Der doppelte Benyamina.
Auch in Stuttgart trifft Karim wieder zweifach und erzielte Saisontore Nummer 6 und 7.Allerdings, das ganze nach 31. Minuten, wird diese 2:0-Fürhung schnell wieder hinfällig, da der Schiedsrichter, der Unparteiische, zwei Elfmeter innerhalb kürzester Zeit den Kickers aus Stuttgart zuspricht, die diese konsequent in Persona von Torjäger Vaccaro verwerten. Bis zur Pause ein relativ ausgeglichenes Spiel mit Vorteilen für die Kickers, die die dickeren Chancen verbuchen können. In der zweiten Halbzeit wiegt das ganze hin und her. Mattuschka mit einer tollen Chance, aber auch die Gastgeber stehen dem Spitzenreiter in dem Fall nichts nach. Bereits Minuten nach Wieder Anpfiff treffen sie die Latte, um eine Szene zu nennen. Letzter gegen Erster, nur, dass diesmal Union der Spitzenreiter ist.
Diese Situation gab es, nur mit umgekehrten Vorzeichen schon einmal, nur, dass Union im Herbst 2004, genauer gesagt am 13.11.2004, die Eintracht aus Braunschweig empfing und selbst im Abstiegssumpf steckte. Auch in diesem Spiel wurde anschaulich gemacht, wieso sie theoretisch beim Blick auf die Tabelle so einfach erscheinen, es in der Praxis aber gar nicht sind. Damals gewannen die Braunschweiger nur auf Grund dessen, dass Union selbst schwere Patzer ins Spiel einbaute. Der Siegtreffer durch Fuchs viel nach einem haarsträubenden Fehlpass von Boden in die Füße eines Angreifers der Eintracht.
Insgesamt war man damals, ich kann mich noch sehr gut an dieses Match erinnern, obwohl man in der Tabelle so weit unten stand, mindestens ebenbürtig. Es ist die Psychologie gewesen, von der man den Anschein hat, dass sie die Tabelle in den Köpfen der Spieler umdreht. Die Gäste waren nach dem Punktgewinn überglücklich und hatten wohl nicht mit solch intensiver Gegenwehr durch den abgeschlagenen Club gerechnet.
Und genauso stellte sich die Situation im Spiel gegen die Stuttgarter dar. Union kam als Tabellenführer und musste am Ende noch um den einen Auswärtspunkt zittern – verrückt. Allerdings spielte diesmal auch ein Referee eine – ganz vorsichtig formuliert – relevante Rolle, die es überhaupt erst ermöglichte, dass die Gastgeber ins Spiel kamen.
Denn der erste Elfer war einer der Marke „Kannst-du-geben-musst-du-aber-nicht“, was den Zweiten angeht, da waren sich selbst die Stuttgarter im Forum einig, schaut die Situation etwas anders aus. Die einen sprechen von Handspiel, die anderen von einem Schubser, den Younga seinem Gegenspieler Gambo mitgegeben haben soll, als Motiv für die Entscheidung des Pfeifenmannes. Warum er auf den Punkt zeigte wird wohl sein Geheimnis bleiben – leider.
Am Ende muss man der Truppe um Gebhardt Tribut zollen, dass sie nicht eingebrochen sind, denn gegen solche Tatsachenentscheidungen ist man machtlos, denn das Männchen im gelben Hemd hat immer Recht – die wichtigste Regel im Fußball. Insofern haben sich die Jungs prächtig geschlagen und das möchte ich bitte in Formvollendung und diesmal einem erfahrenen Referee (Kempter, Weiner oder die Gagelfrau), gegen Düsseldorf sehen. Da weiß man, dass ein verdammt dicker Brocken auf der Straße liegt, den es wegzuräumen gilt und wenn das glückt, dann kann man ganz entspannt die letzten Spiele im November und Dezember angehen. Und die zweite Saisonniederlage wird irgendwann sowieso kommen. Gesetz der Serie und so – aber bis dahin wird fleißig gepunktet!
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Montag, 27. Oktober 2008
Finale Furios – Union dreht das Spitzenspiel gegen Paderborn in Unterzahl
3:2-Sieg – Mit einem Mann weniger die Tabellenführung errungen.
Sie standen schon vorher, sie alle.Die Ränge, auch die Gegentribühne, sie alle verneigten sich vor einer Mannschaft, die über eine halbe Stunde in Unterzahl agieren musste. Das Spitzenspiel der 3. Liga zwischen dem Tabellenzweiten, dem 1. FC Union und dem Spitzenreiter, SC Paderborn. Schon vor Anpfiff deutete sich an, dass die Ränge in diesem Match besser ausgefüllt sein würden. Offiziell werden es 7.500 Zuschauer gewesen sein, die das Spiel verfolgten. Rein optisch, das möchte ich noch nachschieben, waren es ca. 8.000. Aber das nur am Rande. Denn der Stimmung tat das keinen Abbruch. Das Spiel der Unioner in diesem Gipfeltreffen lässt sich lässig und vor allem schnell erzählen. Trainer Neuhaus sprach nach dem Spiel davon, dass die Mannschaft das Spiel „vom Kopf her gar nicht richtig angenommen hat“. Er referierte darüber, dass seine Schützlinge in den Zweikämpfen „immer zweiter Sieger“ waren, dass die so genannten zweiten Bälle fast immer bei den Gästen aus Paderborn landeten. Zwar hatte Benyamina vor dem führen 0:1 ebenfalls eine Chance, aber diese war eine sehr rar gestreute. Denn von nun an spielte der Gast souverän seinen Stiefel runter. Man könnte das so artikulieren: Im Stile einer Spitzenmannschaft. Lindemann hatte nach ca. 23 Minuten noch eine gute Szene, in der Jan Glinker noch mal nachfassen musste. Aber für den Rest der ersten Halbzeit überließ man Union die Aufgabe zu agieren und schaute sich das aus einer sicheren Defensive an. So kam es, dass Union bis zum Strafraum ab und zu sogar ganz ordentlich kombinierte, woraus auch Schusschancen resultierten. Diese stellten aber alle samt nicht die großen Gefahren für den Kasten des Gäste-Torwarts Jensen dar.
Für die zweite Halbzeit nahm Uwe Neuhaus einen immens wichtigen Wechsel vor.Yussuf Dogan musste seinen Platz räumen für Torsten Mattuschka. Und dieser brachte auch sofort mehr Schwung ins Spiel. Auch hier bedarf es einer kleinen Klarstellung. Es war nicht überschwänglich viel Schwung, aber eine Steigerung im Vergleich zur ersten Halbzeit. Union erarbeitete sich jetzt Tormöglichkeiten. Blieb allerdings weiterhin recht glücklos. In der 61. Minute sah dann Bemben, der in den Strafrum geschickt wurde, die Ampelkarte, da er statt des Balls die Beine seines Gegenspielers traf. Diese Entscheidung war korrekt, was allerdings nicht darüber hinwegtäuschen konnte wie unsicher sich der Unparteiische in manchen Situationen präsentierte. So ließ er den darauf folgenden Freistoß unter gellendem Pfeifkonzert vor zitternden Knien gleich noch mal ausführen, obwohl er regelkonform ausgeführt wurde. Zu allem Überfluss zeigte sich Paderborn zum zweiten Mal an diesem Nachmittag unerhört kaltschnäuzig, als sie in der 66. Minute das scheinbar vor entscheidende 0:2 erzielten, womit das Match gelaufen schien. In der 74. Minute dann ein lichter Moment des Kapitäns Marco Gebhardt, der Benyamina auf die Reise geschickt hat und dieser macht es unnachahmlich. Lässt einen Abwehrspieler ganz lässig aussteigen, dieser war auf einmal nur noch in der Zuschauerrolle, und dann ließ er diesem optischen Leckerbissen den nächsten folgen. Nerven wie Stahl, frei vor Jensen, zimmert er den Ball halbhoch in den Kasten. Der Anschlusstreffer in Unterzahl und Union wollte jetzt mehr! Das riss Löcher, da ja mit dem des Platzes verwiesenen Bemben ein Außenverteidiger fehlte. In er 76. Minute vergaben die Paderborner die klarste Chance zum 3:1. Was jetzt passierte war ein einziger Sturmlauf der Unioner. Der bis zur 74. Minute für den verletzten Ruprecht ebenfalls sehr unsichere Menz (19 Jahre) holte jetzt gegen zwei Gegenspieler einen Freistoß heraus. Diesen brachte der in dieser Phase bärenstarke Mattuschka auf en zweiten Pfosten, wo Nico Patschinski goldrichtig stand und nur den Kopf hinhielt und den Ball zum nicht für möglich gehaltenen Augleich ins Tor nickte. Die Ränge explodierten nun verständlicher Weise. Ebenso der Schütze.
Schon die Laufbereitschaft signalisierte nun, dass der Gastgeber hier die Sensation – so kann man es ruhig um schreiben – witterte.
Was soll man groß den Satz ausschmücken – es passierte tatsächlich!Ein Einwurf von Kohlmann wurde von Gebhardt zurück auf den Außenverteidiger gelegt, dieser brachte einen hohen Ball in Richtung Jensen und Menz wuchtete seinen Körper in die Luft, kam wohl nicht ganz an den Ball, zog aber damit zwei Verteidiger auf sich, die auf einmal völlig orientierungslos waren und somit war der durchstartende Karin Benyamina „durch“ wie man so schön sagt. Alleine lief er auf Jensen zu und ließ dem Gästekeeper nicht den leisesten Hauch einer Abwehrchance. Überlegt schob er den Ball in die lange Ecke und schien es selbst nicht ganz zu realisieren.
Danach brachen „alle Dämme“ und Union drehte auf der Zielgeraden ein Spiel, was schon verloren war in Unterzahl! Der Präsident persönlich war zur Trainerbank gestürmt, um der Mannschaft und dem Trainerstab zu gratulieren. Auch er wohl noch im Bilde der sicheren Niederlage vor den magischen 13 Minuten, die das Rund in einen kleinen Hexenkessel verwandelten.
Doch in der PK nach dem Spiel gab es dann wieder den bodenständigen Neuhaus zu hören. Und das ist gut so, denn er mahnt all die, die noch im Siegesrausch verweilten, denn schon am Dienstag, also morgen steht ja das Meisterschaftsspiel in Stuttgart, gegen den mit 4 Punkten und keinem einzigen Sieg, Tabellenletzten auf dem Programm. „Wir sind vom Jäger zum Gejagten geworden und haben am Dienstag ein wahnsinnig schweres Spiel.(…) da liegt der Teufel im Detail“, so der Übungsleiter. Und wie Recht er doch damit hat, denn sind es gerade die Ensemble, die scheinbar so einfach zu knacken sind, die sich dann als Stolperstein erweisen. Zumal nach so einer turbulenten Begegnung wie die vom Samstag. Es gelte sich „körperlich zu erholen, von der Wahnsinns Arbeit, die wir geleistet haben“, gab der Coach zu bedenken. Man möchte gerade von der Psyche her fit für dieses Spiel sein.
Gegen Stuttgart werden Trainer Neuhaus Personalsorgen plagen, denn Michael Bemben wird nun das obligatorische eine Spiele gesperrt und Ruprecht wohl noch nicht einsatzfähig sein. Das heißt, dass der junge Menz mit hoher Wahrscheinlichkeit zu seinem zweiten Einsatz in der Startelf von Anfang an in der 3. Liga kommen wird. In der letzten Saison stand Menz zwei Mal von Anfang an in der damals noch Regionalliga Nord in der Anfangsformation.
Unioner, zeigt uns, dass ihr die Serie ausbauen könnt!
Sie standen schon vorher, sie alle.Die Ränge, auch die Gegentribühne, sie alle verneigten sich vor einer Mannschaft, die über eine halbe Stunde in Unterzahl agieren musste. Das Spitzenspiel der 3. Liga zwischen dem Tabellenzweiten, dem 1. FC Union und dem Spitzenreiter, SC Paderborn. Schon vor Anpfiff deutete sich an, dass die Ränge in diesem Match besser ausgefüllt sein würden. Offiziell werden es 7.500 Zuschauer gewesen sein, die das Spiel verfolgten. Rein optisch, das möchte ich noch nachschieben, waren es ca. 8.000. Aber das nur am Rande. Denn der Stimmung tat das keinen Abbruch. Das Spiel der Unioner in diesem Gipfeltreffen lässt sich lässig und vor allem schnell erzählen. Trainer Neuhaus sprach nach dem Spiel davon, dass die Mannschaft das Spiel „vom Kopf her gar nicht richtig angenommen hat“. Er referierte darüber, dass seine Schützlinge in den Zweikämpfen „immer zweiter Sieger“ waren, dass die so genannten zweiten Bälle fast immer bei den Gästen aus Paderborn landeten. Zwar hatte Benyamina vor dem führen 0:1 ebenfalls eine Chance, aber diese war eine sehr rar gestreute. Denn von nun an spielte der Gast souverän seinen Stiefel runter. Man könnte das so artikulieren: Im Stile einer Spitzenmannschaft. Lindemann hatte nach ca. 23 Minuten noch eine gute Szene, in der Jan Glinker noch mal nachfassen musste. Aber für den Rest der ersten Halbzeit überließ man Union die Aufgabe zu agieren und schaute sich das aus einer sicheren Defensive an. So kam es, dass Union bis zum Strafraum ab und zu sogar ganz ordentlich kombinierte, woraus auch Schusschancen resultierten. Diese stellten aber alle samt nicht die großen Gefahren für den Kasten des Gäste-Torwarts Jensen dar.
