Sonntag, 27. Juli 2008
Heimauftakt in ungewohntem Umfeld
Im Jahnsportpark wird der 1.FC Union seine ersten 5 Heimspiele austragen.
Es wird ein ungewohntes, besonderes Gefühl sein, mit dem die Fans des 1.FC Union das erste Heimspiel ihres Vereins in der neuen dritten Profiliga verfolgen werden. Denn es wird gebaut und gewerkelt in der Wuhlheide. Genauer gesagt auf dem Gelände an der Alten Försterei. Die Sanierung des Stadions, der eigentlich Heimspielstätte, des 1.FC Union ist in vollem Gange und nimmt so viel Zeit in Anspruch, dass das erste Heimspiel in der „neuen“ Alten Försterei erst Mitte Oktober gegen den SC Paderborn stattfinden kann, so die offizielle Schätzung des Vereins. In dieser Übergangszeit muss man also notgedrungen nach Berlin Prenzlauerberg, in den Jahn-Sportpark, ausweichen. In der Wachstumsphase der Diskussion war sogar das Olympiastadion im Gespräch, dies wäre aber wohl finanziell nicht stemmen gewesen. Aber auch so ist das nun gewählte Ausweichstadion eines, welches man kennt in Kreisen der Köpenicker. Nicht zuletzt aus Pokalbegegnungen gegen Oberligisten Gegner im Berliner Pokal, die aus der Landes – bzw. unteren Ligen angehören. Im Meisterschaftsbetrieb selbst startete man im Spieljahr 2006 / 2007 am 6. August 2006 im Jahn-Sportpark mit einer Auswärtspartie gegen die Amateure von Hertha BSC in die neue Saison und konnte damals vor über 6.000 Zuschauern (logischer Weise deutliches Übergewicht für den 1.FC Union in dieser Statistik) das Spiel mit 3:0 gewinnen.
Die Bauarbeiten an der Alten Försterei sind was das Betonieren der Stehränge angeht in absehbarer Zeit beendet bzw. abgeschlossen. Also nächster Schritt wird die Überdachung der Steh Traversen auf dem Programm stehen. Nicht zu vergessen ist auch der vom DFB geforderte Einbau einer Rasenheizung. Selbst die Kassenhäuschen wurden einer optischen Kur unterzogen und erstrahlen in neuem Glanz. Doch bis die „AF“ wieder bespielbar ist wird man mit dem Sportpark in Prenzlauerberg Vorlieb nehmen müssen.Doch der Präsident des 1.FC Union ist sicher, dass das Stadion von den Fans gut angenommen wird, dass sie der Mannschaft nicht den Rücken zu wenden und den Spielen fern bleiben. Viel mehr geht man davon aus, dass sich die vielen Fans hoffentlich zahlreich am 2. August versammeln und die Mannschaft nach Kräften unterstützen werden.
Um 14.00 wird das erste Heimspiel in der neuen Saison angepfiffen. Zu diesem Zeitpunkt wird das Premierenspiel bei der Zweitvertretung des FC Bayern im Stadion an der Grünwalderstraße bereits eine Woche alt sein.
Interessant wird ebenfalls sein, wie die Fans das Stadion annehmen, die wirklich noch nie einen Besuch in die Fremde innerhalb der Stadtgrenzen (Stadionumzug, Pokal etc.) gewagt haben.
Auch die beiden einzigen Neuzugänge, die in der letzten Saison jeweils zu den Stammkräften in ihren Teams zählten Dogen (Wuppertaler SV) und Kohlmann (RW Erfurt) werden sich dann vor heimischem Publikum im Jahn-Sportpark präsentieren.
Die Preise werden sich zu denen, die im Stadion an der Alten Försterei gelten nicht verändert, sondern bleiben konstant.
Des Weiteren nahm der Präsident des 1.FC Union zu den Verpflichtungen in der Sommerpause Stellung und gab an, dass man bei der Zusammenstellung der Mannschaft für die Saison 2008 / 2009 an die finanziellen Grenzen gegangen sei. Daraus lässt sich ableiten, dass es kompliziert werden dürfte in der Winterpause eventuell nach zu bessern.
Daten zum Jahn-Sportpark:
Erbaut 1913
Zuschauervolumen 20.000 (Zahl schwankt)
Spielfläche ca. 110 x 72 m
Nutzung u. a. auch durch Empor und Türkyemspor Berlin
Sanierung 1998
Dienstag, 22. Juli 2008
Reine Routine
Der 1.FC Union Berlin besteht seinen letzten Test und fiebert nun dem Saisonauftakt gegen Bayern München entgegen
Am vergangen Freite konnte sich das Team von Uwe Neuhaus gegen den tschechischen Erstligisten Victoria Ziskov Prag mit einem 1:1 belohnen. Dabei lag man bis 10 Minuten vor dem Ende sogar noch mit 0:1 im Hintertreffen. Steven Ruprecht nutzte eine Ecke von Marco Gebhardt zum Ausglich, welcher auch nach 90 Minuten noch bestand hatte. Ein gelungener Test – so viel kann schon mal festgehalten werden. Und darüber hinaus konnte man Selbstvertrauen tanken für das Auftaktspiel im Stadion an der Grünwalderstraße gegen die zweite Vertretung des FC Bayern München. Und auch die Tatsache, dass der Trainer der Bayern Hermann Gerland ein Auge auf die Partie geworfen hat bringt niemanden aus der Ruhe. Im Wissen um eine starke Mannschaft möchte man am Samstag auch entsprechend auflaufen. Mit einer all zu breiten Brust sicher nicht, aber zumindest mit dem entscheidenden Schuss an Selbstvertrauen. Neues gibt es auch von. Christian Stuff. Dieser hatte sich vor ein paar Tagen im Training in Folge eines Zweikampfs mit Dogan einen Nasenbeinbruch zugezogen und wurde nun mit entsprechender Maske gesichtet, was darauf hindeutet, dass auch er am Samstag auf dem Rasen stehen wird und nicht abseits des Platzes.
