Was bringt die 7:3 Show des 1.FC Union beim letzten Auswärtsspiel beim VfB Lübeck?Das fragen sich so ziemlich alle Anhänger der Köpenicker. Noch vor Wochenfrist verlor man gegen den 1.FC Magdeburg und schien endgültig aus dem Rennen um die zweite Bundesliga ausgeschieden zu sein. Jedoch wurde in Lübeck der zehnte Auswärtssieg der laufenden Saison eingefahren und somit betonierte der Verein seine Vormachtsstellung als auswärtsstärkste Mannschaft der Liga. Und genau hier befindet sich der Knackpunkt. Denn im heimischen Stadion an der Alten Försterei wurden ungleich weniger Zähler mitgenommen. Nur 28 Punkte holte man und dies bedeutet in der Heimtabelle noch nicht einmal Rang 10, schlimmer noch, Rang 11. Hier liegt auch der Grund dafür, dass man nur so knapp dabei ist und jeder Ausrutscher der letzte gewesen sein könnte.
So denn – Oberhausen tat Union und auch dem Dritten im Bunde, der Fortuna aus Düsseldorf, den Gefallen und ließ gegen Erfurt zwei Punkte liegen. So haben nun beide Kontrahenten wieder die Chance Oberhausen noch vom Platz 2 zu verdrängen. Für Union dürfte dies ungleich schwerer sein, da man auf Grund des schlechteren Torverhältnisses am Samstag, den 31. Mai, mit mind. 4 Toren Unterschied, optimaler Weise 4:0, gegen die Westfalen gewinnen müsste, um noch aufzusteigen. Gleichzeitig darf Düsseldorf in Erfurt nicht gewinnen, sondern aller höchstens Remis spielen. Der 1.FC Union kassierte gegen Lübeck in der Schlussminute noch ein Gegentor, was in der Endabrechnung noch sehr schmerzen könnte. Noch viel mehr weh tun werden aber wohl die Möglichkeiten, die man ausließ das Ergebnis im Stadion an der Lübecker Lohmühle zweistellig ausfallen zu lassen.
Trotz allem möchte man locker an die Aufgabe gegen Oberhausen gehen. Der maximale Druck würde die Mannschaft so oder so nur lähmen, das wurde einem gegen die Magdeburger eindrucksvoll vorgeführt und eine Wiederholung sollte uns allen erspart bleiben.
Auch bei der Physis möchte Cheftrainer Neuhaus in dieser Woche nicht mehr all zu viel trainieren lassen. Außerdem bekamen die Spieler nach dem Lübeck-Sieg frei, zwei Tage. Am morgigen Dienstag werden die Schuhe wieder geschnürt und es geht aufs saftige Grün zum Training.
Manko am Samstag: Shergo Biran, der vier Tore in der Party gegen Lübeck erzielte (18 Saisontore – 9 davon für Babelsberg und ebenso viele für Union) wird aufgrund seiner 10 gelben Karte gesperrt sein. Tragik und Heldentum liegen manchmal sehr nah bei einander, das beweist dieser Fall auf eindrucksvolle Weise. Jedoch überwog wohl zu nächst die Freude, dass die Mannschaft am Samstag nicht ganz chancenlos zu Werke gehen kann. Noch in der letzten Ausgabe sprach ich vom Rechenschieber. Dieser darf nun ruhig wieder rausgekramt werden. Die Euphorie tut vielleicht sogar gut, rüttelt die Spieler noch mal wach, zeigt ihnen, dass so einiges möglich sein kann.
In diesem Sinne: Auf ein erfolgreiches Spiel, eine erfolgreiche Union Mannschaft und auf ein volles Haus.
P.S.: Bereits jetzt 4.000 Karten abgesetzt.
Montag, 26. Mai 2008
Mittwoch, 21. Mai 2008
Dem Rechenschieber sei Dank
Der 1.FC Union hat sein Heimspiel gegen den 1.FC Magdeburg, der stark abstiegsgefährdet ist mit 1:2 verloren und somit sind die Chancen für einen Aufstieg in die zweite Bundesliga für die Köpenicker auf ein Minimum zusammengeschrumpft, ein Häufchen Elend, welches allerdings besteht und somit gibt es noch eine Hintertür, durch die man sich für das Unterhaus der Bundesliga qualifizieren kann. Die Sache hat allerdings einen Harken: Man ist auf fremde Hilfe angewiesen, nicht mehr und nicht weniger.
Die Mannschaft, die Union Hilfes
tellung bieten muss ist keine geringere als der FC Rot Weiß Erfurt. Ausgerechnet die Thüringer müssen ihr Auswärtsspiel beim aktuellen zweiten der Tabelle (und somit auf einem Aufstiegsplatz verharrenden) Rot Weiß Oberhausen gewinnen. Aktuell beträgt der Rückstand des 1.FC Union auf diesen uminösen zweiten Rang nämlich 5 Punkte, bei noch zu vergebenen 6 Zählern, als zwei Spielen, wäre ein Sieg der Oberhausener der gleichzeitige K.O. der Köpenicker im Aufstiegskampf. Nehmen wir mal an Union gestaltet sein Spiel in Lübeck beim bereits abgestiegnen VfB erfolgreich, so muss Erfurt siegreich in Oberhausen sein, damit der Rückstand auf 2 Punkte zusammenschmilzt. In diesem Fall hätten die Köpenicker im Saisonfinale gegen Oberhausen die besseren Karten, da man den Aufsteiger am letzten Spieltag zu Hause empfängt, also im direkten Duell aufeinander trifft.