Für die zweite Halbzeit nahm Uwe Neuhaus einen immens wichtigen Wechsel vor.Yussuf Dogan musste seinen Platz räumen für Torsten Mattuschka. Und dieser brachte auch sofort mehr Schwung ins Spiel. Auch hier bedarf es einer kleinen Klarstellung. Es war nicht überschwänglich viel Schwung, aber eine Steigerung im Vergleich zur ersten Halbzeit. Union erarbeitete sich jetzt Tormöglichkeiten. Blieb allerdings weiterhin recht glücklos. In der 61. Minute sah dann Bemben, der in den Strafrum geschickt wurde, die Ampelkarte, da er statt des Balls die Beine seines Gegenspielers traf. Diese Entscheidung war korrekt, was allerdings nicht darüber hinwegtäuschen konnte wie unsicher sich der Unparteiische in manchen Situationen präsentierte. So ließ er den darauf folgenden Freistoß unter gellendem Pfeifkonzert vor zitternden Knien gleich noch mal ausführen, obwohl er regelkonform ausgeführt wurde. Zu allem Überfluss zeigte sich Paderborn zum zweiten Mal an diesem Nachmittag unerhört kaltschnäuzig, als sie in der 66. Minute das scheinbar vor entscheidende 0:2 erzielten, womit das Match gelaufen schien. In der 74. Minute dann ein lichter Moment des Kapitäns Marco Gebhardt, der Benyamina auf die Reise geschickt hat und dieser macht es unnachahmlich. Lässt einen Abwehrspieler ganz lässig aussteigen, dieser war auf einmal nur noch in der Zuschauerrolle, und dann ließ er diesem optischen Leckerbissen den nächsten folgen. Nerven wie Stahl, frei vor Jensen, zimmert er den Ball halbhoch in den Kasten. Der Anschlusstreffer in Unterzahl und Union wollte jetzt mehr! Das riss Löcher, da ja mit dem des Platzes verwiesenen Bemben ein Außenverteidiger fehlte. In er 76. Minute vergaben die Paderborner die klarste Chance zum 3:1. Was jetzt passierte war ein einziger Sturmlauf der Unioner. Der bis zur 74. Minute für den verletzten Ruprecht ebenfalls sehr unsichere Menz (19 Jahre) holte jetzt gegen zwei Gegenspieler einen Freistoß heraus. Diesen brachte der in dieser Phase bärenstarke Mattuschka auf en zweiten Pfosten, wo Nico Patschinski goldrichtig stand und nur den Kopf hinhielt und den Ball zum nicht für möglich gehaltenen Augleich ins Tor nickte. Die Ränge explodierten nun verständlicher Weise. Ebenso der Schütze.
Schon die Laufbereitschaft signalisierte nun, dass der Gastgeber hier die Sensation – so kann man es ruhig um schreiben – witterte.
Was soll man groß den Satz ausschmücken – es passierte tatsächlich!Ein Einwurf von Kohlmann wurde von Gebhardt zurück auf den Außenverteidiger gelegt, dieser brachte einen hohen Ball in Richtung Jensen und Menz wuchtete seinen Körper in die Luft, kam wohl nicht ganz an den Ball, zog aber damit zwei Verteidiger auf sich, die auf einmal völlig orientierungslos waren und somit war der durchstartende Karin Benyamina „durch“ wie man so schön sagt. Alleine lief er auf Jensen zu und ließ dem Gästekeeper nicht den leisesten Hauch einer Abwehrchance. Überlegt schob er den Ball in die lange Ecke und schien es selbst nicht ganz zu realisieren.
Danach brachen „alle Dämme“ und Union drehte auf der Zielgeraden ein Spiel, was schon verloren war in Unterzahl! Der Präsident persönlich war zur Trainerbank gestürmt, um der Mannschaft und dem Trainerstab zu gratulieren. Auch er wohl noch im Bilde der sicheren Niederlage vor den magischen 13 Minuten, die das Rund in einen kleinen Hexenkessel verwandelten.
Doch in der PK nach dem Spiel gab es dann wieder den bodenständigen Neuhaus zu hören. Und das ist gut so, denn er mahnt all die, die noch im Siegesrausch verweilten, denn schon am Dienstag, also morgen steht ja das Meisterschaftsspiel in Stuttgart, gegen den mit 4 Punkten und keinem einzigen Sieg, Tabellenletzten auf dem Programm. „Wir sind vom Jäger zum Gejagten geworden und haben am Dienstag ein wahnsinnig schweres Spiel.(…) da liegt der Teufel im Detail“, so der Übungsleiter. Und wie Recht er doch damit hat, denn sind es gerade die Ensemble, die scheinbar so einfach zu knacken sind, die sich dann als Stolperstein erweisen. Zumal nach so einer turbulenten Begegnung wie die vom Samstag. Es gelte sich „körperlich zu erholen, von der Wahnsinns Arbeit, die wir geleistet haben“, gab der Coach zu bedenken. Man möchte gerade von der Psyche her fit für dieses Spiel sein.
Gegen Stuttgart werden Trainer Neuhaus Personalsorgen plagen, denn Michael Bemben wird nun das obligatorische eine Spiele gesperrt und Ruprecht wohl noch nicht einsatzfähig sein. Das heißt, dass der junge Menz mit hoher Wahrscheinlichkeit zu seinem zweiten Einsatz in der Startelf von Anfang an in der 3. Liga kommen wird. In der letzten Saison stand Menz zwei Mal von Anfang an in der damals noch Regionalliga Nord in der Anfangsformation.
Unioner, zeigt uns, dass ihr die Serie ausbauen könnt!
Sonntag, 19. Oktober 2008
Weiter, immer weiter….nach oben!
Auch in Bremen bleibt Union nicht zu schlagen und bringt drei Punkte mit in die Hauptstadt
Eine Serie fand am Sonntag seine Fortsetzung.
Neun Mal in Folge konnte der 1.FC Union in der 3. Liga nicht bezwungen werden.
Auch die Amateure des SV Werder Bremen vermochten es nicht im hohen Norden, auf „Platz 11“ des Geländes am Weserstadion, dem ein Ende zu setzten. Zu stark scheint das Nervenkostüm der Mannschaft zurzeit zu sein. Nach dem man nach einem 0:0 zur Halbzeit in der zweiten den ersten Treffer durch Patschinski gesetzt hatte, folgte sogleich auch der zweite durch den wieder genesenen Karim Benyamina. Ein Doppelschlag in nur 8 Minuten, der das Spiel am Ende entscheiden sollte. Auch der Anschluss änderte folglich nichts mehr am Sieg der Berliner, die nunmehr auf dem 2. Platz angekommen sind. Man strotzt nur so vor Selbstbewusstsein aus den letzten Spielen, das war den Kickern schon beim 3:0-Sieg zu Hause gegen Aalen anzumerken. Lange mussten sie ausharren, um ihre Chance zu erlangen, die dann eiskalt verwertet wurde. Und auch gegen die Youngstar der Bremer hieß es zur Halbzeit Ruhe zu bewahren. Denn in Bremen hatte der 1.FC Union, mit Rückblick auf die letzte und auch vorletzte Saison nicht gut ausgesehen. Auch die Regionalliga Saison 2004 / 2005 bildet da keine Ausnahme: Auch in dieser Spielzeit verlor man auf Platz 11 gegen die Mannschaft von Thomas Wolter. In dieser Saison nun konnte man den Spieß also endlich umdrehen, den Bock umstoßen – wie auch immer, die drei Punkte heil nach Berlin transferieren und hierzulande für ein kleines bisschen mehr Euphorie sorgen. Auch mit sieben Gegentoren stellt Union weiterhin die sattelfesteste Abwehr der Liga. Seit dem 2. August, dem Sieg gegen Stuttgarter Amateure, zeigte die Kurve kontinuierlich nach oben. Nicht immer in der identischen Intensität, aber es geht voran in Köpenick. Selbst eine Niederlage gegen Paderborn, den Tabellenführer, den man am nächsten Samstag erwartet, würde die Stimmung nicht entscheidend in die falschen Bahnen lenken können. Zu konstant waren die Leistungen in den letzten über 2 Monaten. Auch im Berliner Landespokal war das Team um Uwe Neuhaus am letzten Wochenende (Punktspielpause wegen WM-Qualifikation) erfolgreich. Der Bezirksligist Grünauer BC konnte mit 6:0 bezwungen werden, womit sich Union in die dritte Runde des Wettbewerbs schob. An dessen Ende mit dem Pokalgewinn die Teilnahme am DFB-Pokal steht. Nach dem Spiel gegen Paderborn steht für den 1.FC Union wieder ein langer Weg bevor. Es geht nach Stuttgart Degerloch, um dort im Gazi-Stadion gegen die Kickers aus Stuttgart anzutreten. Den aktuellen, sieglosen, Tabellenletzten. Aus 10 Spielen holten die Schwaben 4 Zähler, also Punkteteilungen. Doch damit muss sich Union vorerst nicht beschäftigen. Die ganze Konzentration und Vorbereitung muss nun auf Paderborn abgestimmt werden. Ein Team, welches man ebenfalls aus der Saison 2004 / 2005 kennt. Damals begegnete man sich allerdings mit Nichten auf Augenhöhe. Union kassierte eine verdiente 0:2 Heimpleite und verschoss, so zu sagen als I-Tüpfelchen, auch noch einen Elfmeter. Jedoch ist das alles Vergangenheit und liegt mittlerweile über 4 Jahre zurück. Seit dem traf man in Pflichtspielen nicht mehr aufeinander. Der 1.FC Union stiegt sang- und klanglos in die Oberliga ab und Paderborn stieg in die zweite Liga auf. Die gegensätzlichen Entwicklungen sollten bald korrigiert sein, wie man heute eindrucksvoll vorgeführt bekam. Paderborn verließ die zweite Bundesliga, auf Grund sportlicher Defizite im Sommer 2008 wieder und spielt damit nun wie damals mit dem 1. FC Union zusammen in ein und derselben Spielklasse. Nur, dass es in dieser Auflage eine Mannschaft auf dem Rasen geben wird, die mindestens dagegenhalten wird und mit einer Empfehlung von 9 Spielen ohne Niederlage und dem 2. Tabellenplatz aufwarten kann. Sollte das nicht alles abdecken gibt es immer noch einen Marco Gebhardt, der für Leistungsexplosionen und die genialen Spielzüge verantwortlich ist. Trainer Neuhaus kann dem nächsten Spieltag ganz gelassen entgegenschauen. Denn sein Ensemble ist auf einem mehr als passablen weg in die Spitze.
Eine Serie fand am Sonntag seine Fortsetzung.
Neun Mal in Folge konnte der 1.FC Union in der 3. Liga nicht bezwungen werden.