Auch die Preise der Dauerkarten für die Saison 2008 / 2009, sowie die Reglung der Sektoren für die ersten voraussichtlich 5 Spiele im Jahn-Sportpark sind bekannt gegeben worden. Dahingehend werde ich hier weitere Zahlen folgen lassen. Hier belasse ich es zunächst bei der Info.
Am vergangen Freite konnte sich das Team von Uwe Neuhaus gegen den tschechischen Erstligisten Victoria Ziskov Prag mit einem 1:1 belohnen. Dabei lag man bis 10 Minuten vor dem Ende sogar noch mit 0:1 im Hintertreffen. Steven Ruprecht nutzte eine Ecke von Marco Gebhardt zum Ausglich, welcher auch nach 90 Minuten noch bestand hatte. Ein gelungener Test – so viel kann schon mal festgehalten werden. Und darüber hinaus konnte man Selbstvertrauen tanken für das Auftaktspiel im Stadion an der Grünwalderstraße gegen die zweite Vertretung des FC Bayern München. Und auch die Tatsache, dass der Trainer der Bayern Hermann Gerland ein Auge auf die Partie geworfen hat bringt niemanden aus der Ruhe. Im Wissen um eine starke Mannschaft möchte man am Samstag auch entsprechend auflaufen. Mit einer all zu breiten Brust sicher nicht, aber zumindest mit dem entscheidenden Schuss an Selbstvertrauen. Neues gibt es auch von. Christian Stuff. Dieser hatte sich vor ein paar Tagen im Training in Folge eines Zweikampfs mit Dogan einen Nasenbeinbruch zugezogen und wurde nun mit entsprechender Maske gesichtet, was darauf hindeutet, dass auch er am Samstag auf dem Rasen stehen wird und nicht abseits des Platzes.
Auch die Preise der Dauerkarten für die Saison 2008 / 2009, sowie die Reglung der Sektoren für die ersten voraussichtlich 5 Spiele im Jahn-Sportpark sind bekannt gegeben worden. Dahingehend werde ich hier weitere Zahlen folgen lassen. Hier belasse ich es zunächst bei der Info.
Mittwoch, 16. Juli 2008
Sinneswandel
Probespieler Erdal Bastürk erhält nun doch einen Vertrag für die neue Saison.
Was wurde nicht alles spekuliert und gehandelt.Aber dass einer seines Schlages verpflichtet werden würde, damit kalkulierte man nun so gar nicht. Ein Mann, der zu letzt in der Verbandsliga, also der fünften Liga, zu Hause war, unterschreibt einen Kontrakt über ein Jahr datiert und soll in diesen 12 Monaten unter Beweis stellen, dass er das Prädikat „Perspektivspieler“ tatsächlich zu recht vom Verein angeheftet bekam.
Viel Risiko geht man nicht ein beim 1.FC Union, vor allem durch sehr stark „leistungsbezogenen“ Vertrag. Finanziell wird man eine Lightversion gewählt haben. Bastürk ist mit 22 Jahren noch relativ jung und stellt keine hohen Ansprüche, da er bis jetzt nie großartig auffiel. Eventuell ist er eine Option für die zweite Mannschaft, die ebenfalls in der Verbandsliga aktiv ist, wie sein Vorgängerverein DSC Wanne-Eickel. Also jemand, der multifunktionell einsetzbar ist. In der ersten Mannschaft kann er jemand sein, der dafür sorgt, dass man auf der Bank eine Notoption in der Hinterhand hat und für die Reserve kann er sogar spielerisch eine Bereicherung, auf jeden Fall aber eine Ergänzung, sein. Live habe ich ihn nie unter die Lupe nehmen können, jedoch sagt die Verpflichtung für mich aus, dass es genügend Gesichtspunkte gibt, die für den kleinen Neffen vom „großen“ Bastürk sprechen.
Unter dessen wird Union am heutigen Mittwochabend wieder auf dem saftigen (und wohl auch durchnässtem) Grün am Ball sein. Ein Testspiel steht an: Gegen den unmittelbaren Nachbarn, geografisch gesehen, den Köpenicker SC.
Nicht dabei sein werden Nico Patschinski (Sprunggelenk) und Christian Stuff (gebrochene Nase). Für Stuff ist die Botschaft wesentlich relevanter, da er womöglich länger ausfallen könnte. Für den 31 Jähren Patschinski rechnet man damit, dass er ab nächster Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.
