 45 Minuten änderte sich wenig am Geschehen auf dem Rasen. Durch die enorm große Laufbereitschaft kauften die Gastgeber dem FC Bayern den Schneit ab. Hinzu kamen ideenlose, hohe Bälle auf Luca Toni, die dieser praktisch nie verwerten konnte.
Inakzeptabel die Leistung des FC Bayern, denn zu diesem Zeitpunkt setzten die Gastgeber immer mehr auf Offensive. Und in der 87. Minute hätte es auch die endgültige Entscheidung geben können. Wieder war es ein vorzüglich vorgetragener Konter, den man, nach dem Kahn schon geschlagen war, auch hätte verwertet, wäre dem Umspielen nicht ein Ausrutscher gefolgt. So kam es, dass der FC Bayern in der 89. Minute nach einem der vielen hohen Hereingaben nun doch dafür sorgen konnte, dass der Ball nicht postwendend wieder hinaus befördert wurde. Nach mehreren Kopfballstationen prallte der Ball mehr oder weniger zufällig zu Ribéry. Dieser schaltete gedankenschnell und zog ansatzlos ab. Tor. Verlängerung. Und Verärgerung. Ja, man konnte sie in den Gesichtern der Akteure in Rot-Weiß ablesen. Gegen eine Mannschaft, die, und da wären wir wieder in der Welt der Theorie, auf dem Papier mehr als schlagbar schien, wurde man von Selbiger vorgeführt. Und es sollte an diesem Tag wohl noch bitterer für den deutschen Rekordmeister werden, denn die Pflichtaufgabe entpuppte sich in der Verlängerung als unüberwindbare Hürde.
Erst 5 Minuten war die Verlängerung alt, da rieb sich jeder Sympathisant der Münchner verwundert die Augen: 3:1 führten die Spanier auf einmal und stießen das Tor zum sensationellen Halbfinaleinzug weit auf. Konfusion…Entsetzten, dies waren die Gefühlslagen auf der Bayern-Bank. Dies änderte sich erst in der 116. Minute der Verlängerung. Es war die Minute von Abbondanzieris Geschenk an Luca Toni. Die Bayern witterten Morgenluft. Und kamen, wie schon angesprochen zu diesem fast schon unverschämten Auswärtssieg. Eine Mannschaft dieser Qualität mühte sich gegen das Team aus dem Vorort von Madrid zu einem äußerst schmeichelhaften 3:3 und darf weiter vom Tripple (Meisterschaft, Pokal und eben UEFA-Cup) träumen. Am Ende sorgte ein Schussligkeitsfehler des ansonsten so sicheren Schlussmannes der Spanier dafür, dass der Gast aus Bayern in die Runde der letzten vier einzieht. Betrachtet man die Ausgangslage vor Hin – und Rückspiel haben sich die Bayern, trotz erfolgreicher Qualifikation, nicht mit Ruhm bekleckert. Es war ein wackliges, sensibles Gebilde, was die Münchner da fußballerisch präsentierten. Und, soweit lehne ich mich aus dem Fenster, gegen Zenit St. Petersburg wird das im Halbfinale wohl wieder ein Spießroutenlauf, wenn man nicht die ureigensten Instinkte eines Fußballers in den Millionären von München wecken kann: Dem Kampfgeist!