tellung bieten muss ist keine geringere als der FC Rot Weiß Erfurt. Ausgerechnet die Thüringer müssen ihr Auswärtsspiel beim aktuellen zweiten der Tabelle (und somit auf einem Aufstiegsplatz verharrenden) Rot Weiß Oberhausen gewinnen. Aktuell beträgt der Rückstand des 1.FC Union auf diesen uminösen zweiten Rang nämlich 5 Punkte, bei noch zu vergebenen 6 Zählern, als zwei Spielen, wäre ein Sieg der Oberhausener der gleichzeitige K.O. der Köpenicker im Aufstiegskampf. Nehmen wir mal an Union gestaltet sein Spiel in Lübeck beim bereits abgestiegnen VfB erfolgreich, so muss Erfurt siegreich in Oberhausen sein, damit der Rückstand auf 2 Punkte zusammenschmilzt. In diesem Fall hätten die Köpenicker im Saisonfinale gegen Oberhausen die besseren Karten, da man den Aufsteiger am letzten Spieltag zu Hause empfängt, also im direkten Duell aufeinander trifft.Weiteres positives Signal: Oberhausen besitzt zwar das deutlich günstigere Torverhältnis, jedoch würden die Tore, die man gegen die Westfalen erzielen könnte natürlich doppelt ins Gewicht fallen. Im günstigsten Fall vergeben die Oberhausener ihren Matchball und Union siegt also in Lübeck, dann wäre am letzten Spieltag alles offen? Nein, nicht ganz. So simpel wird es also nicht gemacht, da es noch einen Dritten im Bunde gibt. Die Fortuna aus Düsseldorf kann sogar einen Punkt mehr als Union auf der Habenseite registrieren. Diese Fortuna darf ihr Spiel am vorletzten Spieltag (Union in Lübeck und Erfurt in Oberhausen) zwar gewinnen muss dann aber am letzten Spieltag, kurz vor Toresschluss, allerdings in Erfurt mind. Unentschieden spielen.
Das Torverhältnis könnte u. U. eine Rolle spielen. Es ist in diesem Fall aber ehr als ungünstig für die Rheinländer zu werten, da es ungünstiger als das der Eisernen ist. Ihr merkt: Es ist nicht nur viel Rechnerei, sondern auch viel Glück dabei. Man muss auf Schützenhilfe aus Erfurt hoffen. An beiden (!) der verbleibenden Spieltage! Und da die Thüringer nicht mehr aufsteigen können ist nicht zwingend gesagt, dass sie 100 % ihrer Kraft einsetzen werden. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt und wer bitte hätte vor 3 Wochen damit gerechnet, dass Union ernsthaft würde in den Aufstiegsstrudel geraten? Niemand, außer die Presse natürlich ;-) 
Warum die ganze Rechnerei? Ist ja schon angesprochen worden, nämlich eingangs. Die Niederlage gegen die Bördestädter am 17. Mai im eigenen Stadion vor ca. 12.000 Zuschauern. Das Ganze viel mehr als unglücklich aus, ja sagen wir es doch offen und ehrlich: Es war ein schrecklich unverdienter Auswärtssieg der Magdeburger, die mehr Glück als Verstand besaßen. 3 Chancen in 90 Minuten reichen für 2 Tore. Die Gastgeber, um Trainer Neuahaus benötigten mehr als 10 Möglichkeiten, um die Pille ins Eckige zu befördern. Passend dazu: Es handelte sich um einen Elfmeter, der erst in der 85. Minute ausgesprochen wurde. Insgesamt war man dem Gegner aus Magdeburg vor allem spielerisch um Längen überlegen, daraus resultierten auch einige Möglichkeiten, einige davon 100 %er, wie man so schön sagt.

Warum die ganze Rechnerei? Ist ja schon angesprochen worden, nämlich eingangs. Die Niederlage gegen die Bördestädter am 17. Mai im eigenen Stadion vor ca. 12.000 Zuschauern. Das Ganze viel mehr als unglücklich aus, ja sagen wir es doch offen und ehrlich: Es war ein schrecklich unverdienter Auswärtssieg der Magdeburger, die mehr Glück als Verstand besaßen. 3 Chancen in 90 Minuten reichen für 2 Tore. Die Gastgeber, um Trainer Neuahaus benötigten mehr als 10 Möglichkeiten, um die Pille ins Eckige zu befördern. Passend dazu: Es handelte sich um einen Elfmeter, der erst in der 85. Minute ausgesprochen wurde. Insgesamt war man dem Gegner aus Magdeburg vor allem spielerisch um Längen überlegen, daraus resultierten auch einige Möglichkeiten, einige davon 100 %er, wie man so schön sagt.
Und als Younga in den ersten 45 Minuten die Klarste aller Chancen an die Unterkante der Latte knallte, da beschlich Fan schon dieses unangenehme Bauchgefühl. Der Gast macht bereits in der 10. Minute das 1:0 und bringt sich danach praktisch nicht mehr ins Spiel ein. Soweit alles auch i. O. , da den Herren in blau das ja gereicht hätte, aber die Jungs konnten es, sie konnten dieses Bollwerk knacken, aber brachten sich selbst um den Lohn eines großen Aufwandes! Was da an Laufwegen gegangen wurde war schon als überdurchschnittlich zu bezeichnen. Kurz: Man war in allen Bereich überlegen, nur machte man die Tore nicht, die dazu nötig sind, um solch Überlegenheit wiederzuspiegeln.