Was wurde nicht alles spekuliert und gehandelt.Aber dass einer seines Schlages verpflichtet werden würde, damit kalkulierte man nun so gar nicht. Ein Mann, der zu letzt in der Verbandsliga, also der fünften Liga, zu Hause war, unterschreibt einen Kontrakt über ein Jahr datiert und soll in diesen 12 Monaten unter Beweis stellen, dass er das Prädikat „Perspektivspieler“ tatsächlich zu recht vom Verein angeheftet bekam.
Viel Risiko geht man nicht ein beim 1.FC Union, vor allem durch sehr stark „leistungsbezogenen“ Vertrag. Finanziell wird man eine Lightversion gewählt haben. Bastürk ist mit 22 Jahren noch relativ jung und stellt keine hohen Ansprüche, da er bis jetzt nie großartig auffiel. Eventuell ist er eine Option für die zweite Mannschaft, die ebenfalls in der Verbandsliga aktiv ist, wie sein Vorgängerverein DSC Wanne-Eickel. Also jemand, der multifunktionell einsetzbar ist. In der ersten Mannschaft kann er jemand sein, der dafür sorgt, dass man auf der Bank eine Notoption in der Hinterhand hat und für die Reserve kann er sogar spielerisch eine Bereicherung, auf jeden Fall aber eine Ergänzung, sein. Live habe ich ihn nie unter die Lupe nehmen können, jedoch sagt die Verpflichtung für mich aus, dass es genügend Gesichtspunkte gibt, die für den kleinen Neffen vom „großen“ Bastürk sprechen.
Unter dessen wird Union am heutigen Mittwochabend wieder auf dem saftigen (und wohl auch durchnässtem) Grün am Ball sein. Ein Testspiel steht an: Gegen den unmittelbaren Nachbarn, geografisch gesehen, den Köpenicker SC.
Nicht dabei sein werden Nico Patschinski (Sprunggelenk) und Christian Stuff (gebrochene Nase). Für Stuff ist die Botschaft wesentlich relevanter, da er womöglich länger ausfallen könnte. Für den 31 Jähren Patschinski rechnet man damit, dass er ab nächster Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.
Sonntag, 13. Juli 2008
Esbjerg FB eine Nummer zu groß für den 1.FC Union
Am 12. Juli 2008 traf der 1.FC Union in einem weiteren Testspiel auf den dänischen Erstligisten Esbjerg, ohne dabei auf den Probespieler Erdal Bastürk zurückzugreifen. Vor ca. 700 Zuschauern ging Union in der 9. Minute durch Shergo Biran in Führung, welche auch bis zur Halbzeit Bestand hatte. Carsten Busch, der diesmal für Jan Glinker zwischen den Pfosten stand, musste also nach 45. Minuten nicht hinter sich greifen.
In der zweiten Halbzeit zogen die Dänen jedoch an und konnten noch vier Tore erzielen. Somit fügten sie dem 1.FC Union die erste Testspielniederlage des Sommers 2008 zu. Zu Erdal Bastürk bleibt zu notieren, dass auf ihn ganz bewusst verzichtet wurde, da er als Perspektiv-Spieler etikettiert wird und man möchte sich höchstwahrscheinlich auf die Spieler konzentrieren, die auch beim Punktspielstart gegen den FC Bayern München II auf dem Platz stehen werden. Nach 90 Minuten hieß es folgerichtig 1:4 aus Sicht des 1.FC Union Berlin.
In der zweiten Halbzeit zogen die Dänen jedoch an und konnten noch vier Tore erzielen. Somit fügten sie dem 1.FC Union die erste Testspielniederlage des Sommers 2008 zu. Zu Erdal Bastürk bleibt zu notieren, dass auf ihn ganz bewusst verzichtet wurde, da er als Perspektiv-Spieler etikettiert wird und man möchte sich höchstwahrscheinlich auf die Spieler konzentrieren, die auch beim Punktspielstart gegen den FC Bayern München II auf dem Platz stehen werden. Nach 90 Minuten hieß es folgerichtig 1:4 aus Sicht des 1.FC Union Berlin.
Donnerstag, 10. Juli 2008
Ein verwirrender Artikel und ein 9:1 Erfolg gegen den Adlershofer BC
Am J. Juli flog den „Unionern“ unter den Lesern der Berliner Zeitung mal wieder der Hut hoch. Der Auslöser war ein Artikel, in dem es um die Prämienreglung für die abgelaufene Saison geht. In dem Artikel wird behauptet, dass die Mannschaft des 1.FC Union eine vereinbarte (!) Prämie für das Erreichen der 3. Liga vom Verein nicht erhalten haben soll. Allerdings wurde wohl nichts schriftlich fixiert, so dass die Spieler gegen den Verein nichts in der Hand hätten, es unter ihnen rumoren würde, ob der gedrückten Stimmung im Team. Man spiele in diesem Fall sogar mit dem Einschalten der Vereinigung der Vertragsfußballer, so der Autor. Konkret wurde die Zahl 150.000 € in den Raum geworfen, um diesen Betrag würden die Spieler mit dem Verein also ringen.