Auch die Amateure des SV Werder Bremen vermochten es nicht im hohen Norden, auf „Platz 11“ des Geländes am Weserstadion, dem ein Ende zu setzten. Zu stark scheint das Nervenkostüm der Mannschaft zurzeit zu sein. Nach dem man nach einem 0:0 zur Halbzeit in der zweiten den ersten Treffer durch Patschinski gesetzt hatte, folgte sogleich auch der zweite durch den wieder genesenen Karim Benyamina. Ein Doppelschlag in nur 8 Minuten, der das Spiel am Ende entscheiden sollte. Auch der Anschluss änderte folglich nichts mehr am Sieg der Berliner, die nunmehr auf dem 2. Platz angekommen sind. Man strotzt nur so vor Selbstbewusstsein aus den letzten Spielen, das war den Kickern schon beim 3:0-Sieg zu Hause gegen Aalen anzumerken. Lange mussten sie ausharren, um ihre Chance zu erlangen, die dann eiskalt verwertet wurde. Und auch gegen die Youngstar der Bremer hieß es zur Halbzeit Ruhe zu bewahren. Denn in Bremen hatte der 1.FC Union, mit Rückblick auf die letzte und auch vorletzte Saison nicht gut ausgesehen. Auch die Regionalliga Saison 2004 / 2005 bildet da keine Ausnahme: Auch in dieser Spielzeit verlor man auf Platz 11 gegen die Mannschaft von Thomas Wolter. In dieser Saison nun konnte man den Spieß also endlich umdrehen, den Bock umstoßen – wie auch immer, die drei Punkte heil nach Berlin transferieren und hierzulande für ein kleines bisschen mehr Euphorie sorgen. Auch mit sieben Gegentoren stellt Union weiterhin die sattelfesteste Abwehr der Liga. Seit dem 2. August, dem Sieg gegen Stuttgarter Amateure, zeigte die Kurve kontinuierlich nach oben. Nicht immer in der identischen Intensität, aber es geht voran in Köpenick. Selbst eine Niederlage gegen Paderborn, den Tabellenführer, den man am nächsten Samstag erwartet, würde die Stimmung nicht entscheidend in die falschen Bahnen lenken können. Zu konstant waren die Leistungen in den letzten über 2 Monaten. Auch im Berliner Landespokal war das Team um Uwe Neuhaus am letzten Wochenende (Punktspielpause wegen WM-Qualifikation) erfolgreich. Der Bezirksligist Grünauer BC konnte mit 6:0 bezwungen werden, womit sich Union in die dritte Runde des Wettbewerbs schob. An dessen Ende mit dem Pokalgewinn die Teilnahme am DFB-Pokal steht. Nach dem Spiel gegen Paderborn steht für den 1.FC Union wieder ein langer Weg bevor. Es geht nach Stuttgart Degerloch, um dort im Gazi-Stadion gegen die Kickers aus Stuttgart anzutreten. Den aktuellen, sieglosen, Tabellenletzten. Aus 10 Spielen holten die Schwaben 4 Zähler, also Punkteteilungen. Doch damit muss sich Union vorerst nicht beschäftigen. Die ganze Konzentration und Vorbereitung muss nun auf Paderborn abgestimmt werden. Ein Team, welches man ebenfalls aus der Saison 2004 / 2005 kennt. Damals begegnete man sich allerdings mit Nichten auf Augenhöhe. Union kassierte eine verdiente 0:2 Heimpleite und verschoss, so zu sagen als I-Tüpfelchen, auch noch einen Elfmeter. Jedoch ist das alles Vergangenheit und liegt mittlerweile über 4 Jahre zurück. Seit dem traf man in Pflichtspielen nicht mehr aufeinander. Der 1.FC Union stiegt sang- und klanglos in die Oberliga ab und Paderborn stieg in die zweite Liga auf. Die gegensätzlichen Entwicklungen sollten bald korrigiert sein, wie man heute eindrucksvoll vorgeführt bekam. Paderborn verließ die zweite Bundesliga, auf Grund sportlicher Defizite im Sommer 2008 wieder und spielt damit nun wie damals mit dem 1. FC Union zusammen in ein und derselben Spielklasse. Nur, dass es in dieser Auflage eine Mannschaft auf dem Rasen geben wird, die mindestens dagegenhalten wird und mit einer Empfehlung von 9 Spielen ohne Niederlage und dem 2. Tabellenplatz aufwarten kann. Sollte das nicht alles abdecken gibt es immer noch einen Marco Gebhardt, der für Leistungsexplosionen und die genialen Spielzüge verantwortlich ist. Trainer Neuhaus kann dem nächsten Spieltag ganz gelassen entgegenschauen. Denn sein Ensemble ist auf einem mehr als passablen weg in die Spitze.
Dienstag, 7. Oktober 2008
8 Mal in Serie
Union bleibt auch im 8. Spiel in Folge ungeschlagen. 3:0 Erfolg gegen Jürgen Kohlers Aalener im Heimspiel vom Samstag. Zeit 4 Jahre zurückzuschauen.
Man kommt aus den positiven Schlagzeilen im Moment gar nicht mehr heraus in Köpenick bzw. außerhalb davon. Denn auch im fünften Heimspiel bleibt der 1.FC Union unbesiegt und feierte gleichzeitig den dritten vollen Punkteerfolg in der aktuellen Saison. Einmal Dogan in der 40. Minute und zwei Mal Shergo Biran in der 72. und 77. Minute sorgten für die Treffer für den Tabellenfünften, der sich nach dem Spiel auf dem Relegationsplatz drei befindet. Über 90 Minuten hinweg kontrollierte der 1.FC Union das Geschehen weitgehend und musste in der ersten Halbzeit aber auch das Glück etwas bemühen, um gegen defensiv gut eingestellte und geordnete Gäste das 1:0 zu machen. In der zweiten Halbzeit investierten die Gäste mehr in ihr Spiel, wurden jedoch von Union konsequent ausgekontert. 5.100 Zuschauer verfolgten das Heimspiel, das Fünfte, welches im Jahn-Sportpark ausgetragen wurde. Noch vor 4 Jahren hat Union zum selben Zeitpunkt ebenfalls einen Lauf gehabt, allerdings einen Negativlauf, der 7 Spiele andauerte, bis man überhaupt wieder einen Punkt ergattern konnte. Ein Vergleich, der zeigt wie unterschiedlich sich das Mannschaftsgefüge im Vergleich zur Saison 2004 / 2005 ist. Auch gestern gab es natürlich nicht nur zwei Torchancen in der zweiten Hälfte für die Unioner, sondern z. B. in der 61. Minute ein eine butterweiche Kopfballvorlage von Kohlmann auf den durchstartenden Patschinski, der alleine für Gäste-Schlussmann Linse auftauchte und scheiterte. Dazu gesellte sich Torsten Mattuschka, der für Dogan eingewechselt wurde und an diesem Tag 28 Jahre alt wurde. Mit einer Energieleistung meldete sich der Mittelfeldakteur und Freistoßspezialist wieder.
Vor der Saison hatte der Verein keine offizielle Zielsetzung für die Saison 2008 / 2009 ausgegeben, doch nach dem Spiel ließ Trainer Uwe Neuhaus ein bisschen tiefer Blicken und sprach davon, dass er davon ausgeht, dass die Mannschaft die Konstanz hat, um ganz oben mitzuspielen und am Ende vielleicht sogar den großen Wurf zu landen. Über 10 Punkte trennen Union nun schon von einem Abstiegsplatz und der Blick geht ganz klar in die oberen Tabellenregionen. Ein kleiner Wehmutstropfen war die gelbe Karte gegen Marco Gebhardt, von der ich nicht vollends überzeugt bin, dass sie rechtens gegeben wurde.
Was in der ersten Halbzeit deutlich auffiel war, dass Union mit defensiv auf- und eingestellten Mannschaften so seine Probleme hat. Sehr auffallend vor allem in den ersten 40 Minuten, in denen Union das Spiel kontrollierte, jedoch nicht zu den ganz großen Chancen kam. Nur in der Anfangsphase gab es einen Eckball, der brandgefährlich wurde und in einen Elfmeter mündete. Denn wenn man genau hinsah (allerdings auch ich registrierte es erst im TV) geht die Hand das Aaleners Steffen Bohl nach der toll getimten Gebhardt-Flanke vorsätzlich zum Ball. Die Proteste vor allem von dem am langen Pfosten lauernden Stuff waren also berechtigt. In der zweiten Halbzeit sahen die Vorstöße des 1.FC Union teilweise, wie schon beschrieben, toll aus und mündeten in den zwei Toren, die alle samt verdient waren. Auch Shergo Biran schickt sich an so weiter zu machen, wie er in der Rückrunde 2007 / 2008 aufgehört hat. Relevant bei ihm vor allem seine unermüdliche Laufbereitschaft. Ging so ziemlich jedem Ball hinterher und störte den Gegner bei Abspielen etc. wo er nur konnte. In der 88. Minute wurde er gegen Youngstar Steven Jahn unter verdienten Ovationen der Zuschauer verabschiedet. Nach dem Abpfiff feierte die Mannschaft dann gemeinsam mit der Gegengeraden diesen „Heimsieg“ und blickt nun auf das Pokalspiel nächsten Samstag gegen den Grünauer BC und auf das Auswärtsspiel die Woche darauf gegen die Amateure des SV Werder Bremen, bei denen man selten etwas Zählbares mitnehmen konnte. Es sollte also eine Herausforderung sein sich auch dort wieder gut zu präsentieren. Die eine Hiobsbotschaft blieb dem 1.FC Union allerdings nicht ganz erspart: Dustin Heun (im Januar vom VfB Lübeck gekommen) muss sich erneut einer Operation unterziehen und fällt mindestens sechs weitere Wochen aus. Im März dieses Jahres zog sich Heun im Punktspiel gegen Rot Weiß Erfurt einen Kreuzbandriss zu und musste lange arbeiten und vor allem viel Geduld mitbringen. Nach dem er vor ca. 2 Wochen wieder mit der Mannschaft trainierte (nach über einem halben Jahr) klagte er wiederholt über Schmerzen.
Die nächsten Wochen werden nun entscheidend im in Hinblick auf die Ausgangsposition für die Rückrunde sein.
Bis zum nächsten Spiel.
Man kommt aus den positiven Schlagzeilen im Moment gar nicht mehr heraus in Köpenick bzw. außerhalb davon. Denn auch im fünften Heimspiel bleibt der 1.FC Union unbesiegt und feierte gleichzeitig den dritten vollen Punkteerfolg in der aktuellen Saison. Einmal Dogan in der 40. Minute und zwei Mal Shergo Biran in der 72. und 77. Minute sorgten für die Treffer für den Tabellenfünften, der sich nach dem Spiel auf dem Relegationsplatz drei befindet. Über 90 Minuten hinweg kontrollierte der 1.FC Union das Geschehen weitgehend und musste in der ersten Halbzeit aber auch das Glück etwas bemühen, um gegen defensiv gut eingestellte und geordnete Gäste das 1:0 zu machen. In der zweiten Halbzeit investierten die Gäste mehr in ihr Spiel, wurden jedoch von Union konsequent ausgekontert. 5.100 Zuschauer verfolgten das Heimspiel, das Fünfte, welches im Jahn-Sportpark ausgetragen wurde. Noch vor 4 Jahren hat Union zum selben Zeitpunkt ebenfalls einen Lauf gehabt, allerdings einen Negativlauf, der 7 Spiele andauerte, bis man überhaupt wieder einen Punkt ergattern konnte. Ein Vergleich, der zeigt wie unterschiedlich sich das Mannschaftsgefüge im Vergleich zur Saison 2004 / 2005 ist. Auch gestern gab es natürlich nicht nur zwei Torchancen in der zweiten Hälfte für die Unioner, sondern z. B. in der 61. Minute ein eine butterweiche Kopfballvorlage von Kohlmann auf den durchstartenden Patschinski, der alleine für Gäste-Schlussmann Linse auftauchte und scheiterte. Dazu gesellte sich Torsten Mattuschka, der für Dogan eingewechselt wurde und an diesem Tag 28 Jahre alt wurde. Mit einer Energieleistung meldete sich der Mittelfeldakteur und Freistoßspezialist wieder.
Vor der Saison hatte der Verein keine offizielle Zielsetzung für die Saison 2008 / 2009 ausgegeben, doch nach dem Spiel ließ Trainer Uwe Neuhaus ein bisschen tiefer Blicken und sprach davon, dass er davon ausgeht, dass die Mannschaft die Konstanz hat, um ganz oben mitzuspielen und am Ende vielleicht sogar den großen Wurf zu landen. Über 10 Punkte trennen Union nun schon von einem Abstiegsplatz und der Blick geht ganz klar in die oberen Tabellenregionen. Ein kleiner Wehmutstropfen war die gelbe Karte gegen Marco Gebhardt, von der ich nicht vollends überzeugt bin, dass sie rechtens gegeben wurde.
Was in der ersten Halbzeit deutlich auffiel war, dass Union mit defensiv auf- und eingestellten Mannschaften so seine Probleme hat. Sehr auffallend vor allem in den ersten 40 Minuten, in denen Union das Spiel kontrollierte, jedoch nicht zu den ganz großen Chancen kam. Nur in der Anfangsphase gab es einen Eckball, der brandgefährlich wurde und in einen Elfmeter mündete. Denn wenn man genau hinsah (allerdings auch ich registrierte es erst im TV) geht die Hand das Aaleners Steffen Bohl nach der toll getimten Gebhardt-Flanke vorsätzlich zum Ball. Die Proteste vor allem von dem am langen Pfosten lauernden Stuff waren also berechtigt. In der zweiten Halbzeit sahen die Vorstöße des 1.FC Union teilweise, wie schon beschrieben, toll aus und mündeten in den zwei Toren, die alle samt verdient waren. Auch Shergo Biran schickt sich an so weiter zu machen, wie er in der Rückrunde 2007 / 2008 aufgehört hat. Relevant bei ihm vor allem seine unermüdliche Laufbereitschaft. Ging so ziemlich jedem Ball hinterher und störte den Gegner bei Abspielen etc. wo er nur konnte. In der 88. Minute wurde er gegen Youngstar Steven Jahn unter verdienten Ovationen der Zuschauer verabschiedet. Nach dem Abpfiff feierte die Mannschaft dann gemeinsam mit der Gegengeraden diesen „Heimsieg“ und blickt nun auf das Pokalspiel nächsten Samstag gegen den Grünauer BC und auf das Auswärtsspiel die Woche darauf gegen die Amateure des SV Werder Bremen, bei denen man selten etwas Zählbares mitnehmen konnte. Es sollte also eine Herausforderung sein sich auch dort wieder gut zu präsentieren. Die eine Hiobsbotschaft blieb dem 1.FC Union allerdings nicht ganz erspart: Dustin Heun (im Januar vom VfB Lübeck gekommen) muss sich erneut einer Operation unterziehen und fällt mindestens sechs weitere Wochen aus. Im März dieses Jahres zog sich Heun im Punktspiel gegen Rot Weiß Erfurt einen Kreuzbandriss zu und musste lange arbeiten und vor allem viel Geduld mitbringen. Nach dem er vor ca. 2 Wochen wieder mit der Mannschaft trainierte (nach über einem halben Jahr) klagte er wiederholt über Schmerzen.