Montag, 12. Mai 2008
Short Cut
Eine Entscheidung ist schon gefallen: Mit dem Sieg in Verl (der übrigens der dritte Erfolg in Folge ist) hat der 1.FC Union Berlin das Ticket für die neue dritte Bundesliga gelöst, das offizielle Saisonziel also bereits drei Spieltage vor Ultimo erreicht. Hört sich alles relativ unspektakulär an, wäre da nicht dieser Traum, den viele hegten: Zweite Bundesliga. Nur zwei Punkte beträgt der Rückstand auf den zweiten Platz, der die Spielberechtigung für Liga zwei in der nächsten Saison bedeuten würde. Klar, dass da bei noch neun zu vergebenen Punkten noch mal alle Kräfte mobilisiert werden wollen. Gerade vor dem Hintergrund, dass mit dem 1.FC Magdeburg ein Zuschauermagnet am Samstag in Berlin erwartet wird. Zusätzliche Brisanz herhält die Partie durch den Umstand, dass es für die Bördestädter um alles, sprich um die Quali zur dritten Bundesliga, geht. Ein Punkt trennt sie zu Platz 10, was so kurz vor Ladenschluss doch schon eine Menge Holz sein kann, da man sich selbst wenn man ihnen erringen sollte, weiterhin auf höchstem Level bewegen muss, um nicht am Ende, den 31. Mai., nach 90 Minuten sich eventuell doch auf Viertligaboden zu kauern. Die ersten verloren bereits ihre Geduld. Hierbei handelt es sich um den Trainer von Eintracht Braunschweig, Benno Möhlmann, der nicht daran glaubt der Mannschaft noch entscheidende Impulse geben zu können. Deswegen bot er seinen Rücktritt an, dem der Verein dann auch nachkam. Union erwartet am 17. Mai weit über 10.000 Zuschauer an der Alten Försterei zum „Aufstiegsmärchen“, so will ich es mal formulieren. Ich nehme das Wort deswegen in den Mund, da man nun nicht mehr nach unten schauen muss, sondern sich voll und ganz auf die minimal Chance konzentrieren kann, doch noch auf den 2. Bundesliga-Express aufzuspringen. Auch ein Shergo Biran ist im Moment Garant und Sinnbild des Erfolgs beim 1.FC Union Berlin. Sicher, er ist der Verwerter…der Vollstrecker mit 4 Toren aus den letzten beiden Spielen. Jedoch, es stehen auch noch andere Namen, wie ein Gebhardt und Mattuschka hinter den Erfolgen, die man sich gutschreiben lassen kann. Alle samt Spieler, die ein Spiel entscheiden können. Doch gerade auch gegen Dresden überzeugte die Mannschaft als Kollektiv, auch wenn es in der Defensive weiter drückt. Es erleichtert zu sehen, dass nicht alles von einem Spieler abhängt.
Blickt man 3 Jahre zurück, lässt alles noch mal Revue passieren, dann sah man damals den 1.FC Union am sportlichen Abgrund. Man stand schon lange als Absteiger fest und es trauten sich nur noch ca. 2.000 – 3.000 Menschen an die Alte Försterei. Auch deswegen tut dieser Moment wohl jedem Unioner so verdammt gut. Die Mannschaft macht Spaß und spielt erfolgreich Fußball. Damit sind Rückschläge nicht ausgeschlossen (siehe Niederlagen gegen Bremen und Cottbus), aber die Wahrscheinlichkeit eine erfolgreiche Union-Mannschaft in Köpenick zu Gesicht zu bekommen ist hoch, um mich mal an die Worte von Ex-Trainer Frank Lieberam nach dem Spiel gegen den BFC Preussen (3:1) im Oktober 2005 zu lehnen.
Und auch das Stadion ist im Durchschnitt wieder gut besucht, auch wenn man keinesfalls unterschlagen sollte, dass man trotz allem immer noch unter dem Wert der Saison 06 / 07 liegt. Dieses Problemfeld wird wohl noch weiterhin bestehen bleiben und den „harten Kern“ beschäftigen.
Blickt man 3 Jahre zurück, lässt alles noch mal Revue passieren, dann sah man damals den 1.FC Union am sportlichen Abgrund. Man stand schon lange als Absteiger fest und es trauten sich nur noch ca. 2.000 – 3.000 Menschen an die Alte Försterei. Auch deswegen tut dieser Moment wohl jedem Unioner so verdammt gut. Die Mannschaft macht Spaß und spielt erfolgreich Fußball. Damit sind Rückschläge nicht ausgeschlossen (siehe Niederlagen gegen Bremen und Cottbus), aber die Wahrscheinlichkeit eine erfolgreiche Union-Mannschaft in Köpenick zu Gesicht zu bekommen ist hoch, um mich mal an die Worte von Ex-Trainer Frank Lieberam nach dem Spiel gegen den BFC Preussen (3:1) im Oktober 2005 zu lehnen.
Und auch das Stadion ist im Durchschnitt wieder gut besucht, auch wenn man keinesfalls unterschlagen sollte, dass man trotz allem immer noch unter dem Wert der Saison 06 / 07 liegt. Dieses Problemfeld wird wohl noch weiterhin bestehen bleiben und den „harten Kern“ beschäftigen.
Gänsehaut an der Alten Försterei: Union "bügelt" Dynamo Dresden vor 11.500 Zuschauern mit 4:2
Wie soll man nach diesem Abend einen Ansatz finden?
Zu unglaublich war diese Kulisse, unter der das Regionalliga Meisterschaftsspiel gegen die SG Dynamo Dresden über die Bühne ging. 11.500 Zuschauer kamen an einem Donnerstagabend ins Stadion an der Alten Försterei, um sich diesen Klassiker zu Gemüte zu führen. Was besonders imponierte war, dass aus Dresden, wohl auf Grund des im Vorfeld heiß diskutierten Kartenverkaufsverbotes, nur ca. 1000 Fans anwesend waren. Eine Protestaktion, allerdings war schon beim Weg ins Stadion klar, dass viele Fahrzeuge mit Dresdner Kennzeichen bzw. Personen mit äußerst verdächtigen Akzent an einem vorbeifuhren oder wahlweise nach dem Weg fragten. Es verlief allerdings alles in ruhigen Bahnen. Meine Prinzessin war auch mal wieder mit vor Ort, hatte sie doch schon gegen Babelsberg und Erfurt verdammt viel Glück mitgebracht. So sollte es also auch an diesem Abend beim brisanten Duell gegen Dresden wieder mit dem „Clarie-Faktor“ zu drei Zählern langen. Auf dem Weg ins Stadion wurde klar, dass pessimistische Schätzungen, die von „nur“ 8.000 z. Z. an diesem Abend ausgingen glatter Hohn sein sollten. Rund ums Stadion herrschte ein Hauch von Ausnahmezustand. Blechlawinen auf der Spindlersfelder Brücke und der Straße An der Wuhlheide in Fahrtrichtung Altstadt Köpenick. Dies alles war dem Umstand geschuldet, dass der Anhang, der via Zug aus Dresden angereist war, über die Altstadt, wie vor über einem Jahr, geleitet wurde. Im Stadion angekommen erschlugen einen die Schlagen an den Bier- bzw. Getränkeständen. Auch der abgestammte Platz war bereits gut gefüllt und auch beim Blick auf den Block J war einem sofort klar, dass die 10.000er Marke an diesem Abend fallen sollte, wie eine rostige Bahnschranke. Den Gang zu Getränken und Speis sparten ich und meine Prinzessin uns in weiser Voraussicht darauf kurz vor dem Halbzeitpfiff die Ränge zu verlassen und die Schlange vom Bierstand zu bevölkern. Auch was die Aktionen anging waren Sonderschichten angesagt. Drei große Transparente wurden auf der Gegengeraden, auf dem sich meine Wenigkeit bei jedem Heimspiel aufhält, ausgebreitet. Auf Rot-Weißem Grund befanden sich die Wappen der ProAF-Fraktion, des Bezirks Köpenick und das des 1.FC Union Berlin. Eine tolle Aktion, die wir, die wir uns direkt unter dem Transparent befanden nicht zu 100 % mitbekamen. Zumindest die optische Wirkung konnten wir uns später im WWW anschauen. Meine Prinzessin schon angetan von der Stimmung. Und auch ich, der ja nicht erst seit gestern Union-Heimspiele bevölkert gestehen, dass es schon Gänsehautatmosphäre war so kurz vor dem Anpfiff und dann auch noch die Hymne, die aus voller Kehle gesungen wurde.