Der 1.FC Union reagierte noch am selben Tag und veröffentlichte eine Gegendarstellung. In dieser räumte der Mannschaftskapitän Marco Gebhardt mit dem Fall auf, in dem er zu Protokoll gab, dass keine Prämie für das Erreichen der 3. Liga vereinbart wurde. Somit bestehe für die Spieler auch kein juristischer Anspruch auf die Finanzen. Man führe jedoch Verhandlungen mit den Vereinsgremien – diese jedoch würden nicht publik gemacht. Lediglich für den Aufstieg in die 2. Bundesliga wurde eine Prämie in Höhe von 500.000 € festgesetzt. Diese wurde auch schriftlich fixiert bzw. niedergelegt. Durch das Nichterreichen der 2. Bundesliga verfiel diese Prämie am letzten Spieltag selbstverständlich. Somit bleibt festzuhalten, dass ein bisschen übereifrig ein Artikel an die Luft gesetzt wurde, der sich im Endeffekt als Ente erwiesen hat. Auch Dirk Zingler (Präsident) schaltete sich in die Debatte ein und verkündete, dass die Darstellungen der Berliner Zeitung nicht den Tatsachen entsprächen. Unterreichen tat er allerdings im gleichen Atemzug auch, dass es „das gute Recht“ der Spieler sei über eine angemessene Prämie zu verhandeln. Somit waren auch die letzten Zweifel ausgeräumt. Mit Sicherheit kann man sich vorstellen, dass von den Spielern bei den (nach abschl. der Rückrunde) geführten Verhandlungen die Zahl 150.000 € eingeworfen wurde. Aber aus den Verhandlungen darüber zu schließen, dass diese Summe bereits mündlich im Vorfeld getroffen wurde, ist äußerst riskant. Am Ende bleibt als Fazit übrig, dass sich die Spieler mit dem Verein in Verhandlungen befinden, deren Ende noch vollkommen offen ist. Man darf selbstredend gespannt sein, wie die Mannschaft für ihre größtenteils famosen Leistungen in der abgelaufenen Spielzeit (Platz 4 von 19 Mannschaften) belohnt wird.
Mit 9:1 konnte der 1.FC Union ein Vorbereitungsspiel in Adlershof bei gleichnamigen Ballsport Club gewinnen. Nach dem man in der 15 Minuten in Rückstand geraten war rappelten man sich auf und konnte noch neunmal ins Schwarze treffen. Unter den Torjägern befand sich der Neuzugang Dogan und Testspieler Bastürk. Auch Karim Benyamina konnte sich mit 2 Toren innerhalb von 4 Minuten auszeichnen. Insgesamt, so Augenzeugen, war es aber wohl eine bescheiden einzuordnende Vorstellung der Mannschaft.
Tore: 1:0 Hülsebus (15.), 1:1 Patschinski (20./Foulelfmeter), 1:2 Mattuschka (28.), 1:3 Biran (45.), 1:4 Ruprecht (48.), 1:5 Benyamina (61.), 1:6 Benyamina (65.), 1:7 Bastürk (67.), 1:8 Stuff (70.), 1:9 Dogan (85.)
Der 1.FC Union reagierte noch am selben Tag und veröffentlichte eine Gegendarstellung. In dieser räumte der Mannschaftskapitän Marco Gebhardt mit dem Fall auf, in dem er zu Protokoll gab, dass keine Prämie für das Erreichen der 3. Liga vereinbart wurde. Somit bestehe für die Spieler auch kein juristischer Anspruch auf die Finanzen. Man führe jedoch Verhandlungen mit den Vereinsgremien – diese jedoch würden nicht publik gemacht. Lediglich für den Aufstieg in die 2. Bundesliga wurde eine Prämie in Höhe von 500.000 € festgesetzt. Diese wurde auch schriftlich fixiert bzw. niedergelegt. Durch das Nichterreichen der 2. Bundesliga verfiel diese Prämie am letzten Spieltag selbstverständlich. Somit bleibt festzuhalten, dass ein bisschen übereifrig ein Artikel an die Luft gesetzt wurde, der sich im Endeffekt als Ente erwiesen hat. Auch Dirk Zingler (Präsident) schaltete sich in die Debatte ein und verkündete, dass die Darstellungen der Berliner Zeitung nicht den Tatsachen entsprächen. Unterreichen tat er allerdings im gleichen Atemzug auch, dass es „das gute Recht“ der Spieler sei über eine angemessene Prämie zu verhandeln. Somit waren auch die letzten Zweifel ausgeräumt. Mit Sicherheit kann man sich vorstellen, dass von den Spielern bei den (nach abschl. der Rückrunde) geführten Verhandlungen die Zahl 150.000 € eingeworfen wurde. Aber aus den Verhandlungen darüber zu schließen, dass diese Summe bereits mündlich im Vorfeld getroffen wurde, ist äußerst riskant. Am Ende bleibt als Fazit übrig, dass sich die Spieler mit dem Verein in Verhandlungen befinden, deren Ende noch vollkommen offen ist. Man darf selbstredend gespannt sein, wie die Mannschaft für ihre größtenteils famosen Leistungen in der abgelaufenen Spielzeit (Platz 4 von 19 Mannschaften) belohnt wird.
Mit 9:1 konnte der 1.FC Union ein Vorbereitungsspiel in Adlershof bei gleichnamigen Ballsport Club gewinnen. Nach dem man in der 15 Minuten in Rückstand geraten war rappelten man sich auf und konnte noch neunmal ins Schwarze treffen. Unter den Torjägern befand sich der Neuzugang Dogan und Testspieler Bastürk. Auch Karim Benyamina konnte sich mit 2 Toren innerhalb von 4 Minuten auszeichnen. Insgesamt, so Augenzeugen, war es aber wohl eine bescheiden einzuordnende Vorstellung der Mannschaft.