Die nächsten Wochen werden nun entscheidend im in Hinblick auf die Ausgangsposition für die Rückrunde sein.
Bis zum nächsten Spiel.
Montag, 29. September 2008
Ein Gebhardt für alle Fälle
Am Ende großer Jubel beim zahlreich erschienenem Anhang aus Berlin.
Union kann das zweite Auswärtsspiel hinter einander positiv gestalten und fährt mit 3 Punkten aus Jena zurück in die Wuhlheide, wo man sich auf das Heimspiel gegen den VfR Aalen, am kommenden Samstag vorbereiten wird. Die Vorzeichen sind gut, da Trainer Neuhaus endlich wieder Stürmer zur Verfügung stehen. Auch wenn Dustin Heun wieder Probleme beim Genesungs-Zustand zu haben scheint, wie man der Presse entnehmen konnte. Das Spiel machte mal wieder anschaulich, wie weit sie Mannschaft sich entwickelt hat, vor allem im Umgang mit Drucksituationen. Denn Jena reagierte zuerst nicht wie man es erwartet hatte. Nach dem unter der Woche bekannt geworden war, dass René van Eck (ein völlig unbeschriebenes Blatt) Trainer des Kellerkindes wird, und dieser die Mannschaft gegen Union zum ersten Mal Coachte, hätte man frischen Wind erwartet. Oder zumindest eine Jenaer Mannschaft, die mit Druck in die Offensive geht. Dies ließ jedoch auf sich warten. Stattdessen geizten beide Teams mit gefährlichen Szenen. Erst in der 37. Minute schlug Union eiskalt zu. Und wieder zeichnete sich Kapitän Gebhardt mitverantwortlich dafür, dass Shergo Biran einen Flugkopfball aus spitzem Winkel in die Maschen brachte. Zuvor spielte er mit den Defensivkräften Katz und Maus, bediente Kohlmann wunderbar, der den Ball im Laufen mitnahm und fast von der Grundlinie eine Flanke schlug, die Biran verwertete. Da war sie wieder – die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss, die in den Jahren zuvor immer gefehlt zu haben schien. Nicht unbedingt verdient, aber ein Beleg dafür, dass man die Chance die volle Punktzahl in Jena zu ergattern, sprunghaft ansteigen lassen kann.
Die Gastgeber kamen mit Wut im Bauch aus der Kabine und übernahmen sogleich das Zepter. Folgerichtig viel in der 49. Minute bereits der Ausgleich und es sollte noch besser werden, für die Thüringer. Sie drehten weiter auf und drückten Union in die eigene Hälfte. Hier offenbaren sich wieder die Schwächen der Truppe, die irgendwie wenig entgegenzusetzen haben scheint, wenn der Gegner massiv Verstöße in der Offensive fährt. So kam es, dass z.B. Ziegner (Freistoß) oder auch Hähnge (im Sommer aus Rostock gekommen) gute Szenen hatten, die durchaus zu Toren hätten führen können. Doch dann, nach 20 gespielten Minuten in der ersten Halbzeit, schlug Union wieder zu. Ein Eckstoß, getreten durch (na klar) Gebhardt, fand den Kopf von Christian Stuff, der für Patschinski spielte, und auf einmal stand es 2:1 – Union wieder in Front. Dieses Tor hatte den Effekt, dass Union sich aus der Umklammerung der Gastgeber befreien konnte. Der Zweitligaabsteiger brach nun etwas ein, war aber immer noch nicht endgültig niedergerungen. Neuhaus wollte diesen Vorsprung so wohl über die Zeit bringen und musste in der 81. Minute noch mal den Atem anhalten, als ein Freistoß knapp am Tor von Glinker vorbei strich. Auch die Hauptstädter besaßen eine 1000%-Chance, als Younga in der 94. Minute alleine auf das Tor zu lief, es aber nicht vermochte den Ball an Keeper Krause vorbei zuschieben. Dieser hielt den Versuch und damit stand auch der 2:1-Erfolg des 1.FC Union fest. Der zweite Erfolg in Serie gegen eine Mannschaft aus den neuen Bundesländern, einem s. g. Ostderby. Noch vor 2 Jahren unterlag Union regelmäßig in solchen Vergleichen. Damals hießen die Stolpersteine Dresden, Erfurt und Magdeburg. Doch mit dem Reifegrad steigt auch der Erfolg. Und dieser reflektiert sich in den Zahlen. Die letzten 4 Punktspiele gegen Dresden z. B. konnte Union gewinnen. Eine Serie, die noch vor ein paar Jahren undenkbar gewesen wäre. Vor dem Heimspiel am 4. Oktober im Jahn-Sportpark kann Uwe Neuhaus auf sieben Meisterschaftsspiele in Serie blicken, die inzwischen Union ungeschlagen ist. Eine Serie, die man gegen Aalen ausbauen möchte. In Jena konnte man vor allem Selbstvertrauen tanken, so, dass man gegen die von Jürgen Kohler trainierte Mannschaft eine realistische Chance auf ein weiteres Erfolgserlebnis haben sollte.
Union kann das zweite Auswärtsspiel hinter einander positiv gestalten und fährt mit 3 Punkten aus Jena zurück in die Wuhlheide, wo man sich auf das Heimspiel gegen den VfR Aalen, am kommenden Samstag vorbereiten wird. Die Vorzeichen sind gut, da Trainer Neuhaus endlich wieder Stürmer zur Verfügung stehen. Auch wenn Dustin Heun wieder Probleme beim Genesungs-Zustand zu haben scheint, wie man der Presse entnehmen konnte. Das Spiel machte mal wieder anschaulich, wie weit sie Mannschaft sich entwickelt hat, vor allem im Umgang mit Drucksituationen. Denn Jena reagierte zuerst nicht wie man es erwartet hatte. Nach dem unter der Woche bekannt geworden war, dass René van Eck (ein völlig unbeschriebenes Blatt) Trainer des Kellerkindes wird, und dieser die Mannschaft gegen Union zum ersten Mal Coachte, hätte man frischen Wind erwartet. Oder zumindest eine Jenaer Mannschaft, die mit Druck in die Offensive geht. Dies ließ jedoch auf sich warten. Stattdessen geizten beide Teams mit gefährlichen Szenen. Erst in der 37. Minute schlug Union eiskalt zu. Und wieder zeichnete sich Kapitän Gebhardt mitverantwortlich dafür, dass Shergo Biran einen Flugkopfball aus spitzem Winkel in die Maschen brachte. Zuvor spielte er mit den Defensivkräften Katz und Maus, bediente Kohlmann wunderbar, der den Ball im Laufen mitnahm und fast von der Grundlinie eine Flanke schlug, die Biran verwertete. Da war sie wieder – die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss, die in den Jahren zuvor immer gefehlt zu haben schien. Nicht unbedingt verdient, aber ein Beleg dafür, dass man die Chance die volle Punktzahl in Jena zu ergattern, sprunghaft ansteigen lassen kann.
Die Gastgeber kamen mit Wut im Bauch aus der Kabine und übernahmen sogleich das Zepter. Folgerichtig viel in der 49. Minute bereits der Ausgleich und es sollte noch besser werden, für die Thüringer. Sie drehten weiter auf und drückten Union in die eigene Hälfte. Hier offenbaren sich wieder die Schwächen der Truppe, die irgendwie wenig entgegenzusetzen haben scheint, wenn der Gegner massiv Verstöße in der Offensive fährt. So kam es, dass z.B. Ziegner (Freistoß) oder auch Hähnge (im Sommer aus Rostock gekommen) gute Szenen hatten, die durchaus zu Toren hätten führen können. Doch dann, nach 20 gespielten Minuten in der ersten Halbzeit, schlug Union wieder zu. Ein Eckstoß, getreten durch (na klar) Gebhardt, fand den Kopf von Christian Stuff, der für Patschinski spielte, und auf einmal stand es 2:1 – Union wieder in Front. Dieses Tor hatte den Effekt, dass Union sich aus der Umklammerung der Gastgeber befreien konnte. Der Zweitligaabsteiger brach nun etwas ein, war aber immer noch nicht endgültig niedergerungen. Neuhaus wollte diesen Vorsprung so wohl über die Zeit bringen und musste in der 81. Minute noch mal den Atem anhalten, als ein Freistoß knapp am Tor von Glinker vorbei strich. Auch die Hauptstädter besaßen eine 1000%-Chance, als Younga in der 94. Minute alleine auf das Tor zu lief, es aber nicht vermochte den Ball an Keeper Krause vorbei zuschieben. Dieser hielt den Versuch und damit stand auch der 2:1-Erfolg des 1.FC Union fest. Der zweite Erfolg in Serie gegen eine Mannschaft aus den neuen Bundesländern, einem s. g. Ostderby. Noch vor 2 Jahren unterlag Union regelmäßig in solchen Vergleichen. Damals hießen die Stolpersteine Dresden, Erfurt und Magdeburg. Doch mit dem Reifegrad steigt auch der Erfolg. Und dieser reflektiert sich in den Zahlen. Die letzten 4 Punktspiele gegen Dresden z. B. konnte Union gewinnen. Eine Serie, die noch vor ein paar Jahren undenkbar gewesen wäre. Vor dem Heimspiel am 4. Oktober im Jahn-Sportpark kann Uwe Neuhaus auf sieben Meisterschaftsspiele in Serie blicken, die inzwischen Union ungeschlagen ist. Eine Serie, die man gegen Aalen ausbauen möchte. In Jena konnte man vor allem Selbstvertrauen tanken, so, dass man gegen die von Jürgen Kohler trainierte Mannschaft eine realistische Chance auf ein weiteres Erfolgserlebnis haben sollte.
Donnerstag, 25. September 2008
30 Meterschuss mit Überraschungseffekt
Ein gepflegtes Unentschieden gegen die Eintracht aus Braunschweig bringt Union sportlich nicht weiter. Stellt aber auch keine Tragödie dar.
Am Ende tat der Extraapplaus von den Rängen von der Gegengerade den Spielern sichtbar gut. Auch im sechsten Ligaspiel in Folge baute der 1.FC Union seine Serie weiter aus. Er bleibt ungeschlagen – nur der erste Spieltag in München bildet dort eine Ausnahme. Schon in der 10 Minute konnten die Mannen um Uwe Neuhaus ihr Konzept über den Haufen werfen. Ein Ballverlust von Younga Mouhani im Mittelfeld brachte die Eintracht in eine gute Position, allerdings foulte Younga den Spieler ca. 25 Metern vor dem Tor von Jan Glinker. Normalerweise eine klare Angelegenheit, Freistoß. In diesem Fall kam Banser jedoch aus dem Hintergrund angeschossen und zog augenblicklich ab. Der Ball setzte tückisch auf und war somit für Glinker schwer zu halten. Das Ende vom Lied war das der Ball noch durchrutschte und von den Rängen heftiger Protest kam, da Schiri Thomas Metzen keine eindeutigen Gesten machte und die überwiegende Mehrheit (auch der Abwehrspieler) mit einem Freistoß rechnete. Verdutzt schaute man sich um, um 6 Minuten später fast ein Déjà-vu zu erleben, denn bereits da hatte Marcel Schied das 2:0 für Braunschweig auf dem Fuß. Scheiterte aber an Biran, der auf der Linie geistesgegenwärtig die Beine zusammen schob und damit das 0:2 verhinderte. Denn im März sah man sich zuletzt in einem Meisterschaftsspiel. Ebenfalls in Berlin und dort führte Braunschweig Union in der ersten Hälfte teilweise vor und ging mit einer 2:0 Führung in diem Kabine. Dieser Kelch ging diesmal an den Gastgebern vorbei, die bereits in der 20 Minute zum Ausgleich kamen. Ein Freistoß von Gebhardt gefährlich in den 16er gebracht, wo Ruprecht seinen Gegenspieler Schanda abschütteln kann und den Ball via Kopf querlegt. Plötzlich tauchen zwei Unioner völlig frei vor Keeper Fezic auf. Während Biran die Kugel verpasst, legt Dogan sich die Pille noch einmal vor und überlupft den herausstürzenden Torwart. Die Braunschweiger zeigten sich noch einmal vor Glinkers Tor, wie auch Union vor dem Gehäuse von Fezic. Birans Kopfball war ein dankbarer für den fast 2-Metermann zwischen den Pfosten.