Um dann mal das Spiel anzuschneiden. 6. Minuten, nach dem Schiri Kempter (Saulsdof) die Partie angepfiffen hatte lag der Ball auch schon im Kasten der Sachsen. Nach einem wunderbaren Freistoß von Gebhardt war Stuff am langen Pfosten zur Stelle und köpfte im Rückwärtsfallen den Ball in Richtung Tor. Dieser hatte allerdings so viel Drall, dass er sich sogar noch ins Tor drehte und damit war die Führung für die Mannen in Rot und Weiß perfekt. Toller Assist für „Gebbi“, der ja bereits die gesamte Saison auf einem extremen Level bestreitet. Dresden in der Folge bemühter und spielerisch mit Übergewicht. Der Ball lief flüssig durch die Reihen der Sachsen und auch die Pässe fanden oft den passenden Adressaten. Der Gastgeber tat sich sichtlich schwer und kam nur selten vor den Kasten der Gäste. In der 30. Minute war es dann aber wieder mal soweit. Nach einem Einwurf bekommen die in gelb spielenden Dynamos den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Union kann mittels pressing die Ecke erzwingen. Die scheiterte auch zu nächst am Rücken eines Verteidigers, kommt von dort prompt zurück zu Mattuschka, dieser spielt das Ding weit in den Strafraum. Dort gewinnt der vom Größenverhältnis übersichtliche Benyamina klasse ein Kopfballduell und legt damit Biran den Ball auf, der 4 Meter vor dem Tor mutterseelen alleine das Ding genüsslich, flach einschiebt. 2:0! Tollhaus Alte Försterei. Ein Patschinski, der von Trainer Neuhaus auf die Bank strafversetzt worden war (wie schon beim letzten Punktspiel auswärts in Hamburg) schien vergessen. So schnelllebig ist das Profigeschäft manchmal…in wenigen Minuten können Helden geboren und Sündenböcke ausgemacht werden. Wie jedoch schon angedeutet: Dresden war rein von der Spielanlage her die reifere Mannschaft und konnte in der 40. Minute dann endlich Zählbares vorweisen. Bröker verwertete eine tolle Hereingabe mit der Fußspitze zum Anschluss. Danach pfiff Kempter zur obligatorischen Pause.
Nach der Pause sollte sich das Spiel der Mannschaft von Uwe Neuhaus ansehnlicher präsentieren. Beide Seiten waren allerdings mit offenem Visier in die zweite Hälfte gegangen. Union jetzt druckvoller und zielstrebiger. In der 56. Minute fing Mattuschka einen Rückpass in den leeren Raum eines Dresdners ab und bediente den exakt startenden Benyamina, der den Ball an Keeper Hesse auch vorbei brachte (und dieser hätte auch gesessen), jedoch wollte der Kumpel Biran auf Nummer sicher gehen und drosch die Kugel mit Schmackes in die Maschen. Im Nachhinein darf man sich glücklich schätzen, dass kein Abseits durch den Assistenten angezeigt wurde, denn beim Abspiel auf Karim war der Deutsch-Syrer, der im Winter aus Potsdam gewechselt war, im passiven Abseits. Sei es drum – dieses Tor war der verdiente Lohn für eine bessere zweite Hälfte, in der auch Benyamina richtig aufdrehte. Im direkten Gegenzug gab es für mich so eine Art „Nürnberg-Erlebnis“. Damals schepperte es ebenfalls im direkten Gegenzug. Freistoß, fast von der Eckfahne, Wagefeld rauscht von hinten in den Strafraum und wuchtet den Ball locker, locker ins Tor. Wieder der Anschluss, aber wer war da eingeteilt? Viel Zeit zum analysieren blieb ohnehin nicht. Die Stimmung war überwältigend und in der 65. Minute war es dann erneut der 1.FC Union, der für das sechste Tor an diesem denkwürdigen Abend sorgte. Das für mich brillanteste Tor seit langem. Und ich füge jetzt schon mal hinzu: Dieses Tor gehörte zu 80 % Karim! Toll herausgespielt. Mit dem Ball am Fuß ließ er drei (!) Dresdner wie (Zitat Ede Geyer (Trainer Dynamo Dresden) „Fahnenstangen“ stehen, drang in den Strafraum ein, behielt kühlen Kopf, und legte zurück auf Biran, der nur noch den Fuß hinhielt und das 4:2 erzielte. Und wieder brachten die Dämme. Wie, ja, jetzt nutze ich dieses Wort, geil es vorbereitet war….und vor allem zu welchem Zeitpunkt dieses Tor fiel. Wie gemalt. Die Geräuschkulisse, ein Traum. Mensch, das war so ein Abend, den man noch in ein paar Monaten bzw. Jahren bei einem Plausch noch mal Revue passieren lassen wird. In der Folge entwickelte sich eine kleine Abwehrschlacht. Die Jungs hatten sich den Arsch aufgerissen für dieses Ergebnis und wollten es nun über die Zeit bringen. Viel ging in der Offensive nicht mehr, nur vereinzelt gab es noch kleine Nadelstiche. Der Gast bekam noch Freistöße und Ecken zugesprochen und versuchte irgendwie den Anschluss herzustellen. Jedoch war es ihnen nicht vergönnt und wäre auch irgendwo nicht gerecht gewesen. Der 1.FC Union erlebte einen Abend, der mehr als nur Werbung war. Und auch die Atmosphäre möchte ich hier noch mal gesondert herausstellen. Dieser Pegel war herrlich, das Beben der alten Traversen noch mal miterleben zu dürfen. Die vielen Fahnen im Block J und das schon angesprochene Transpi bestehend aus drei Teilen auf der Gegengerade. Ein wirkliches Highlight, nicht nur auf dem Papier. Nun, vielleicht wird diese Geschichte auch noch weiter geschrieben. Gestern Abend jedenfalls haben sich diese Jungs schon selbst in die Historie des 1.FC Union geschossen, denn beide Saisonspiele (Hin – wie auch Rückspiel) konnten gegen die Dresdner gewonnen werden. Gegen Verl kann man nun den dritten Sieg in Folge einfach und im gleichen Atemzug sogar den Klassenverbleib bzw. die Qualifikation für die dritte Bundesliga sichern. Natürlich immer unter Berücksichtigung der anderen Ergebnisse direkter Konkurrenten (Braunschweig, Magdeburg etc.). Doch schon jetzt hat sich diese Mannschaft in die Herzen der Fans gespielt, eine gewisse Kontinuität erreicht.