Tore: 1:0 Hülsebus (15.), 1:1 Patschinski (20./Foulelfmeter), 1:2 Mattuschka (28.), 1:3 Biran (45.), 1:4 Ruprecht (48.), 1:5 Benyamina (61.), 1:6 Benyamina (65.), 1:7 Bastürk (67.), 1:8 Stuff (70.), 1:9 Dogan (85.)
Montag, 7. Juli 2008
Ein Hauch von Bundesliga weht durch die Alte Försterei
Erdal Bastürk, Neffe vom Bundesliga-Profi Yildiray Bastürk (VfB Stuttgart), spielt beim 1.FC Union auf Probe.
Der 22 Jährige wird als Option für die erste Männermannschaft, trainiert von Uwe Neuhaus, getestet. In der abgelaufenen Spielzeit schnürte Bastürk seine Schuhe für den westfälischen Verbandesligisten DSC Wanne-Eickel. Für wie lange das Probetraining angesetzt ist wurde nicht bekannt. Es wird sich aber höchstwahrscheinlich über die nächsten 3 – 7 Tage strecken. Ob und wie der Spieler die erste Mannschaft verstärken kann steht also in den Sternen.
Der 22 Jährige wird als Option für die erste Männermannschaft, trainiert von Uwe Neuhaus, getestet. In der abgelaufenen Spielzeit schnürte Bastürk seine Schuhe für den westfälischen Verbandesligisten DSC Wanne-Eickel. Für wie lange das Probetraining angesetzt ist wurde nicht bekannt. Es wird sich aber höchstwahrscheinlich über die nächsten 3 – 7 Tage strecken. Ob und wie der Spieler die erste Mannschaft verstärken kann steht also in den Sternen.
Sonntag, 6. Juli 2008
1.FC Union schlägt den FK Siad Most im Kräftemessen mit 3:2
Am Samstag, den 5. Juli 2008, besiegte der 1.FC Union im Vorbereitungsspiel zur neuen Saison den tschechischen Zweitligisten FK Siad Most knapp mit 3:2 (2:1) und vergab dabei beste Möglichkeiten in Form zweier Elfmeter, die beide nicht genutzt wurden.
Nach der Pause bekommen die Köpenicker Probleme, die sie schnell aus der Bahn werfen. Anstatt auf 3:1 via Elfmeter zu erhöhen scheitert Biran vom Punkt und in der 75. Minute treffen die Gäste zum Ausgleich. 5 Minuten vor Ultimo trifft Benyamina nach Vorlage von Shergo Biran zum Siegtor. Jedoch gab es nach dieser Szene den zweiten Elfmeterpfiff zu Gunsten von Union. Aber auch diese Chance ließ man verstreichen. In diesem Fall verschoss allerdings Mouhani. Am Ende bleibt ein weitere Testspielsieg in den Analen eingebrannt, welcher allerdings, so zumindest verlautete es, in der zweiten Halbzeit ein paar Fragen mehr aufwarf. Mit den ersten 45. Spielminuten zeigte sich der Union-Cheftrainer Uwe Neuhaus zufrieden. Weitere Notiz: Jan Glinker stand wieder zwischen den Pfosten und Carsten Busch nahm wieder auf der harten Oberfläche der Ersatzbank Platz. Neuzugang Dogan spielte ebenso und setzte mit seinem Tor zum 1:0 die ganze eigene Duftmarke. Außerdem erhielt Kevin Maek eine Chance im defensiven Mittelfeld.
Nach der Pause bekommen die Köpenicker Probleme, die sie schnell aus der Bahn werfen. Anstatt auf 3:1 via Elfmeter zu erhöhen scheitert Biran vom Punkt und in der 75. Minute treffen die Gäste zum Ausgleich. 5 Minuten vor Ultimo trifft Benyamina nach Vorlage von Shergo Biran zum Siegtor. Jedoch gab es nach dieser Szene den zweiten Elfmeterpfiff zu Gunsten von Union. Aber auch diese Chance ließ man verstreichen. In diesem Fall verschoss allerdings Mouhani. Am Ende bleibt ein weitere Testspielsieg in den Analen eingebrannt, welcher allerdings, so zumindest verlautete es, in der zweiten Halbzeit ein paar Fragen mehr aufwarf. Mit den ersten 45. Spielminuten zeigte sich der Union-Cheftrainer Uwe Neuhaus zufrieden. Weitere Notiz: Jan Glinker stand wieder zwischen den Pfosten und Carsten Busch nahm wieder auf der harten Oberfläche der Ersatzbank Platz. Neuzugang Dogan spielte ebenso und setzte mit seinem Tor zum 1:0 die ganze eigene Duftmarke. Außerdem erhielt Kevin Maek eine Chance im defensiven Mittelfeld.
Mittwoch, 2. Juli 2008
Schritt Nummer 5
Der fünfte Neuzugang für die kommende Spielzeit beim 1.FC Union steht nun fest.