Aus der Kabine kamen die Profis aus Köpenick mit einem anderen Gesicht. Sie drängten die Braunschweiger in die eigene Hälfte und bauten nun langsam aber stetig Druck, auf der in Torchancen mündete. Wie immer beteiligt dabei Marco Gebhardt, der z. B. bei der besten Möglichkeit für Union den Doppelpass inszenierte und die Vorlage gab. Der Abnehmer war Shergo Biran, der an klasse reagierenden Fezic scheiterte. Bereits zuvor konnte Patschinski eine Chance für sich verbuchen, die mit Glück geklärt wurde. Dem voraus gegangen war eine Flanke von Mattuschka, der sich wieder ins Team gewurschtelt hat und eine tragende Rolle spielt, so wie vor seinem Platzverweis im Spiel gegen Oberhausen. Union hatte jetzt deutlich mehr vom Spiel und ließ die technische Klasse auch ab und zu aufblitzen, für ein richtiges Drängen auf den Führungstreffer langte das allerdings nicht. Stattdessen kamen die Gäste durch einen Schuss aus der Drehung kurz vor Schluss noch mal zu einer tollen Szene, die Glinker mit einem tollen Hechtsprung entschärfen konnte. Gäste-Coach Thorsten Lieberknecht gab sich nach dem Spiel in der PK zwar versöhnlich mit dem Ergebnis, bezeichnete es auch als angemessen, fiel aber in den letzten Minuten durch pausenloses Protestieren und Gestikulieren auf. Dies veranlasste den Unparteiischen dem jungen Trainer einen Besuch an der Seitenlinie abzustatten, um ihn zur Ruhe zu mahnen. Wieder wurden Stimmen laut, dass man zwei Punkte „verloren“ hätte. Neuhaus frischte die Erinnerungen daran wieder auf, dass in der letzten Spielzeit vor allem solch enge Partien oft den Bach komplett hinunter gingen und diese Punkt am Ende sogar Gold wert sein kann – logisch. In einer Woche geht’s zum Auswärtsspiel zu den gebeutelten Jenaern nach Thüringen, ins Ernst-Abbe-Sportfeld.
Am Ende tat der Extraapplaus von den Rängen von der Gegengerade den Spielern sichtbar gut. Auch im sechsten Ligaspiel in Folge baute der 1.FC Union seine Serie weiter aus. Er bleibt ungeschlagen – nur der erste Spieltag in München bildet dort eine Ausnahme. Schon in der 10 Minute konnten die Mannen um Uwe Neuhaus ihr Konzept über den Haufen werfen. Ein Ballverlust von Younga Mouhani im Mittelfeld brachte die Eintracht in eine gute Position, allerdings foulte Younga den Spieler ca. 25 Metern vor dem Tor von Jan Glinker. Normalerweise eine klare Angelegenheit, Freistoß. In diesem Fall kam Banser jedoch aus dem Hintergrund angeschossen und zog augenblicklich ab. Der Ball setzte tückisch auf und war somit für Glinker schwer zu halten. Das Ende vom Lied war das der Ball noch durchrutschte und von den Rängen heftiger Protest kam, da Schiri Thomas Metzen keine eindeutigen Gesten machte und die überwiegende Mehrheit (auch der Abwehrspieler) mit einem Freistoß rechnete. Verdutzt schaute man sich um, um 6 Minuten später fast ein Déjà-vu zu erleben, denn bereits da hatte Marcel Schied das 2:0 für Braunschweig auf dem Fuß. Scheiterte aber an Biran, der auf der Linie geistesgegenwärtig die Beine zusammen schob und damit das 0:2 verhinderte. Denn im März sah man sich zuletzt in einem Meisterschaftsspiel. Ebenfalls in Berlin und dort führte Braunschweig Union in der ersten Hälfte teilweise vor und ging mit einer 2:0 Führung in diem Kabine. Dieser Kelch ging diesmal an den Gastgebern vorbei, die bereits in der 20 Minute zum Ausgleich kamen. Ein Freistoß von Gebhardt gefährlich in den 16er gebracht, wo Ruprecht seinen Gegenspieler Schanda abschütteln kann und den Ball via Kopf querlegt. Plötzlich tauchen zwei Unioner völlig frei vor Keeper Fezic auf. Während Biran die Kugel verpasst, legt Dogan sich die Pille noch einmal vor und überlupft den herausstürzenden Torwart. Die Braunschweiger zeigten sich noch einmal vor Glinkers Tor, wie auch Union vor dem Gehäuse von Fezic. Birans Kopfball war ein dankbarer für den fast 2-Metermann zwischen den Pfosten.
Aus der Kabine kamen die Profis aus Köpenick mit einem anderen Gesicht. Sie drängten die Braunschweiger in die eigene Hälfte und bauten nun langsam aber stetig Druck, auf der in Torchancen mündete. Wie immer beteiligt dabei Marco Gebhardt, der z. B. bei der besten Möglichkeit für Union den Doppelpass inszenierte und die Vorlage gab. Der Abnehmer war Shergo Biran, der an klasse reagierenden Fezic scheiterte. Bereits zuvor konnte Patschinski eine Chance für sich verbuchen, die mit Glück geklärt wurde. Dem voraus gegangen war eine Flanke von Mattuschka, der sich wieder ins Team gewurschtelt hat und eine tragende Rolle spielt, so wie vor seinem Platzverweis im Spiel gegen Oberhausen. Union hatte jetzt deutlich mehr vom Spiel und ließ die technische Klasse auch ab und zu aufblitzen, für ein richtiges Drängen auf den Führungstreffer langte das allerdings nicht. Stattdessen kamen die Gäste durch einen Schuss aus der Drehung kurz vor Schluss noch mal zu einer tollen Szene, die Glinker mit einem tollen Hechtsprung entschärfen konnte. Gäste-Coach Thorsten Lieberknecht gab sich nach dem Spiel in der PK zwar versöhnlich mit dem Ergebnis, bezeichnete es auch als angemessen, fiel aber in den letzten Minuten durch pausenloses Protestieren und Gestikulieren auf. Dies veranlasste den Unparteiischen dem jungen Trainer einen Besuch an der Seitenlinie abzustatten, um ihn zur Ruhe zu mahnen. Wieder wurden Stimmen laut, dass man zwei Punkte „verloren“ hätte. Neuhaus frischte die Erinnerungen daran wieder auf, dass in der letzten Spielzeit vor allem solch enge Partien oft den Bach komplett hinunter gingen und diese Punkt am Ende sogar Gold wert sein kann – logisch. In einer Woche geht’s zum Auswärtsspiel zu den gebeutelten Jenaern nach Thüringen, ins Ernst-Abbe-Sportfeld.
Mittwoch, 17. September 2008
Der Kaiser trägt Trauer
Durch das 1:0 in Dresden klettert der 1.FC Union auf Platz 4
Uwe Neuhaus sprach von der schlechtesten Halbzeit seit dem Saisonauftakt und von Problemen seiner Mannschaft ins Spiel zu finden. Man hätte defensiv nicht gut gestanden und verteilte ein Extralob an Jan Glinker, der in der ersten Halbzeit so ziemlich alles hielt, was auf sein Tor kam. Und das war viel. Dresden war das deutlich aktiviere und überlegene Team. Körperlich robust und entschlossen. Es ergaben sich eine fülle an Chancen für die in gelb schwarz gekleideten Kicker von der Elbe. Mit Glück und Geschick konnte der Schlussmann im Union Tor ein ums andere Mal die Führung der Gastgeber vereilten. Schlussendlich war die erste Halbzeit eine zum vergessen. Hingegen war Dresden vor allem in Person von Thomas Bröcker omnipräsent auf dem Platz. Der stämmige Stürmer stellte Marco Gebhardt und Kollegen immer wieder vor schier unlösbare Aufgaben. Durch seine herausragenden Sprintqualitäten stellte er die Defensive bei jedem Angriff wieder auf Neue auf den Prüfstand. Bis zur Pause konnte sich Uwe Neuhaus glücklich schätzen, dass es noch nicht geklingelt hatte für Dresden, dass das 0:0 vom Anpfiff noch Bestand hatte.
Nach der Pause wurde das Spiel ausgeglichener und Union kam zu guten Möglichkeiten. Erst recht als Jungnickel (SG Dyn. Dresden) in der 64. Minute die Ampelkarte entgegennahm schien das Match endgültig zu kippen. Die Mannen in den Jerseys des Gastes probierten alles, aber scheiterten unter anderem an der Latte des Dresdner Gehäuses. Aber auch die Dresdner selbst blieben brandgefährlich bei Kontern und hätten ihrerseits eine der Chance, die sie trotz Unterzahl noch erarbeiteten nutzen können. Man kann dem also entnehmen, dass sich ein Schlagabtausch entwickelte. Erst als sich ca. 5 Minute vor Schluss alle mit einem 0:0 abgefunden zu haben schienen schlug Torsten Mattuschka zu. Aus 18 Metern zimmerte er eine Kopfballabwehr eines Dresdners, die ihm vor die Füße viel in den linken Winkel. Und vor den sich aus dem Sand erhebenden neunen Tribühne des neuen Dresdner Stadions bildete sich eine Spielertraube, die aus Unioner bestand um Mattuschka herum. Seinen letzten Treffer in einem Meisterschaftsspiel für Union schoss er beim 3:0 Erfolg in Essen Anfang April des Jahres. Ruud Kaiser, seit dieser Saison neuer Trainer in Dresden, trauerte den Chancen hinterher und betone noch mal, dass man „alles versucht hat um ein Tor zu machen“ und die gelbe Karte aus seiner Sicht nicht hätte gegeben werden müssen. „Unser Spiel ging danach komplett kaputt“. Der Kaiser trug sichtlich Trauer.
Ob man das in Dresden, mit hohen Zielen ausgestattet, als Vorwand für die Niederlage akzeptieren wird ist fraglich. Alleine anhand des Stadions lassen sich die Ziele der Elbe-Städter ablesen. Für Union war es ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung unbestimmtes Saisonziel. Denn wirklich festnageln lassen möchten sich die Herren Zingler, Beeck und Neuhaus nicht. Zu ausgeglichen ist die diese Liga und zu verschwommen ist das tatsächliche Potential der Mannschaft aktuell. Denn die Tabelle zeigt nach dem 6 Spieltag schon Tendenzen, aber keine deutlichen Fingerzeige. Mannschaft, die mit 4 Punkten im Tabellenkeller stehen können nach einer Serie von (nehmen wir mal an) 3 Siegen in Folge des Tabellenbild schon wieder durcheinander wirbeln.
Uwe Neuhaus sprach von der schlechtesten Halbzeit seit dem Saisonauftakt und von Problemen seiner Mannschaft ins Spiel zu finden. Man hätte defensiv nicht gut gestanden und verteilte ein Extralob an Jan Glinker, der in der ersten Halbzeit so ziemlich alles hielt, was auf sein Tor kam. Und das war viel. Dresden war das deutlich aktiviere und überlegene Team. Körperlich robust und entschlossen. Es ergaben sich eine fülle an Chancen für die in gelb schwarz gekleideten Kicker von der Elbe. Mit Glück und Geschick konnte der Schlussmann im Union Tor ein ums andere Mal die Führung der Gastgeber vereilten. Schlussendlich war die erste Halbzeit eine zum vergessen. Hingegen war Dresden vor allem in Person von Thomas Bröcker omnipräsent auf dem Platz. Der stämmige Stürmer stellte Marco Gebhardt und Kollegen immer wieder vor schier unlösbare Aufgaben. Durch seine herausragenden Sprintqualitäten stellte er die Defensive bei jedem Angriff wieder auf Neue auf den Prüfstand. Bis zur Pause konnte sich Uwe Neuhaus glücklich schätzen, dass es noch nicht geklingelt hatte für Dresden, dass das 0:0 vom Anpfiff noch Bestand hatte.
Nach der Pause wurde das Spiel ausgeglichener und Union kam zu guten Möglichkeiten. Erst recht als Jungnickel (SG Dyn. Dresden) in der 64. Minute die Ampelkarte entgegennahm schien das Match endgültig zu kippen. Die Mannen in den Jerseys des Gastes probierten alles, aber scheiterten unter anderem an der Latte des Dresdner Gehäuses. Aber auch die Dresdner selbst blieben brandgefährlich bei Kontern und hätten ihrerseits eine der Chance, die sie trotz Unterzahl noch erarbeiteten nutzen können. Man kann dem also entnehmen, dass sich ein Schlagabtausch entwickelte. Erst als sich ca. 5 Minute vor Schluss alle mit einem 0:0 abgefunden zu haben schienen schlug Torsten Mattuschka zu. Aus 18 Metern zimmerte er eine Kopfballabwehr eines Dresdners, die ihm vor die Füße viel in den linken Winkel. Und vor den sich aus dem Sand erhebenden neunen Tribühne des neuen Dresdner Stadions bildete sich eine Spielertraube, die aus Unioner bestand um Mattuschka herum. Seinen letzten Treffer in einem Meisterschaftsspiel für Union schoss er beim 3:0 Erfolg in Essen Anfang April des Jahres. Ruud Kaiser, seit dieser Saison neuer Trainer in Dresden, trauerte den Chancen hinterher und betone noch mal, dass man „alles versucht hat um ein Tor zu machen“ und die gelbe Karte aus seiner Sicht nicht hätte gegeben werden müssen. „Unser Spiel ging danach komplett kaputt“. Der Kaiser trug sichtlich Trauer.