Zu unglaublich war diese Kulisse, unter der das Regionalliga Meisterschaftsspiel gegen die SG Dynamo Dresden über die Bühne ging. 11.500 Zuschauer kamen an einem Donnerstagabend ins Stadion an der Alten Försterei, um sich diesen Klassiker zu Gemüte zu führen. Was besonders imponierte war, dass aus Dresden, wohl auf Grund des im Vorfeld heiß diskutierten Kartenverkaufsverbotes, nur ca. 1000 Fans anwesend waren. Eine Protestaktion, allerdings war schon beim Weg ins Stadion klar, dass viele Fahrzeuge mit Dresdner Kennzeichen bzw. Personen mit äußerst verdächtigen Akzent an einem vorbeifuhren oder wahlweise nach dem Weg fragten. Es verlief allerdings alles in ruhigen Bahnen. Meine Prinzessin war auch mal wieder mit vor Ort, hatte sie doch schon gegen Babelsberg und Erfurt verdammt viel Glück mitgebracht. So sollte es also auch an diesem Abend beim brisanten Duell gegen Dresden wieder mit dem „Clarie-Faktor“ zu drei Zählern langen. Auf dem Weg ins Stadion wurde klar, dass pessimistische Schätzungen, die von „nur“ 8.000 z. Z. an diesem Abend ausgingen glatter Hohn sein sollten. Rund ums Stadion herrschte ein Hauch von Ausnahmezustand. Blechlawinen auf der Spindlersfelder Brücke und der Straße An der Wuhlheide in Fahrtrichtung Altstadt Köpenick. Dies alles war dem Umstand geschuldet, dass der Anhang, der via Zug aus Dresden angereist war, über die Altstadt, wie vor über einem Jahr, geleitet wurde. Im Stadion angekommen erschlugen einen die Schlagen an den Bier- bzw. Getränkeständen. Auch der abgestammte Platz war bereits gut gefüllt und auch beim Blick auf den Block J war einem sofort klar, dass die 10.000er Marke an diesem Abend fallen sollte, wie eine rostige Bahnschranke. Den Gang zu Getränken und Speis sparten ich und meine Prinzessin uns in weiser Voraussicht darauf kurz vor dem Halbzeitpfiff die Ränge zu verlassen und die Schlange vom Bierstand zu bevölkern. Auch was die Aktionen anging waren Sonderschichten angesagt. Drei große Transparente wurden auf der Gegengeraden, auf dem sich meine Wenigkeit bei jedem Heimspiel aufhält, ausgebreitet. Auf Rot-Weißem Grund befanden sich die Wappen der ProAF-Fraktion, des Bezirks Köpenick und das des 1.FC Union Berlin. Eine tolle Aktion, die wir, die wir uns direkt unter dem Transparent befanden nicht zu 100 % mitbekamen. Zumindest die optische Wirkung konnten wir uns später im WWW anschauen. Meine Prinzessin schon angetan von der Stimmung. Und auch ich, der ja nicht erst seit gestern Union-Heimspiele bevölkert gestehen, dass es schon Gänsehautatmosphäre war so kurz vor dem Anpfiff und dann auch noch die Hymne, die aus voller Kehle gesungen wurde.
Um dann mal das Spiel anzuschneiden. 6. Minuten, nach dem Schiri Kempter (Saulsdof) die Partie angepfiffen hatte lag der Ball auch schon im Kasten der Sachsen. Nach einem wunderbaren Freistoß von Gebhardt war Stuff am langen Pfosten zur Stelle und köpfte im Rückwärtsfallen den Ball in Richtung Tor. Dieser hatte allerdings so viel Drall, dass er sich sogar noch ins Tor drehte und damit war die Führung für die Mannen in Rot und Weiß perfekt. Toller Assist für „Gebbi“, der ja bereits die gesamte Saison auf einem extremen Level bestreitet. Dresden in der Folge bemühter und spielerisch mit Übergewicht. Der Ball lief flüssig durch die Reihen der Sachsen und auch die Pässe fanden oft den passenden Adressaten. Der Gastgeber tat sich sichtlich schwer und kam nur selten vor den Kasten der Gäste. In der 30. Minute war es dann aber wieder mal soweit. Nach einem Einwurf bekommen die in gelb spielenden Dynamos den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Union kann mittels pressing die Ecke erzwingen. Die scheiterte auch zu nächst am Rücken eines Verteidigers, kommt von dort prompt zurück zu Mattuschka, dieser spielt das Ding weit in den Strafraum. Dort gewinnt der vom Größenverhältnis übersichtliche Benyamina klasse ein Kopfballduell und legt damit Biran den Ball auf, der 4 Meter vor dem Tor mutterseelen alleine das Ding genüsslich, flach einschiebt. 2:0! Tollhaus Alte Försterei. Ein Patschinski, der von Trainer Neuhaus auf die Bank strafversetzt worden war (wie schon beim letzten Punktspiel auswärts in Hamburg) schien vergessen. So schnelllebig ist das Profigeschäft manchmal…in wenigen Minuten können Helden geboren und Sündenböcke ausgemacht werden. Wie jedoch schon angedeutet: Dresden war rein von der Spielanlage her die reifere Mannschaft und konnte in der 40. Minute dann endlich Zählbares vorweisen. Bröker verwertete eine tolle Hereingabe mit der Fußspitze zum Anschluss. Danach pfiff Kempter zur obligatorischen Pause.