Hüzeyfe Dogan wechselt vom Wuppertaler SV Borussia zum 1.FC Union Berlin. Damit bekommt der Köpenicker Verein einen offensiven Mittelfeldspieler mit Erfahrung aus der zweiten Bundesliga, der darüber hinaus in der abgelaufenen Saison 4 Tore in der Regionalliga erzielte und auf ca. 1156 Spielminuten in selber Spielklasse kommt. Als Ergänzung wird auf der Internetpräsenz von Union darauf hingewiesen, dass Dogan bereits in der Champions League zum Einsatz kam. Wieso? Weil er von 2001 – 2003 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag stand. Und dort bekam er die Möglichkeit in die europäische Königsklasse zu schnuppern. Auch in der höchsten türkischen Spielklasse kickte Dogen bereits, beim MKE Ankaragücü. Dieser Fakt untermauert seine Erfahrung in höheren Spielklassen und ist ein weiterer Stichpunkt, der ihn qualifiziert in der neuen Saison das Trikot der Köpenicker über zu streifen. Noch sind keine genauen Details über den Kontrakt bekannt. Der 27 Jährige 1,81 Meter große Mittelfeldspieler wird als Verstärkung definiert, als eine dringend benötigte Verstärkung. In Kreisen der Fans wurden bereits unruhige Töne registriert, nach dem zu nächst nur drei Verpflichtungen publik wurden und diese, so machte es den Eindruck, hinter den Erwartungen der Anhänger zurückblieben.
Francis Banecki (SV Werder Bremen) hingegen hat nun entgegen meiner Vermutungen die Heimreise antreten müssen. Er ist für den 1.FC Union keine Option mehr. Laut RBB wurde Banecki ein Vertragsangebot vorgelegt, welches für ihn aber „zu großes finanzielles Risiko“ darstellte und es deswegen für ihn nicht ausreichend war. Somit ist das Kapitel geschlossen.
Hüzeyfe Dogan wechselt vom Wuppertaler SV Borussia zum 1.FC Union Berlin. Damit bekommt der Köpenicker Verein einen offensiven Mittelfeldspieler mit Erfahrung aus der zweiten Bundesliga, der darüber hinaus in der abgelaufenen Saison 4 Tore in der Regionalliga erzielte und auf ca. 1156 Spielminuten in selber Spielklasse kommt. Als Ergänzung wird auf der Internetpräsenz von Union darauf hingewiesen, dass Dogan bereits in der Champions League zum Einsatz kam. Wieso? Weil er von 2001 – 2003 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag stand. Und dort bekam er die Möglichkeit in die europäische Königsklasse zu schnuppern. Auch in der höchsten türkischen Spielklasse kickte Dogen bereits, beim MKE Ankaragücü. Dieser Fakt untermauert seine Erfahrung in höheren Spielklassen und ist ein weiterer Stichpunkt, der ihn qualifiziert in der neuen Saison das Trikot der Köpenicker über zu streifen. Noch sind keine genauen Details über den Kontrakt bekannt. Der 27 Jährige 1,81 Meter große Mittelfeldspieler wird als Verstärkung definiert, als eine dringend benötigte Verstärkung. In Kreisen der Fans wurden bereits unruhige Töne registriert, nach dem zu nächst nur drei Verpflichtungen publik wurden und diese, so machte es den Eindruck, hinter den Erwartungen der Anhänger zurückblieben.
Francis Banecki (SV Werder Bremen) hingegen hat nun entgegen meiner Vermutungen die Heimreise antreten müssen. Er ist für den 1.FC Union keine Option mehr. Laut RBB wurde Banecki ein Vertragsangebot vorgelegt, welches für ihn aber „zu großes finanzielles Risiko“ darstellte und es deswegen für ihn nicht ausreichend war. Somit ist das Kapitel geschlossen.
Meinung: Deutliche (!) 0:1 Niederlage gegen die favorisierten Spanier.
Im Endspiel um die Fußball Europameisterschaft hat die deutsche Nationalmannschaft um Trainer Joachim Löw gegen Spanien mit 0:1 verloren und ist somit „nur“ Vize-Europameister. Während die Spanier eine über 40 Jahre lange Durststrecke beendet haben und nach schier unendlichen Jahren wieder einen relevanten internationalen Titel vorweisen können. Die Elf um ihren Kapitän Michael Ballack bekam im Final ihre Grenzen deutlich aufgezeigt und musste anerkennen, dass die Iberer ihnen um Längen überlegen waren. Dies spiegelte sich im gesamten Spiel wieder. Mit Ausnahme der ersten 10 Minuten, in denen der WM Dritte von 2006 noch ordentlich mitgehalten hatte, dann aber alsbald den Anschluss verlor und dem sicheren und schnellen Kombinationsspiel der Spanier nur noch wenig entgegen zusetzten hatte. Bereits in der 14. Minute konnte man sich im Deutschen Lager bei Jens Lehmann bedanken, der einen unglücklich abgefälschten Ball von Mertesacker um den Pfosten lenken konnte. Es herrschte eine merkwürdige Lähmung im deutschen Spiel generell. Nicht nur das Angriffsspiel fand praktisch nicht statt, auch im Spielaufbau lief nicht viel zusammen. Die Mannschaft stieß gegen diesen Gegner, der weltklasse Niveau besaß und in seinen Reihen mit Namen wie Puyol, Xavi, Fabrégas, Torres und Sergio Ramos echte Weltklassespieler aufzuweisen hat, an ihre eigenen spielerischen Grenzen und machte den Eindruck als ob sie selbst nicht so recht daran glauben mochte diesen Kontrahenten niederringen zu können. Mit spielerischen Mitteln war jedenfalls kein Blumentopf zu gewinnen. In der 33. Minute war es dann soweit Phillip Lahm schien das hohe Anspiel auf Fernando Torres komplett unterschätzt zu haben, denn bevor er sich versah hatte Torres seinen Körper zwischen Ball und Gegenspieler geschoben, antizipierte schnell, dass Lehmann sämtliches Vertrauen in Lahm verloren hatte und aus seinem Tor gesprintet war, und hob den Ball gekonnt über den herausstürzenden Keeper ins Tor der deutschen Mannschaft. Mit dem Tor schienen alle Spanier noch einen Tick sicherer zu werden. Denn von nun an kontrollierten sie das Geschehen auf dem Rasen im Wiener Ernst-Happel-Stadion vor ca. 53.000 Zuschauern.