Es war die 120. Minute im Coliseum Alfonso Pérez beim UEFA-Cup Viertelfinal-Rückspiel zwischen dem FC Getafe und dem FC Bayern angebrochen. Die spanischen Gastgeber führten mit 3:2, was gleichzeitig den Einzug ins Halbfinale bedeuten würde. Ihr merkt schon, vorbei sind die glorreichen Champions League Abende im Santiago Bernabéu, der Heimat von Real Madrid. Nein, es waren die kleinen Spanier, die es nun zu schlagen galt, in einem Vorort von Madrid. Nun, dieses Vorhaben schien noch 6 Minuten zuvor im großen Stil den Bach herunter zu gehen. Bis Luca Toni einen Fehler des argentinischen Nationalkeepers Abbondanzieri ausnutzte und den abgeklatschten Ball zum Anschluss einschob. In letzter Minute gab es also noch mal einen Standart, der hoch hineinbegeben wurde, auch Oliver Kahn befand sich zu diesem Zeitpunkt im Strafraum der Gastgeber. Um diesen unvergesslichen Abend abzurunden schafft es der italienische Weltmeister Toni tatsächlich mit der allerletzten Aktion des Spiels noch den Ausgleich zu erzielen. Das 3:3! Auf einmal war der deutsche Rekordmeister ins Halbfinale vorgedrungen. Nach dieser Aktion wurde das Spiel auch abgepfiffen und somit war das Ergebnis auch amtlich. Und wieder konnte man als Zuschauer von einem einmaligen Europokalabend berichten. Was sich dort nämlich vor den Augen der Zuschauer abspielte, bot mehr als man es sich hätte vor dem Spiel versprochen. Bereits in der 6. Minute zückte der Schweizer Unparteiische gegen Rubén de la Red (FC Getafe) nach einer vermeintlichen Notbremse gegen Klose die rote Karte. Von da an spielte der kleine spanische Verein gegen den großen Namen aus Deutschland mit nur noch 10 Mann und nun kommt ein weiteres Phänomen hinzu, dass dieses Spiel in der Folge prägen sollte. Die Mannschaft, die in Unterzahl agieren musste wurde stärker und stärker, nahm das Herz in die Hand, wie man so schön sagt. Diese Einstellung gipfelte schließlich darin, dass Cosmin Contra kurz vor der Pause zu einem fast 50 Meter-Lauf ansetzte, an dessen Ende die Führung für den Underdog stand. Unnachahmlich trat er an nahm die Münchner Abwehr innerhalb von Sekunden auseinander. Es war wie das berühmte Messer, was durch die Butter gleitet. Genüsslich, in hoher Geschwindigkeit. Die große Augen der Defensive nach dem Gegentor…wo waren sie im Moment des Antritts? Was passiert hier gerade, schienen sie sich zu fragen. Doch für Fragen war die zeit schon lange abgelaufen. Der Masterplan der Bayern, in Getafe zu zeigen, dass das Hinspiel eine Art Betriebsunfall war, schien zum Scheitern verdammt. Denn auch in den nun folgenden 45 Minuten änderte sich wenig am Geschehen auf dem Rasen. Durch die enorm große Laufbereitschaft kauften die Gastgeber dem FC Bayern den Schneit ab. Hinzu kamen ideenlose, hohe Bälle auf Luca Toni, die dieser praktisch nie verwerten konnte.
Inakzeptabel die Leistung des FC Bayern, denn zu diesem Zeitpunkt setzten die Gastgeber immer mehr auf Offensive. Und in der 87. Minute hätte es auch die endgültige Entscheidung geben können. Wieder war es ein vorzüglich vorgetragener Konter, den man, nach dem Kahn schon geschlagen war, auch hätte verwertet, wäre dem Umspielen nicht ein Ausrutscher gefolgt. So kam es, dass der FC Bayern in der 89. Minute nach einem der vielen hohen Hereingaben nun doch dafür sorgen konnte, dass der Ball nicht postwendend wieder hinaus befördert wurde. Nach mehreren Kopfballstationen prallte der Ball mehr oder weniger zufällig zu Ribéry. Dieser schaltete gedankenschnell und zog ansatzlos ab. Tor. Verlängerung. Und Verärgerung. Ja, man konnte sie in den Gesichtern der Akteure in Rot-Weiß ablesen. Gegen eine Mannschaft, die, und da wären wir wieder in der Welt der Theorie, auf dem Papier mehr als schlagbar schien, wurde man von Selbiger vorgeführt. Und es sollte an diesem Tag wohl noch bitterer für den deutschen Rekordmeister werden, denn die Pflichtaufgabe entpuppte sich in der Verlängerung als unüberwindbare Hürde.
Erst 5 Minuten war die Verlängerung alt, da rieb sich jeder Sympathisant der Münchner verwundert die Augen: 3:1 führten die Spanier auf einmal und stießen das Tor zum sensationellen Halbfinaleinzug weit auf. Konfusion…Entsetzten, dies waren die Gefühlslagen auf der Bayern-Bank. Dies änderte sich erst in der 116. Minute der Verlängerung. Es war die Minute von Abbondanzieris Geschenk an Luca Toni. Die Bayern witterten Morgenluft. Und kamen, wie schon angesprochen zu diesem fast schon unverschämten Auswärtssieg. Eine Mannschaft dieser Qualität mühte sich gegen das Team aus dem Vorort von Madrid zu einem äußerst schmeichelhaften 3:3 und darf weiter vom Tripple (Meisterschaft, Pokal und eben UEFA-Cup) träumen. Am Ende sorgte ein Schussligkeitsfehler des ansonsten so sicheren Schlussmannes der Spanier dafür, dass der Gast aus Bayern in die Runde der letzten vier einzieht. Betrachtet man die Ausgangslage vor Hin – und Rückspiel haben sich die Bayern, trotz erfolgreicher Qualifikation, nicht mit Ruhm bekleckert. Es war ein wackliges, sensibles Gebilde, was die Münchner da fußballerisch präsentierten. Und, soweit lehne ich mich aus dem Fenster, gegen Zenit St. Petersburg wird das im Halbfinale wohl wieder ein Spießroutenlauf, wenn man nicht die ureigensten Instinkte eines Fußballers in den Millionären von München wecken kann: Dem Kampfgeist!