Ob man das in Dresden, mit hohen Zielen ausgestattet, als Vorwand für die Niederlage akzeptieren wird ist fraglich. Alleine anhand des Stadions lassen sich die Ziele der Elbe-Städter ablesen. Für Union war es ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung unbestimmtes Saisonziel. Denn wirklich festnageln lassen möchten sich die Herren Zingler, Beeck und Neuhaus nicht. Zu ausgeglichen ist die diese Liga und zu verschwommen ist das tatsächliche Potential der Mannschaft aktuell. Denn die Tabelle zeigt nach dem 6 Spieltag schon Tendenzen, aber keine deutlichen Fingerzeige. Mannschaft, die mit 4 Punkten im Tabellenkeller stehen können nach einer Serie von (nehmen wir mal an) 3 Siegen in Folge des Tabellenbild schon wieder durcheinander wirbeln.
Sonntag, 7. September 2008
Einmal das Maximenü, bitte!
Der englische Fußball-Verein FC Chelsea offeriert dem AC Mailand ein Angebot von 100 Millionen Euro für das Mittelfeldass Kaká. Dies ist die Fortsetzung der Marschrute vom russischen Mätzen Roman Abramowitsch
Erst am heutigen Tag (11. August) wurde es publik: Umgerechnet fast 200 Millionen Mark bietet der englische Vizemeister und Champions League zweiter für den brasilianischen Nationalspieler Kaká vom AC Mailand aus der Serie A. Eine Summe, die nicht wenige schlicht aus den Latschen kippen lässt. Doch im modernen, internationalen Profifußball sind dies inzwischen keine Seltenheiten mehr. Spieler wechseln ihren Arbeitgeber vorzeitig für viele Millionen Euro und beziehen horrende Gehälter. Doch kann ein Verein selbst aus dem Sponsorenetat etc. so einen Transfer wirklich aus eigener Kraft bewerkstelligen? Es wäre bei einem Großteil der Klubs ein unrealistisches Unterfangen. Und in dieser Szenerie treten Hintermänner auf die Bühne, um beim Beispiel des FC Chelsea zu bleiben. Am 1. Juli 2003 kaufte der Russe Roman Abramowitsch, ein Mann, der durch den Rohstoff Öl zum Multimilliardär geworden ist, den FC Chelsea für geschätzte 210 Millionen Euro komplett auf. Doch das war erst der erste Schritt auf dem Weg zu einer großen Wandlung des Londoner Vereins. Im Sommer 2003, also mit dem Aufkauf des Klubs, begann eine beispiellose Verpflichtungswelle von Stars, die zum Teil aus England als auch aus dem Ausland kamen. Es war ein Transfermarathon, bei dem weit über 150 Millionen Euro alleine in die Ablösesummen für die Neuzugänge der Saison 2003 / 2004 flossen. Unter ihnen die Argentinier Hernan Crespo (Inter Mailand, 26.000.000 €), Juan Sebastian Veron (Manchester United, 22.500.000 €), Damien Duff (Blackburn Rovers, 26.500.000 €), Adrian Mutu (FC Parma, 22.750.000 €) und Claude Makeléle (Real Madrid, 20.000.000 €). Aufsehen erregte auch der innerenglische Transfer des damals 18 Jährigen Glen Johnson, der von West Ham United gekommen mehr als 8 Millionen Euro Ablöse kostete. Gleichzeitig gab es voluminöse Abgänge zu verzeichnen. Diverse Spieler verließen den Verein – eine sportliche Kehrtwende um 180°. Vor allem junge Nachwuchsspieler kehrten dem Verein den Rücken und wechselten zum großen Teil (!) innerhalb von England zu anderen Klubs, um dort ihre Chance zu finden. Es lässt sich nur spekulieren, weshalb und wieso, aber eine Vermutung könnte sein, dass sie die Chance sich unter den gegebenen Umständen noch durchzusetzen auf ein Minimum geschrumpft sahen. Eine Neustrukturierung. Und das innerhalb weniger Wochen. Chronologisch also schon für Top-Vereine in Europa nur von einer Hand voll zu realisieren. Das Ziel der Offensive auf dem Markt war ganz klar nachhaltige Wirkung, sprich der Meistertitel und die Champions League (die europäische Königsklasse) erringen. Anhand des Alters der verpflichteten Spieler und ihres damaligen Stellenwertes in der Welt war glas klar, dass es um Erfolg auf kurzfristige Sicht ging. Abramowitsch wollte nicht irgendwelche Talente aus dem Verein behutsam an die erste Mannschaft in der Premier League heranführen. Und die Taktik schien fast aufzugehen, aber eben, horcht, nur fast. Am Ende der Premier League Spielzeit 2003 / 2004 belegte der FC Chelsea mit 79 Punkten den zweiten Platz hinter dem Stadtrivalen Arsenal London. Damit noch nicht genug, Arsenal verlor keines der 38 Punktspiele. Erschwerend kam hinzu, dass mit Jimmy Hasselbaink in der Torschützenliste erst auf Rang 13. der erste Chelsea-Spieler auftauchte. Wieso ich dies erwähne? Weil die Londoner zwar die zweitbeste Offensivabteilung auf dem Rasen stellten, es aber keinen richtigen Torjäger gab.
Im Sommer 2004, ein Jahr lang dauerte das Engagement des Milliardärs zu diesem Zeitpunkt bereits, startete man die nächste Transferoffensive. In ähnlich riesigen Umfang wie den Sommer zuvor. Diesmal standen auf der Wunschliste des Roman Abramowitsch Spieler wie Mateja Kezman (PSV Eindhoven, 7.500.000 €), Paulo Ferreira (FC Porto, 20.000.000 €), Ricardo Carvalho (FC Porto, 30.000.000 €), Arjen Robben (PSV Eindhoven, 18.000.000 €), Torwart Petr Cech (FC State Rennes, 13.000.000 €), Tiago (ZSKA Moskau, 12.000.000 €) und der Megatransfer Didier Drogba (Olympique Marseille, 36.000.000 €). Ferreira und Carvalho kamen von portugiesischen Meister und Champions League Sieger 2004, dem FC Porto. Zwei Portugiesen, auf Grund dessen, dass ein neuer Übungsleiter installiert wurde: José Mourinho. Und dieser kam im Sommer 2004 ebenfalls vom FC Porto und führte seine ehemalige Mannschaft, den FC Porto, zu nationalen und internationalen Titeln, wie z. B. den Triumph in der Königsklasse im Jahr 2004. Er nahm seine Herzensspieler also gleich mit auf die Insel, bekam also viele Freiheiten vom Klubeiniger. Doch nach dem Abdanken seines Vorgängers Claudio Ranieri und weiteren über 150 Millionen Euro Investitionen alleine in neue Spieler, Gehälter herausgerechnet, lastete eine schwere Last auf den Schultern des für einen Trainer jungen Portugiesen.
Doch er stemmte sie mit Bravour und holte in der Saison 2004 / 2005 mit dem FC Chelsea 95 Punkte (!) und wurde souverän Meister vor dem Vorjahreschampion FC Arsenal.
Die Saison wurde allerdings nicht in der Offensive entschieden, sondern in der Defensive, die in 38 Spielen nur sagenhafte 15 Gegentore zuließ, was bis heute Vereinsrekord darstellt. Es war der zweite Meistertitel seit 1955 für die Londoner. Außerdem errang man den FA Community Shield, eine Art Supercup. Dabei spielte der Meister gegen den FA-Cup-Sieger (vergleichbar mit dem DFB-Pokal). Das Marionettenspiel um den schon angesprochenen Ranieri und Mourinho machte deutlich, welch großes Einzugsgebiet der Einfluss von Abramowitsch bereits eingenommen hatte. Nicht nur über die Transfers auf, sondern auch auf die neben dem Feld hatte er seine Hand.
National war das Team nun also konkurrenzfähig und hatte dank der russischen Millionen, diese Modells, mächtiges Medieninteresse zu verzeichnen. Nur international wollte es nicht so Recht auf das Niveau der bestimmenden Klubs in Europa kommen.
Aus diesem Grund wurden weiter unbeschwert Millionen in Spieler wie Essien, der ghanaische Topstar kam aus Lyon und kostete 38.000.000 €, Shaun Wright-Phillips (Manchester City, 31.500.000 €) und Asier del Horno (Athletik Bilbao, 12.000.000 €) gesteckt. Ein überteuerter Veron wurde in der Zwischenzeit herumgereicht, damit er nicht auf der Gehaltsliste stand, denn sportlich spielte er keine Rolle mehr.
Wieder wurde man Meister, diesmal mit 91 Punkten und 22 Gegentoren. Die Saison 2005 / 2006 schien also erfüllt, oder nicht?
Nicht ganz, im internationalen Geschäft blieb nämlich alles beim Alten: Kein Champions League Triumph für den FC Chelsea.
Auch für die Saison 2006 / 2007 waren wieder Millionentransfer fixiert worden. Nur Michael Ballack kam von den namhaften Spielern für lau in die englische Hauptstadt, da sein Vertrag bei den Münchnern im Sommer 2006 (also nach der WM im eigenen Land) auslief. Der Transfer vom ukrainischen Superstar des AC Mailand fiel da schon üppiger aus. 46.000.000 € lies sich Abramowitsch den Mann, der in Kiew des Fußballspiel gelernt hat kosten. Bis heute die höchste Summe, die der Russe für einen Spieler freigegeben hat. Es war freilich der Anfang des sportlichen Niedergangs, wenn man die Investitionen in Relation mit dem Ertrag setzt. Denn attraktiven Fußball gab es weiterhin – ohne Frage. Ein Favorit war geboren, nur gelang der große Wurf in der Saison 2006 / 2007 nicht mehr. Jedoch konnte man sich den Vizetitel anheften und auch wiederum die sattelfesteste Abwehr bescheinigen lassen. Doch die sportliche Situation stand im krassen Missverhältnis zu Abramowitschs Vorstellungen. Wieder gab es keinen internationalen Titel und sogar national gab es nichts mehr zu feiern. Und diverse Gazetten glaubten zu wissen, dass der Öl-Milliardär das Interesse an seinem Spielzeug verloren und sogar einen Ausstieg aus dem Geschäft erwogen habe. Ein Abzug des Kapitals hätte für den Londoner Klub den finanziellen Kollaps bedeutet. Denn die nackten Zahlen, mit denen operiert wurde, und auch heute noch operiert wird, sind fatal. Jahr für Jahr fährt häuft man ein saftiges Minus an, welches allerdings durch Abramowitsch kompensiert wird. Beim Kauf des Klubs im Jahr 2003 übernahm er z. B. sämtliche Altlasten, komplett. Die Investitionen des Vereins wurden im Jahr 2007 rapide zurückgefahren. Auf Geheiß des Geldgebers halbierte sich die Summe, die man in den Jahren zuvor in Spieler investiert hatte. Nur noch ca. 60.000.000 € Euro ließ der Russe für die Verpflichtung neuer Spieler ausschütten. Was diesmal noch dazu kam war, dass man Arjen Robben (den man schon damals getrost also Star bezeichnen konnte) für 36 Millionen Euro an Real Madrid abgab. Auch Glen Johnson, Lassana Diarra und z. B. Khalid Boulahrouz verließen den Verein. Wobei man den Niederländer Boulahrouz nur auf Leihbasis zum FC Sevilla in die Premiera Division abgeben konnte. Zu den prägnanten Abgängen gesellten sich diverse Jungprofis im Alter zwischen 17 und 21 Jahren hinzu, die entweder ausgeliehen oder komplett und endgültig abgegeben wurden.