Auch nach dem Seitenwechsel möchte sich das Bild nicht ändern. Einzig Bastian Schweinsteiger und der später eingewechselte Jansen konnten sich aus der grauen Masse abheben. Dem Zutun von Schweinsteiger war es auch zu verdanken, dass Michael Ballack wenigstens eine Chance in der zweiten Halbzeit bekam und sie knapp vergab. Der Ball landete aus knapp 20 Metern neben dem von Ballack aus gesehenen linken Pfosten. Nun waren es die Spanier, die den Ball zirkulieren ließen und ihren Gegner ein wenig wie am Ring durch die Manege führten. Die Einwechslungen von Kurany und Gomez brachten erwartungsgemäß nichts, sondern schienen die Mannschaft noch zusätzlich zu verunsichern. Der eingebürgerte Spanier Marco Senna hatte in der 82. Minute den finalen K.O. auf dem Fuß. Brachte den Ball jedoch volley nicht im Tor unter. Vorher war das Spielgerät genüsslich per Kopf auf ihn zurückgelegt worden. Allerdings in einer Höhe, die es verlangte diesen Ball direkt zu nehmen. Kurz vor Ultimo war dann der Kuchen, wie man so schön sagt, gegessen. Die deutsche Nationalelf hatte sich inzwischen langsam in ihr Schicksal gefügt. Kevin Kurany kassierte in der 88. Minute bei einem unbeholfenen Versuch sich irgendwie gegen die spanische Hintermannschaft durchzusetzen noch mal die gelbe Karte – es blieb eine Randnotiz. Rosettis Pfeife erklang, schallte über den Rasen und die gesamte Ersatzbank der Iberer stürmte das saftige Grün. Sie hatten es vollbracht und nach 44 Jahren haben sie wieder einen großen Titel mit nach Madrid gebracht.
Auf Seiten der Deutschen herrschte gedämpfter Frust. Zu klar war die spielerische und mentale Überlegenheit der Spanier, zu krass stand es im Verhältnis zum Leistungsvermögen der Mannen um Jogi Löw. Eine Leistung wie die gegen die Portugiesen, das wäre wohl der Rätsels Lösung gewesen. Jedoch, solche Abende kommen äußerst selten vor. Und trotz alle dem: Danke für eine beeindruckende EM! Danke dafür, dass in den Straße wieder Schwarz-Rot –Gold zu sehen war, was einen wehmütig an die WM 2006 im eigenen Land erinnerte.
Bis in 2 Jahren, dann heißt es wieder: Vorhang auf, für die Turniermannschaft schlechthin –Deutschland. Es wird ein Genuss sein zu beobachten wie weit, die dann 25 Jährigen Podolski und Schweinsteiger sein werden. Wie sich ihre Entwicklung selbst entwickelt. Viele Fragen, aber die Antworten wird man wohl schon in der WM-Qualifikation erhalten.
Auch nach dem Seitenwechsel möchte sich das Bild nicht ändern. Einzig Bastian Schweinsteiger und der später eingewechselte Jansen konnten sich aus der grauen Masse abheben. Dem Zutun von Schweinsteiger war es auch zu verdanken, dass Michael Ballack wenigstens eine Chance in der zweiten Halbzeit bekam und sie knapp vergab. Der Ball landete aus knapp 20 Metern neben dem von Ballack aus gesehenen linken Pfosten. Nun waren es die Spanier, die den Ball zirkulieren ließen und ihren Gegner ein wenig wie am Ring durch die Manege führten. Die Einwechslungen von Kurany und Gomez brachten erwartungsgemäß nichts, sondern schienen die Mannschaft noch zusätzlich zu verunsichern. Der eingebürgerte Spanier Marco Senna hatte in der 82. Minute den finalen K.O. auf dem Fuß. Brachte den Ball jedoch volley nicht im Tor unter. Vorher war das Spielgerät genüsslich per Kopf auf ihn zurückgelegt worden. Allerdings in einer Höhe, die es verlangte diesen Ball direkt zu nehmen. Kurz vor Ultimo war dann der Kuchen, wie man so schön sagt, gegessen. Die deutsche Nationalelf hatte sich inzwischen langsam in ihr Schicksal gefügt. Kevin Kurany kassierte in der 88. Minute bei einem unbeholfenen Versuch sich irgendwie gegen die spanische Hintermannschaft durchzusetzen noch mal die gelbe Karte – es blieb eine Randnotiz. Rosettis Pfeife erklang, schallte über den Rasen und die gesamte Ersatzbank der Iberer stürmte das saftige Grün. Sie hatten es vollbracht und nach 44 Jahren haben sie wieder einen großen Titel mit nach Madrid gebracht.