Nach der Pause sollte sich das Spiel der Mannschaft von Uwe Neuhaus ansehnlicher präsentieren. Beide Seiten waren allerdings mit offenem Visier in die zweite Hälfte gegangen. Union jetzt druckvoller und zielstrebiger. In der 56. Minute fing Mattuschka einen Rückpass in den leeren Raum eines Dresdners ab und bediente den exakt startenden Benyamina, der den Ball an Keeper Hesse auch vorbei brachte (und dieser hätte auch gesessen), jedoch wollte der Kumpel Biran auf Nummer sicher gehen und drosch die Kugel mit Schmackes in die Maschen. Im Nachhinein darf man sich glücklich schätzen, dass kein Abseits durch den Assistenten angezeigt wurde, denn beim Abspiel auf Karim war der Deutsch-Syrer, der im Winter aus Potsdam gewechselt war, im passiven Abseits. Sei es drum – dieses Tor war der verdiente Lohn für eine bessere zweite Hälfte, in der auch Benyamina richtig aufdrehte. Im direkten Gegenzug gab es für mich so eine Art „Nürnberg-Erlebnis“. Damals schepperte es ebenfalls im direkten Gegenzug. Freistoß, fast von der Eckfahne, Wagefeld rauscht von hinten in den Strafraum und wuchtet den Ball locker, locker ins Tor. Wieder der Anschluss, aber wer war da eingeteilt? Viel Zeit zum analysieren blieb ohnehin nicht. Die Stimmung war überwältigend und in der 65. Minute war es dann erneut der 1.FC Union, der für das sechste Tor an diesem denkwürdigen Abend sorgte. Das für mich brillanteste Tor seit langem. Und ich füge jetzt schon mal hinzu: Dieses Tor gehörte zu 80 % Karim! Toll herausgespielt. Mit dem Ball am Fuß ließ er drei (!) Dresdner wie (Zitat Ede Geyer (Trainer Dynamo Dresden) „Fahnenstangen“ stehen, drang in den Strafraum ein, behielt kühlen Kopf, und legte zurück auf Biran, der nur noch den Fuß hinhielt und das 4:2 erzielte. Und wieder brachten die Dämme. Wie, ja, jetzt nutze ich dieses Wort, geil es vorbereitet war….und vor allem zu welchem Zeitpunkt dieses Tor fiel. Wie gemalt. Die Geräuschkulisse, ein Traum. Mensch, das war so ein Abend, den man noch in ein paar Monaten bzw. Jahren bei einem Plausch noch mal Revue passieren lassen wird. In der Folge entwickelte sich eine kleine Abwehrschlacht. Die Jungs hatten sich den Arsch aufgerissen für dieses Ergebnis und wollten es nun über die Zeit bringen. Viel ging in der Offensive nicht mehr, nur vereinzelt gab es noch kleine Nadelstiche. Der Gast bekam noch Freistöße und Ecken zugesprochen und versuchte irgendwie den Anschluss herzustellen. Jedoch war es ihnen nicht vergönnt und wäre auch irgendwo nicht gerecht gewesen. Der 1.FC Union erlebte einen Abend, der mehr als nur Werbung war. Und auch die Atmosphäre möchte ich hier noch mal gesondert herausstellen. Dieser Pegel war herrlich, das Beben der alten Traversen noch mal miterleben zu dürfen. Die vielen Fahnen im Block J und das schon angesprochene Transpi bestehend aus drei Teilen auf der Gegengerade. Ein wirkliches Highlight, nicht nur auf dem Papier. Nun, vielleicht wird diese Geschichte auch noch weiter geschrieben. Gestern Abend jedenfalls haben sich diese Jungs schon selbst in die Historie des 1.FC Union geschossen, denn beide Saisonspiele (Hin – wie auch Rückspiel) konnten gegen die Dresdner gewonnen werden. Gegen Verl kann man nun den dritten Sieg in Folge einfach und im gleichen Atemzug sogar den Klassenverbleib bzw. die Qualifikation für die dritte Bundesliga sichern. Natürlich immer unter Berücksichtigung der anderen Ergebnisse direkter Konkurrenten (Braunschweig, Magdeburg etc.). Doch schon jetzt hat sich diese Mannschaft in die Herzen der Fans gespielt, eine gewisse Kontinuität erreicht.
Sonntag, 4. Mai 2008
„Gäste?! Sowieso, immer herein!“
Diese Losung galt für die Gäste aus Dresden, die am 8.Mai als Unterstützung für ihre Mannschaft erwartet werden zu nächst nicht. Im Gegenteil, von Seiten der Polizei wurde dem gastgebenden Verein 1.FC Union untersagt generell Karten an Gästeanhänger zu verkaufen. Pauschales Verbot für Gästefans am 8. Mai?! Es klang unglaublich und lag doch im Bereich das Möglichen. Grund waren Erkenntnisse der Berliner Polizei, die darauf hinwiesen, dass einige Dresdner an diesem Tag nicht nur des Fußballs wegen in die Hauptstadt reisen würden. Keine neuen Nachrichten im Bezug auf das Publikum aus Sachsen, auch im letzten Jahr gab es diese Warnungen und doch wurde das Spiel ausgetragen und verlief friedlich. Der 1.FC Union wollte das Verbot nicht hinnehmen, ebenso wenig wie Dynamo Dresden, auch der DFB schaltete sich in den Fall ein. Zusammen gab es einen runden Tisch, einen Krisengipfel, in dem noch ein Ausweg gefunden werden sollte. Die Angst eines jeden Fans war, dass die die Methode Schule machen könnte, dass es bald an der Tagesordnung sein würde, dass Spiele gänzlich ohne Gästeanhang ausgetragen werden.