Inzwischen kristallisierte sich allerdings heraus, dass Abramowitsch nicht mehr der Hai im Fischbecken war. Auch Manchester United wurde von Investoren, allerdings aus den USA, übernommen. Allerdings ließ man der sportlichen Führung dort, so macht es auf mich jedenfalls den Eindruck, freiere Hand. Über Jahre hinweg butterte der FC Chelsea über seinen Oligarchien Millionen an Euro für Spielertransfers in den Verein und trotzdem gab es nie den großen Wurf – international gesehen. Schießt Geld alleine also tatsächlich keine Tore? Das wäre die falsche Einschätzung, denn es durchaus so, dass mit dem entsprechenden finanziellem Einsatz eine gewisse Konstanz Einzug halten kann. Das bewies der FC Chelsea im abgelaufenen Sommer des Jahres 2008 wiederholt, als man die englische Vize-Meisterschaft (feiern möchte ich nicht sagen) verbuchen konnte – erneut. Nur war die See dieses Mal verdammt unruhig, denn bereits im September des Jahres 2007 musste der (ohne Zweifel mit viel Selbstbewusstsein ausgestattete) Trainer José Mourinho seinen Platz räumen bzw. wurde vom Dienst freigestellt. Es bestanden unüberwindbare Differenzen mit dem Mann, der die Zügel in der Hand hält, der nur die (Geld-) Infusion abziehen muss, damit beim FC Chelsea nur noch wenige Bälle rollen. Der Portugiese verschwand von der großen Londoner Bühne. Er war ein Mann der großen Auftritte, der großen Worte. Ausgestattet mit einem überdimensionalen Ego – er wurde durch einen stillen Zeitgenossen ersetzt. Avraham Grant, Israeli, besetzte erst seit Sommer 2007 den Posten des sportlichen Leiters. Zuvor stand er beim FC Portsmouth unter Vertrag. Erstaunlich: Der FC Chelsea zog zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte ins Champions League Finale ein. In Moskau traf man auf den englischen Meister Manchester United, gegen die Mannschaft, gegen die Grant bei seiner Trainer-Premiere Im September 2007 eine 0:2-Schlappe hinnehmen musste. Jedoch konnte der die Qualität des Teams zum Besseren wenden und so mauserte sich Chelsea zu einem ernsthaften Konkurrenten für „ManU“. Die englische Meisterschaft entschied sich erst am letzten Spieltag, dem 38. Punktgleich gingen beide Mannschaften in den letzten Spieltag, jedoch gewann Manchester sein Spiel gegen Wigan Ahtletic 2:0, während Chelsea gegen die Bolton Wanderers „nur“ zu einem 1:1 kam. Damit war der Alte der auch gleichzeitig der neue Meister. Einen Monat nach der Entscheidung in der Meisterschaft und drei Tage nach dem Champions League Finale von Moskau, am 11. Juni 2008, publiziert der Verein, dass ab der neuen Saison Luiz Felipe Scolari das Chef-Traineramt übernehmen wird. Die Gewissheit, dass Grant irgendwie nicht zu diesem sehr selbstbewussten Image des FC Chelsea passte hatte sich gleichzeitig mit bestätigt. Ein Mourinho, der wollte sich nicht in die Karten schauen lassen, sondern freie Hand über das System und das zu Stande kommen von Resultaten haben. Grant versuchte loyal gegenüber Abramowitsch zu sein, auf die Wünsche nach dem optisch ansprechenden Spiel einzugehen. Seit dem Juli 2008 ist auch der Israeli, der vor seinem Engagement beim FC Chelsea im UEFA-Raum ein gänzlich Unbekannter war, Gesc
Erst am heutigen Tag (11. August) wurde es publik: Umgerechnet fast 200 Millionen Mark bietet der englische Vizemeister und Champions League zweiter für den brasilianischen Nationalspieler Kaká vom AC Mailand aus der Serie A. Eine Summe, die nicht wenige schlicht aus den Latschen kippen lässt. Doch im modernen, internationalen Profifußball sind dies inzwischen keine Seltenheiten mehr. Spieler wechseln ihren Arbeitgeber vorzeitig für viele Millionen Euro und beziehen horrende Gehälter. Doch kann ein Verein selbst aus dem Sponsorenetat etc. so einen Transfer wirklich aus eigener Kraft bewerkstelligen? Es wäre bei einem Großteil der Klubs ein unrealistisches Unterfangen. Und in dieser Szenerie treten Hintermänner auf die Bühne, um beim Beispiel des FC Chelsea zu bleiben. Am 1. Juli 2003 kaufte der Russe Roman Abramowitsch, ein Mann, der durch den Rohstoff Öl zum Multimilliardär geworden ist, den FC Chelsea für geschätzte 210 Millionen Euro komplett auf. Doch das war erst der erste Schritt auf dem Weg zu einer großen Wandlung des Londoner Vereins. Im Sommer 2003, also mit dem Aufkauf des Klubs, begann eine beispiellose Verpflichtungswelle von Stars, die zum Teil aus England als auch aus dem Ausland kamen. Es war ein Transfermarathon, bei dem weit über 150 Millionen Euro alleine in die Ablösesummen für die Neuzugänge der Saison 2003 / 2004 flossen. Unter ihnen die Argentinier Hernan Crespo (Inter Mailand, 26.000.000 €), Juan Sebastian Veron (Manchester United, 22.500.000 €), Damien Duff (Blackburn Rovers, 26.500.000 €), Adrian Mutu (FC Parma, 22.750.000 €) und Claude Makeléle (Real Madrid, 20.000.000 €). Aufsehen erregte auch der innerenglische Transfer des damals 18 Jährigen Glen Johnson, der von West Ham United gekommen mehr als 8 Millionen Euro Ablöse kostete. Gleichzeitig gab es voluminöse Abgänge zu verzeichnen. Diverse Spieler verließen den Verein – eine sportliche Kehrtwende um 180°. Vor allem junge Nachwuchsspieler kehrten dem Verein den Rücken und wechselten zum großen Teil (!) innerhalb von England zu anderen Klubs, um dort ihre Chance zu finden. Es lässt sich nur spekulieren, weshalb und wieso, aber eine Vermutung könnte sein, dass sie die Chance sich unter den gegebenen Umständen noch durchzusetzen auf ein Minimum geschrumpft sahen. Eine Neustrukturierung. Und das innerhalb weniger Wochen. Chronologisch also schon für Top-Vereine in Europa nur von einer Hand voll zu realisieren. Das Ziel der Offensive auf dem Markt war ganz klar nachhaltige Wirkung, sprich der Meistertitel und die Champions League (die europäische Königsklasse) erringen. Anhand des Alters der verpflichteten Spieler und ihres damaligen Stellenwertes in der Welt war glas klar, dass es um Erfolg auf kurzfristige Sicht ging. Abramowitsch wollte nicht irgendwelche Talente aus dem Verein behutsam an die erste Mannschaft in der Premier League heranführen. Und die Taktik schien fast aufzugehen, aber eben, horcht, nur fast. Am Ende der Premier League Spielzeit 2003 / 2004 belegte der FC Chelsea mit 79 Punkten den zweiten Platz hinter dem Stadtrivalen Arsenal London. Damit noch nicht genug, Arsenal verlor keines der 38 Punktspiele. Erschwerend kam hinzu, dass mit Jimmy Hasselbaink in der Torschützenliste erst auf Rang 13. der erste Chelsea-Spieler auftauchte. Wieso ich dies erwähne? Weil die Londoner zwar die zweitbeste Offensivabteilung auf dem Rasen stellten, es aber keinen richtigen Torjäger gab.
Im Sommer 2004, ein Jahr lang dauerte das Engagement des Milliardärs zu diesem Zeitpunkt bereits, startete man die nächste Transferoffensive. In ähnlich riesigen Umfang wie den Sommer zuvor. Diesmal standen auf der Wunschliste des Roman Abramowitsch Spieler wie Mateja Kezman (PSV Eindhoven, 7.500.000 €), Paulo Ferreira (FC Porto, 20.000.000 €), Ricardo Carvalho (FC Porto, 30.000.000 €), Arjen Robben (PSV Eindhoven, 18.000.000 €), Torwart Petr Cech (FC State Rennes, 13.000.000 €), Tiago (ZSKA Moskau, 12.000.000 €) und der Megatransfer Didier Drogba (Olympique Marseille, 36.000.000 €). Ferreira und Carvalho kamen von portugiesischen Meister und Champions League Sieger 2004, dem FC Porto. Zwei Portugiesen, auf Grund dessen, dass ein neuer Übungsleiter installiert wurde: José Mourinho. Und dieser kam im Sommer 2004 ebenfalls vom FC Porto und führte seine ehemalige Mannschaft, den FC Porto, zu nationalen und internationalen Titeln, wie z. B. den Triumph in der Königsklasse im Jahr 2004. Er nahm seine Herzensspieler also gleich mit auf die Insel, bekam also viele Freiheiten vom Klubeiniger. Doch nach dem Abdanken seines Vorgängers Claudio Ranieri und weiteren über 150 Millionen Euro Investitionen alleine in neue Spieler, Gehälter herausgerechnet, lastete eine schwere Last auf den Schultern des für einen Trainer jungen Portugiesen.
Doch er stemmte sie mit Bravour und holte in der Saison 2004 / 2005 mit dem FC Chelsea 95 Punkte (!) und wurde souverän Meister vor dem Vorjahreschampion FC Arsenal.
Die Saison wurde allerdings nicht in der Offensive entschieden, sondern in der Defensive, die in 38 Spielen nur sagenhafte 15 Gegentore zuließ, was bis heute Vereinsrekord darstellt. Es war der zweite Meistertitel seit 1955 für die Londoner. Außerdem errang man den FA Community Shield, eine Art Supercup. Dabei spielte der Meister gegen den FA-Cup-Sieger (vergleichbar mit dem DFB-Pokal). Das Marionettenspiel um den schon angesprochenen Ranieri und Mourinho machte deutlich, welch großes Einzugsgebiet der Einfluss von Abramowitsch bereits eingenommen hatte. Nicht nur über die Transfers auf, sondern auch auf die neben dem Feld hatte er seine Hand.
National war das Team nun also konkurrenzfähig und hatte dank der russischen Millionen, diese Modells, mächtiges Medieninteresse zu verzeichnen. Nur international wollte es nicht so Recht auf das Niveau der bestimmenden Klubs in Europa kommen.
Aus diesem Grund wurden weiter unbeschwert Millionen in Spieler wie Essien, der ghanaische Topstar kam aus Lyon und kostete 38.000.000 €, Shaun Wright-Phillips (Manchester City, 31.500.000 €) und Asier del Horno (Athletik Bilbao, 12.000.000 €) gesteckt. Ein überteuerter Veron wurde in der Zwischenzeit herumgereicht, damit er nicht auf der Gehaltsliste stand, denn sportlich spielte er keine Rolle mehr.
Wieder wurde man Meister, diesmal mit 91 Punkten und 22 Gegentoren. Die Saison 2005 / 2006 schien also erfüllt, oder nicht?
Nicht ganz, im internationalen Geschäft blieb nämlich alles beim Alten: Kein Champions League Triumph für den FC Chelsea.
Auch für die Saison 2006 / 2007 waren wieder Millionentransfer fixiert worden. Nur Michael Ballack kam von den namhaften Spielern für lau in die englische Hauptstadt, da sein Vertrag bei den Münchnern im Sommer 2006 (also nach der WM im eigenen Land) auslief. Der Transfer vom ukrainischen Superstar des AC Mailand fiel da schon üppiger aus. 46.000.000 € lies sich Abramowitsch den Mann, der in Kiew des Fußballspiel gelernt hat kosten. Bis heute die höchste Summe, die der Russe für einen Spieler freigegeben hat. Es war freilich der Anfang des sportlichen Niedergangs, wenn man die Investitionen in Relation mit dem Ertrag setzt. Denn attraktiven Fußball gab es weiterhin – ohne Frage. Ein Favorit war geboren, nur gelang der große Wurf in der Saison 2006 / 2007 nicht mehr. Jedoch konnte man sich den Vizetitel anheften und auch wiederum die sattelfesteste Abwehr bescheinigen lassen. Doch die sportliche Situation stand im krassen Missverhältnis zu Abramowitschs Vorstellungen. Wieder gab es keinen internationalen Titel und sogar national gab es nichts mehr zu feiern. Und diverse Gazetten glaubten zu wissen, dass der Öl-Milliardär das Interesse an seinem Spielzeug verloren und sogar einen Ausstieg aus dem Geschäft erwogen habe. Ein Abzug des Kapitals hätte für den Londoner Klub den finanziellen Kollaps bedeutet. Denn die nackten Zahlen, mit denen operiert wurde, und auch heute noch operiert wird, sind fatal. Jahr für Jahr fährt häuft man ein saftiges Minus an, welches allerdings durch Abramowitsch kompensiert wird. Beim Kauf des Klubs im Jahr 2003 übernahm er z. B. sämtliche Altlasten, komplett. Die Investitionen des Vereins wurden im Jahr 2007 rapide zurückgefahren. Auf Geheiß des Geldgebers halbierte sich die Summe, die man in den Jahren zuvor in Spieler investiert hatte. Nur noch ca. 60.000.000 € Euro ließ der Russe für die Verpflichtung neuer Spieler ausschütten. Was diesmal noch dazu kam war, dass man Arjen Robben (den man schon damals getrost also Star bezeichnen konnte) für 36 Millionen Euro an Real Madrid abgab. Auch Glen Johnson, Lassana Diarra und z. B. Khalid Boulahrouz verließen den Verein. Wobei man den Niederländer Boulahrouz nur auf Leihbasis zum FC Sevilla in die Premiera Division abgeben konnte. Zu den prägnanten Abgängen gesellten sich diverse Jungprofis im Alter zwischen 17 und 21 Jahren hinzu, die entweder ausgeliehen oder komplett und endgültig abgegeben wurden.