Dienstag, 8. April 2008
Frühlingsgefühle
So oder so ähnlich lässt sich die Gefühlslage der Mannschaft und der Fans beim 1.FC Union in diesen Wochen wohl beschreiben. In der Liga setzten die Unioner ihren furiosen Lauf mit einem 1:1 gegen Erfurt zu Hause (22. März) und dem deutlichen 3:0 in Essen (6. April) fort. Damit bleibt die Aussage „ In der Rückrunde ungeschlagen“ im Bezug auf de Köpenicker weiterhin höchst aktuell. Schon 49 Mal klingelte es in der aktuellen Saison im Kasten des Gegners. Das bedeutet bereits jetzt eine Verbesserung des Wertes aus der Vor-Saison (45 Tore). Doch woher stammt dieser Erfolg bzw. wo liegt sein Ursprung? Vor einem Jahr lag Union ebenfalls sehr aussichtsreich platziert, was den Aufstieg in Liga zwei anging. Doch mit der Niederlage gegen Kiel am 4. April 2007 nahm das Unheil seinen Lauf und ein beispielloser Einbruch setzte ein, der kurz vor Ultimo dazu führte, dass Union sogar noch um den Klassenerhalt bangen musste. In diesem Jahr scheint jedoch alles anders, dies bestätigte der unerwartete Sieg gegen Rot Weiß Essen. Denn merke: Unter der Woche verloren die Berliner ihr Halbfinale im Berliner Pilsner Pokal nach Elfmeterschießen gegen Verbandsligist VfB Hermsdorf im eigenen Stadion. Dies hätte zu einer ziemlichen Stimmungsbremse mutieren und Mannschaften, deren Selbstvertrauen und Reifegrad nicht so ausgeprägt sind, ihrer Stärke rauben können. Nicht jedoch in diesen Tagen bei den Köpenickern. Selbst eine Riesenchance der Gastgeber am Sonntag bereits in der 3. Minute brachte die Mannschaft nicht aus dem Gleichgewicht. Vielleicht ist es auch dieser Mix zwischen Alt und Jung, der sich einfach perfekt die Waage hält. Wobei ich die These vertrete, dass vor allem die Alteingesessenen die Säulen dieser Mannschaft bilden. Zu diesen Zähle ich Bemben, Gebhardt und Patschinski. Spieler, die in ihrer Karriere schon viel erlebt haben und in höheren Spielklassen Stammspieler waren. Am meisten stach wohl Marco Gebhardt hervor, der sich seit Beginn der Saison immer weiter zu steigern scheint. Selbstredend sind Rückschläge nie zu vermeiden, aber dieser Mann ist eine der besten Verpflichtungen der vergangenen Jahre, was die Kontinuität angeht, mit der er seine guten (!) Leistungen angeht, abruft. Dazu kommen Akteure wie ein Torsten Mattuschka, der im Sommer seiner Karriere steckt. Und, nicht zuletzt gibt es in diesem Team wohl so was wie ein Wir-Gefühl und diesen unbändigen Kampgeist, den man z. B. beim Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Werder Bremen in dieser Saison sehen konnte (2:0). Als Beleg dafür dienen sicher auch die Spiele gegen Braunschweig. Hierbei gilt es das Augenmerk auf beide Spiele zu richten. Diese konnten nur auf Grund des Kampfgeistes gedreht werden. Die Jung sind bereit auch mal längere Wege für einen anderen Kollegen zu gehen. Das macht Mut für die kommenden Aufgaben, die es gewiss in sich haben werden. Jeder Erfolg tut dieser Mannschaft gut und beweist, dass Uwe Neuhaus, noch nach holprigem Beginn in der Kritik stehend, hier qualitativ hochwertige Arbeit leistet und die Spieler optimal und individuell perfekt einstellt. Nach diesem kurzen und kompakten Einblick der letzten Spiele, besonders des Jüngsten, lässt sich konstatieren, dass sich die Gefühlslage beim 1.FC Union immer mehr dem Klima anpasst: Es wird Frühling in Köpenick!
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