Diese Losung galt für die Gäste aus Dresden, die am 8.Mai als Unterstützung für ihre Mannschaft erwartet werden zu nächst nicht. Im Gegenteil, von Seiten der Polizei wurde dem gastgebenden Verein 1.FC Union untersagt generell Karten an Gästeanhänger zu verkaufen. Pauschales Verbot für Gästefans am 8. Mai?! Es klang unglaublich und lag doch im Bereich das Möglichen. Grund waren Erkenntnisse der Berliner Polizei, die darauf hinwiesen, dass einige Dresdner an diesem Tag nicht nur des Fußballs wegen in die Hauptstadt reisen würden. Keine neuen Nachrichten im Bezug auf das Publikum aus Sachsen, auch im letzten Jahr gab es diese Warnungen und doch wurde das Spiel ausgetragen und verlief friedlich. Der 1.FC Union wollte das Verbot nicht hinnehmen, ebenso wenig wie Dynamo Dresden, auch der DFB schaltete sich in den Fall ein. Zusammen gab es einen runden Tisch, einen Krisengipfel, in dem noch ein Ausweg gefunden werden sollte. Die Angst eines jeden Fans war, dass die die Methode Schule machen könnte, dass es bald an der Tagesordnung sein würde, dass Spiele gänzlich ohne Gästeanhang ausgetragen werden.
Am 23. April gab es dann Entwarnung: Es werden Karten bereitgestellt.
Jedoch, und genau das halte ich ebenfalls für korrekt, nur unter bestimmten Bedingungen.
Der DFB, beide beteiligte Vereine, sowie die Polizei haben eine „Sicherheitspartnerschaft“ vereinbart, wie es auf der offiziellen Union-Hompage heißt. Diese sieht bestimmte Eckpunkte bzw. Vorgaben zur Herausgabe von Karten an Gästefans für das Spiel am Donnerstag vor.
Die Gäste werden in zwei Sonderzügen geschlossen Anreisen. Karten für das Spiel wird es für sie nur an den Zügen und gegen Vorlage des Personalausweises geben – man will nichts dem Zufall überlassen. Für zu viel Wellen sorgte das Thema in der Öffentlichkeit und ein scheitern der Strategie könnte für die Verantwortlichen durchaus negative Folgen nach sich ziehen.
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