Am 23. April gab es dann Entwarnung: Es werden Karten bereitgestellt.
Jedoch, und genau das halte ich ebenfalls für korrekt, nur unter bestimmten Bedingungen.
Der DFB, beide beteiligte Vereine, sowie die Polizei haben eine „Sicherheitspartnerschaft“ vereinbart, wie es auf der offiziellen Union-Hompage heißt. Diese sieht bestimmte Eckpunkte bzw. Vorgaben zur Herausgabe von Karten an Gästefans für das Spiel am Donnerstag vor.
Die Gäste werden in zwei Sonderzügen geschlossen Anreisen. Karten für das Spiel wird es für sie nur an den Zügen und gegen Vorlage des Personalausweises geben – man will nichts dem Zufall überlassen. Für zu viel Wellen sorgte das Thema in der Öffentlichkeit und ein scheitern der Strategie könnte für die Verantwortlichen durchaus negative Folgen nach sich ziehen.
Am 23. April gab es dann Entwarnung: Es werden Karten bereitgestellt.
Jedoch, und genau das halte ich ebenfalls für korrekt, nur unter bestimmten Bedingungen.
Der DFB, beide beteiligte Vereine, sowie die Polizei haben eine „Sicherheitspartnerschaft“ vereinbart, wie es auf der offiziellen Union-Hompage heißt. Diese sieht bestimmte Eckpunkte bzw. Vorgaben zur Herausgabe von Karten an Gästefans für das Spiel am Donnerstag vor.
Die Gäste werden in zwei Sonderzügen geschlossen Anreisen. Karten für das Spiel wird es für sie nur an den Zügen und gegen Vorlage des Personalausweises geben – man will nichts dem Zufall überlassen. Für zu viel Wellen sorgte das Thema in der Öffentlichkeit und ein scheitern der Strategie könnte für die Verantwortlichen durchaus negative Folgen nach sich ziehen.
Freitag, 2. Mai 2008
Meine erste Reaktion zum Spiel gegen Cottbus II
Wer sich erhofft hatte, dass in Sachen Saisonziel vielleicht tatsächlich eine Korrektur stattfinden könnte, der wurde sicherlich bitter enttäuscht. Und musste einsehen, dass die zweite Bundesliga doch mal wieder eine Nummer zu groß ist bzw. das Erreichen dieser Spielklasse. Ich muss ganz ehrlich beipflichten, dass das Spiel der Truppe um Uwe Neuhaus keines war, dass man unter die Kategorie "unterirdisch" sortieren kann. Nein, viel mehr war es bemüht und die ersten 10 Minuten nach der Pause druckvoll und überlegen.
Ja, ernsthaft, Mensch, was sich da für Chancen auftaten, das sah klasse aus. Und den Ball von Löring...haben um mich herum einige als Tor erkannt. Allerdings muss selbst ich zugeben, dass ich diesen vermeintlichen Treffer so nicht gegeben hätte, aus der Position des Linienassistenten. Die Flugkurve des Geschosses war doch eine sehr einmalige und merkwürdige. Habe so was noch nie zuvor gesehen. Eine ziemlich knifflige Entscheidung. Was ich schade fand war, dass Herr Löring den Rest des Spiels praktisch nicht auffiel. Doch, ein bisschen schon: Durch seine Angst. Kinder, was hatte der vor jedem Zweikampf Bammel. Auch schien er mir nicht bei der Sache zu sein, unkonzentriet. Oft wollte er einen Ball abschirmen, aber eh er sich versah schon der Gegner bereits seinen Körper zwischen ihn und den Ball. Über Herrn Spork möchte man keine Worte verlieren. Das war gestern zu Hause die peinlichste Vorstellung, die er ablieferte bzw. nicht ablieferte. Diese Lauffaulheit, diese Arroganz, diese Fehlpassquote. Ätzend, und für mich nicht verständlich, was ihn dazu qualifizierte in den zweiten 45. Minuten noch auf dem Platz zu stehen. Ich hebe hervor STEHEN! Mehr war das nicht. Endgültig konnte einem die Hutschnur durch diese regelmäßige Reklamieren hoch gehen. Das nächste Mal bitte mehr Einsatz! Positiv fiel mir Mattuschka auf. Sehr positiv sogar.