Auf Seiten der Deutschen herrschte gedämpfter Frust. Zu klar war die spielerische und mentale Überlegenheit der Spanier, zu krass stand es im Verhältnis zum Leistungsvermögen der Mannen um Jogi Löw. Eine Leistung wie die gegen die Portugiesen, das wäre wohl der Rätsels Lösung gewesen. Jedoch, solche Abende kommen äußerst selten vor. Und trotz alle dem: Danke für eine beeindruckende EM! Danke dafür, dass in den Straße wieder Schwarz-Rot –Gold zu sehen war, was einen wehmütig an die WM 2006 im eigenen Land erinnerte.
Bis in 2 Jahren, dann heißt es wieder: Vorhang auf, für die Turniermannschaft schlechthin –Deutschland. Es wird ein Genuss sein zu beobachten wie weit, die dann 25 Jährigen Podolski und Schweinsteiger sein werden. Wie sich ihre Entwicklung selbst entwickelt. Viele Fragen, aber die Antworten wird man wohl schon in der WM-Qualifikation erhalten.
Dienstag, 1. Juli 2008
Guido Spork will seinen Vertrag beim 1.FC Union erfüllen – nur unter einer gewissen Bedingung wäre er bereit die Zelte in Berlin abzubauen
Die Vorbereitungszeit beim 1.FC Union verläuft dieser Tage augenscheinlich ruhig. Fast schon zu ruhig, doch mitten in die Phase der Testspiele platzt ein Streitfall in die Idylle der Vorbereitung der Köpenicker. Wie bereits vor Ende der offiziellen Saison angekündigt wurde nochmals bekräftigt, dass in der neuen Saison ohne Guido Spork geplant werde. Da dieser aber noch einen gültigen Vertrag bis zum nächsten Sommer besitzt stellt sich der Fall um einiges schwieriger dar. Spork hat vom Verein eine Vertragsfreigabe erhalten – es wurde damit begründet, dass man dem Spieler Zeit geben wollte sich bei anderen Vereinen vorzustellen. Zu nächst schein es so als ob Spork sich nicht rühren und das Angebot bzw. die Ausbootung annehmen würde. Jedoch passierte die ersten Tage nichts, auch in den Gazetten war nichts vom Im Januar 2006 verpflichteten Spieler zu lesen. Doch der 33 Jahre alte Mann fürs Mittelfeld setzt jetzt deutliche Signale, die in eine ganz klare Windrichtung gehen. Der ehemalige Profi beim SC Paderborn, mit dem im Sommer 2005 in die 2. Bundesliga aufstieg, nimmt die Freistellung vom Trainings- und Spielbetrieb nicht hin. Stattdessen kündigte er an, dass er anstrebt bald wieder Teil der Mannschaft zu sein und beruft sich dabei auf seinen Kontrakt. Warum man im Verein im Fall Spork Handlungsbedarf sah? Dazu erfuhr man von offizieller Seite jedenfalls nur spärlich bzw. gar nicht. In der Mittelung auf der Homepage ist ebenfalls kein relevanter Grund genannt. Aus der abgelaufenen Spielzeit gibt es jedoch Vorfälle, die ein Vorgehen wie das des Vereins durchaus rechtfertigen oder zumindest nachempfinden. Zuerst wollte er nicht akzeptieren Platz auf der Bank zu nehmen zu müssen und wurde dafür mit einer drastischen Geldstrafe belegt. Nebenbei wurde öffentlich, dass Spork verbotener Weise im Februar in einer Diskothek feierte. Undiszipliniertheiten – dies sind so wie es aussieht die Gründe für die Ausmusterung des Mittelfeldspielers. Denn mit sportlichen Leistungen ist ein solches Vorgehen wohl schwer zu rechtfertigen. Sport war den überwiegenden Teil der Saison Stammspieler bei den Köpenickern. Der einzige Ausweg scheint eine Abfindung zu sein. annehmbar. Eine Lösung ist im Moment noch nicht absehbar.
Unterdessen wurde ein neues Testspiel angesetzt.
Am 5. Juli 2008 trifft man am Bruno-Bürgel-Weg 63, in 12439 Berlin um 14.00 Uhr auf den FK Siad Most, einen tschechischen Zweitligisten.
Aberwehrspieler Francis Banecki, der zu Testzwecken vorspielt soll nach Plänen des Trainerteams weiterhin mit der Mannschaft trainieren. Man ließ verlauten, dass es an dem Spieler selber liege, ob er sich weiterhin vorstellt oder die Heimreise antritt.
Unterdessen wurde ein neues Testspiel angesetzt.
Am 5. Juli 2008 trifft man am Bruno-Bürgel-Weg 63, in 12439 Berlin um 14.00 Uhr auf den FK Siad Most, einen tschechischen Zweitligisten.
Aberwehrspieler Francis Banecki, der zu Testzwecken vorspielt soll nach Plänen des Trainerteams weiterhin mit der Mannschaft trainieren. Man ließ verlauten, dass es an dem Spieler selber liege, ob er sich weiterhin vorstellt oder die Heimreise antritt.
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