Ohne den würde in der Offensive wohl nichts gehen. Immer wieder versuchte er sich nach vorne einzuschalten, allerdings auch er ab und an mit diesen unsäglichen Rückgaben. Nun gut, die erste Hälfte war gespickt von Fehlpässen, aber auf beiden Seiten, wie sich mir der Eindruck aufdrängte. Union wollte, aber fand kein Mittel, um die gute gestaffelte Abwehr der Cottbuser zu knacken und wenn sie doch mal durch kamen waren die Aktionen einfach nicht entschlossen genug. Insgesamt mehr Ballbesitz für Union. Cottbus mit deutlich weniger Spielanteilen, aber den klareren Chancen. Erst in der 30. Minute nach einer Ecke, nach der nicht alle Unioner sofort aus dem Strafraum liefen. Unkoordiniertheit, Konfusion?! Was auch immer der Auslöser war. Der Ball kam postwendend zurück und ein Cottbuser stand urplötzlich mutterseelen allein 10 Meter vor Glinker. Volley nahm er diese Hereingabe und scheiterte an Glinker. In Minute 34. war es dann allerdings passiert. Das 1:0 für die Gäste. Nicht gänzlich unverdient. In Folge dessen haben die Jungs es noch mal probiert, allerdings war in einer Szene das Pech wieder der Hauptdarsteller. Patschinski nimmt eine Flanke aus unmöglichstem Winkel noch aus der Luft direkt und ein Unioner kann den Schädel nicht wegziehen. Das waren Sekundenbruchteile...praktisch keine Chance zu reagieren. Dann folgten die ersten 10 Minuten nach der Pause, in denen Union locker hätte für ein Tor sorgen können, dies aber fahrlässig vergaß, vor lauter Dominanz. Ab der 60. Minute fiel den Gastgebern nicht mehr all zu viel ein. Fehlpässe waren die Folge, da die Lausitzer hinten sehr geordnet standen. In der 80. Minute hätte der eingewechselte Biran den Ausgleich machen müssen. Der Cottbuser Schlussmann konnte einen hohen Ball nicht festhalten und ließ sich zu einem Fehler hinreißen. Biran fiel die Kugel vor die Füße. Logisch, da hämmert einen Stürmer drauf. Das tat er auch, jedoch, ja, man ahnt es schon.....das Pech und ein klein bisschen Unvermögen hatten auch hier wieder ihre Hände im Spiel. Auf der Linie standen zwei Cottbuser und einer der beiden konnte letztendlich klären.
Damit möchte ich das auch hier abschließen.Insgesamt nicht schlecht, aber doch zu einfallslos spielten die Gastgeber. Was einem Sorgenfalten ins Gesicht treibt ist diese Chancenverwertung. Und für mich zwei Spieler, die sich verdammt steigern müssen.Stuff, naja, traut sich was...Respekt
Ja, ernsthaft, Mensch, was sich da für Chancen auftaten, das sah klasse aus. Und den Ball von Löring...haben um mich herum einige als Tor erkannt. Allerdings muss selbst ich zugeben, dass ich diesen vermeintlichen Treffer so nicht gegeben hätte, aus der Position des Linienassistenten. Die Flugkurve des Geschosses war doch eine sehr einmalige und merkwürdige. Habe so was noch nie zuvor gesehen. Eine ziemlich knifflige Entscheidung. Was ich schade fand war, dass Herr Löring den Rest des Spiels praktisch nicht auffiel. Doch, ein bisschen schon: Durch seine Angst. Kinder, was hatte der vor jedem Zweikampf Bammel. Auch schien er mir nicht bei der Sache zu sein, unkonzentriet. Oft wollte er einen Ball abschirmen, aber eh er sich versah schon der Gegner bereits seinen Körper zwischen ihn und den Ball. Über Herrn Spork möchte man keine Worte verlieren. Das war gestern zu Hause die peinlichste Vorstellung, die er ablieferte bzw. nicht ablieferte. Diese Lauffaulheit, diese Arroganz, diese Fehlpassquote. Ätzend, und für mich nicht verständlich, was ihn dazu qualifizierte in den zweiten 45. Minuten noch auf dem Platz zu stehen. Ich hebe hervor STEHEN! Mehr war das nicht. Endgültig konnte einem die Hutschnur durch diese regelmäßige Reklamieren hoch gehen. Das nächste Mal bitte mehr Einsatz! Positiv fiel mir Mattuschka auf. Sehr positiv sogar.
Ohne den würde in der Offensive wohl nichts gehen. Immer wieder versuchte er sich nach vorne einzuschalten, allerdings auch er ab und an mit diesen unsäglichen Rückgaben. Nun gut, die erste Hälfte war gespickt von Fehlpässen, aber auf beiden Seiten, wie sich mir der Eindruck aufdrängte. Union wollte, aber fand kein Mittel, um die gute gestaffelte Abwehr der Cottbuser zu knacken und wenn sie doch mal durch kamen waren die Aktionen einfach nicht entschlossen genug. Insgesamt mehr Ballbesitz für Union. Cottbus mit deutlich weniger Spielanteilen, aber den klareren Chancen. Erst in der 30. Minute nach einer Ecke, nach der nicht alle Unioner sofort aus dem Strafraum liefen. Unkoordiniertheit, Konfusion?! Was auch immer der Auslöser war. Der Ball kam postwendend zurück und ein Cottbuser stand urplötzlich mutterseelen allein 10 Meter vor Glinker. Volley nahm er diese Hereingabe und scheiterte an Glinker. In Minute 34. war es dann allerdings passiert. Das 1:0 für die Gäste. Nicht gänzlich unverdient. In Folge dessen haben die Jungs es noch mal probiert, allerdings war in einer Szene das Pech wieder der Hauptdarsteller. Patschinski nimmt eine Flanke aus unmöglichstem Winkel noch aus der Luft direkt und ein Unioner kann den Schädel nicht wegziehen. Das waren Sekundenbruchteile...praktisch keine Chance zu reagieren. Dann folgten die ersten 10 Minuten nach der Pause, in denen Union locker hätte für ein Tor sorgen können, dies aber fahrlässig vergaß, vor lauter Dominanz. Ab der 60. Minute fiel den Gastgebern nicht mehr all zu viel ein. Fehlpässe waren die Folge, da die Lausitzer hinten sehr geordnet standen. In der 80. Minute hätte der eingewechselte Biran den Ausgleich machen müssen. Der Cottbuser Schlussmann konnte einen hohen Ball nicht festhalten und ließ sich zu einem Fehler hinreißen. Biran fiel die Kugel vor die Füße. Logisch, da hämmert einen Stürmer drauf. Das tat er auch, jedoch, ja, man ahnt es schon.....das Pech und ein klein bisschen Unvermögen hatten auch hier wieder ihre Hände im Spiel. Auf der Linie standen zwei Cottbuser und einer der beiden konnte letztendlich klären.
Damit möchte ich das auch hier abschließen.Insgesamt nicht schlecht, aber doch zu einfallslos spielten die Gastgeber. Was einem Sorgenfalten ins Gesicht treibt ist diese Chancenverwertung. Und für mich zwei Spieler, die sich verdammt steigern müssen.Stuff, naja, traut sich was...Respekt
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