Inzwischen kristallisierte sich allerdings heraus, dass Abramowitsch nicht mehr der Hai im Fischbecken war. Auch Manchester United wurde von Investoren, allerdings aus den USA, übernommen. Allerdings ließ man der sportlichen Führung dort, so macht es auf mich jedenfalls den Eindruck, freiere Hand. Über Jahre hinweg butterte der FC Chelsea über seinen Oligarchien Millionen an Euro für Spielertransfers in den Verein und trotzdem gab es nie den großen Wurf – international gesehen. Schießt Geld alleine also tatsächlich keine Tore? Das wäre die falsche Einschätzung, denn es durchaus so, dass mit dem entsprechenden finanziellem Einsatz eine gewisse Konstanz Einzug halten kann. Das bewies der FC Chelsea im abgelaufenen Sommer des Jahres 2008 wiederholt, als man die englische Vize-Meisterschaft (feiern möchte ich nicht sagen) verbuchen konnte – erneut. Nur war die See dieses Mal verdammt unruhig, denn bereits im September des Jahres 2007 musste der (ohne Zweifel mit viel Selbstbewusstsein ausgestattete) Trainer José Mourinho seinen Platz räumen bzw. wurde vom Dienst freigestellt. Es bestanden unüberwindbare Differenzen mit dem Mann, der die Zügel in der Hand hält, der nur die (Geld-) Infusion abziehen muss, damit beim FC Chelsea nur noch wenige Bälle rollen. Der Portugiese verschwand von der großen Londoner Bühne. Er war ein Mann der großen Auftritte, der großen Worte. Ausgestattet mit einem überdimensionalen Ego – er wurde durch einen stillen Zeitgenossen ersetzt. Avraham Grant, Israeli, besetzte erst seit Sommer 2007 den Posten des sportlichen Leiters. Zuvor stand er beim FC Portsmouth unter Vertrag. Erstaunlich: Der FC Chelsea zog zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte ins Champions League Finale ein. In Moskau traf man auf den englischen Meister Manchester United, gegen die Mannschaft, gegen die Grant bei seiner Trainer-Premiere Im September 2007 eine 0:2-Schlappe hinnehmen musste. Jedoch konnte der die Qualität des Teams zum Besseren wenden und so mauserte sich Chelsea zu einem ernsthaften Konkurrenten für „ManU“. Die englische Meisterschaft entschied sich erst am letzten Spieltag, dem 38. Punktgleich gingen beide Mannschaften in den letzten Spieltag, jedoch gewann Manchester sein Spiel gegen Wigan Ahtletic 2:0, während Chelsea gegen die Bolton Wanderers „nur“ zu einem 1:1 kam. Damit war der Alte der auch gleichzeitig der neue Meister. Einen Monat nach der Entscheidung in der Meisterschaft und drei Tage nach dem Champions League Finale von Moskau, am 11. Juni 2008, publiziert der Verein, dass ab der neuen Saison Luiz Felipe Scolari das Chef-Traineramt übernehmen wird. Die Gewissheit, dass Grant irgendwie nicht zu diesem sehr selbstbewussten Image des FC Chelsea passte hatte sich gleichzeitig mit bestätigt. Ein Mourinho, der wollte sich nicht in die Karten schauen lassen, sondern freie Hand über das System und das zu Stande kommen von Resultaten haben. Grant versuchte loyal gegenüber Abramowitsch zu sein, auf die Wünsche nach dem optisch ansprechenden Spiel einzugehen. Seit dem Juli 2008 ist auch der Israeli, der vor seinem Engagement beim FC Chelsea im UEFA-Raum ein gänzlich Unbekannter war, Gesc
Donnerstag, 4. September 2008
Zahlen lügen nicht.
Der 1.FC Union zieht in seinen ersten drei „Heimspielen“ im Jahn-Sportpark zu wenig Zuschauer an. Die kalkulierte Zahl wurde bei den bisherigen Auftritten weit verfehlt.
Also der geneigte Beobachter am letzten Samstag seinen Blick während des Heimspiels gegen Wuppertal durch den Jahn-Sportpark schweifen ließ zuckte er vermutlich leicht zusammen oder wurde nachdenklich. Denn was sich da auf den Rängen versammelte sollte wieder nicht für mehr als 6.000 Zuschauer reichen. 5.455 Zuschauer fanden sich bei bestem Wetter und günstigen sportlichen Vorzeichen zum Spiel des 1.FC Union gegen de3n Wuppertaler SV im Prenzlauerberg ein – deutlich zu wenig für den Schnitt, mit dem man kalkuliert. Und genau dort muss man auch zu nächst ansetzen: Bei der Kalkulation, die vor der Saison fixiert wurde und auch den Etat wesentlich beeinflusst. Seit der Saison 2005 / 2006 stieg der Zuschauerschnitt bei Heimspielen kontinuierlich an. Waren in der katastrophalen Saison noch 4.400 Fans (einschl. Gäste) im Stadion, so konnte man im ersten (und bis heute einzigen) Jahr in der Viertklassigkeit einen immensen Zuschaueranstieg verzeichnen. Am Ende standen 5.903 Zuschauer zu Papier, die im Schnitt die Heimspiele des 1.FC Union in Berlin-Köpenick bevölkerten. Darunter solch Leuchttürme, wie die 14.020 Zuschauer, die im Derby gegen den BFC einen neuen unangefochtenen NOFV Oberliga-Rekord aufstellten.
Nach dem man den direkten Wideraufstieg bewerkstelligen konnte, der vor Ultimo dann sogar recht deutlich ausfiel, stieg der Wert in der Saison 2006 / 2007 auf beeindruckende 6.900 Zuschauer im Durchschnitt. Im Heimspiel gegen den FC St. Pauli am 17. März 2007 konnte zu dem mit 16.415 Zuschauern der größte Andrang zu einem Meisterschaftsspiel seit 1985 verzeichnet werden. Damals hieß der Gegner allerdings noch FC Stahl Brandenburg.
Und dieser Trend wurde in der Saison 2007 / 2008, der gerade abgelaufenen, also weiter fortgesetzt. Über 7.000 Zuschauer besuchten die Heimspiele in dieser Saison und sorgten dafür, dass auch im dritten Jahr die Zahlen weiter nach oben wachsen. Gleichzeitig wachsen aber auch die Erwartungen und in der neu gegründeten eingleisigen dritten Liga, so versprach man sich, würde die Attraktivität der Gegner weiter steigen. Die letzten drei Punktspiele in der Regionalliga 2007 / 2008 zogen alle samt über 11.000 Besucher an und den goldenen Abschluss bildete das zugleich letzte Meisterschaftsspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen, in dem es noch mal um alles ging, genauer gesagt um die theoretische Aufstiegschance. Es strömten über 14.200 Menschen zu dieser Ansetzung und sorgten für die zwei höchste Zuschauerzahl in einem Heimspiel in den letzten 3 Jahren. In der Summe standen also die schon angesprochenen über 7.000 Zuschauer pro Heimspiel und damit verbunden auch die Hoffnung den Aufwärtstrend fortzusetzen. Nun muss schon mal eingeschoben werden, dass die 5.100 z. Z., die gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart gezählt wurden, eine ordentliche Hausnummer waren, mit der man absolut zufrieden sein kann. Vor allem vor dem Hintergrund, dass noch vor einem Jahr bei der Regenschlacht gegen Dortmund II 3.700 und gegen Werder Bremen II gar nur 3.400 Zuschauer sich eingefunden haben. Hier war also ein klarer Trend hin zum Positiven auszumachen.
Viele verbanden den Jahn-Sportpark jedoch mit der Hoffnung vielleicht mehr Berliner und Touristen auf den 1.FC Union aufmerksam zu machen. Selbstverständlich sollte sich das auch in den Besucherzahlen widerspiegeln. Das Stadion liegt zentraler als das an der Alten Försterei, nämlich nicht unweit vom Alexanderplatz entfernt, und genießt damit einen Standortvorteil, zumindest bei den Spontanbesuchern, die sich nicht extra auf den Weg nach Köpenick machen wollen, sollte man meinen. Die aktuelle Situation suggeriert das Gegenteil und das Spiel gegen Wuppertal war die beste Veranschaulichung. Noch im April kamen zum Punktspiel gegen Wuppertal über 7.500 Menschen ins Stadion an der Alten Försterei. Die sportliche Ausgangsposition ist fast parallel zur aktuellen, nur das die Saison 2008 / 2009 sich noch im Anfangsstadium befindet.
Vor den Spielen gegen Burghausen und Wuppertal weilte das Maskottchen des 1.FC Union, Ritter Keule, an der Schönhauser Allee und rührte die Werbetrommel für die Spiele der Köpenicker im Jahn-Sportpark. Passend dazu lautet der Slogan der Kampagne „Union kommt – exklusiv in den Prenzlauerberg.“ Dazu prangerte am Rad des Ritters ein Aufkleber mit dem Schriftzug „Nur für kurze Zeit.“ Dies dürfte sich nun umschreiben lassen, denn durch den nötigen Einbau des Daches im Stadion an der Alten Försterei wird man nicht, wie erhofft, bereits in ca. 1 Monat Heimspiele in Köpenick austragen können. Bis November wird man mit dem bei manch Alteingesessnen Unioner unbeliebten Stadion in der Nähe vom „Alex“ vorlieb nehmen müssen. Der Knackpunkt: Die Fans, die aus Prinzip nicht die „Heimspiele“ im Jahn-Sportpark besuchen. Sie bleiben den Spielen fern, weil sie eine tiefe Abneigung gegen das Stadion verspüren, wohl nicht zuletzt, weil die Angst vorherrscht, dass die Alte Försterei dem Verein doch noch entrissen werden könnte, wenn der Senat den Eindruck bekommt, dass der Mehrheit der Unioner das Ausweichquartier doch sympathisch ist. Hinzu kommt dann noch der Fakt, dass nicht all zu selten auch der BFC Dynamo die Spielstätte nutzt. Es kursiert eine Zahl im Raum, die natürlich eine Schätzung ist, aber erahnen lässt, wie viele Anhänger lieber zu Hause bleiben. 500 Fans, so schätzt man, reisen aus Prinzip nicht in den Prenzlauerberg, sondern wollen abwarten, bis der Umbau bzw. die Sanierung des Stadions in Köpenick abgeschlossen ist. Hier wird man wohl so viel Überzeugungsarbeit leisten können, wie man möchte, im Endeffekt werden sich wohl die Wenigsten umstimmen lassen. Sicher, Spiele wie das anstehende gegen Eintracht Braunschweig werden einen Wegweiser darstellen. Sie bedeuten einen Fingerzeig, was die möglichen Fanmassen angeht. Im März dieses Jahres besuchten knapp 10.000 Zuschauer das Kräftemessen in Köpenick – ein starker Wert, den es zu bestätigen gilt. Nicht mehr und nicht weniger.
Meine Hoffnung liegt, und das betone ich ganz offen, auf der Sanierung des Stadions an der Alten Försterei. Denn nicht selten war es so, dass durch Regenfälle und die daraus resultierenden durchgeweichten Ränge potentielle Zuschauer abschreckten. Zu dem gab es das Dach über dem Kopf nicht – viele Aspekte spielen ihre Rolle in diesem Puzzle. Keinen Hehl kann aber auch ich aus meinem ein wenig vorhandenen Wehmut machen. Denn ich besuche jedes Heimspiel des 1.FC Union zwar erst seit der Rückrunde 2003 / 2004, aber seit dem hat man irgendwie verstanden, was dieses Stadion so einzigartig machte. Dieser Charme, den man nicht erklären kann, man muss ihn erleben. Nicht nur einmal, sondern über viele Spiele hinweg. Es wird wieder dafür sorgen, dass die Ränge wieder voller werden, das Stadion an der Alten Försterei.
Also der geneigte Beobachter am letzten Samstag seinen Blick während des Heimspiels gegen Wuppertal durch den Jahn-Sportpark schweifen ließ zuckte er vermutlich leicht zusammen oder wurde nachdenklich. Denn was sich da auf den Rängen versammelte sollte wieder nicht für mehr als 6.000 Zuschauer reichen. 5.455 Zuschauer fanden sich bei bestem Wetter und günstigen sportlichen Vorzeichen zum Spiel des 1.FC Union gegen de3n Wuppertaler SV im Prenzlauerberg ein – deutlich zu wenig für den Schnitt, mit dem man kalkuliert. Und genau dort muss man auch zu nächst ansetzen: Bei der Kalkulation, die vor der Saison fixiert wurde und auch den Etat wesentlich beeinflusst. Seit der Saison 2005 / 2006 stieg der Zuschauerschnitt bei Heimspielen kontinuierlich an. Waren in der katastrophalen Saison noch 4.400 Fans (einschl. Gäste) im Stadion, so konnte man im ersten (und bis heute einzigen) Jahr in der Viertklassigkeit einen immensen Zuschaueranstieg verzeichnen. Am Ende standen 5.903 Zuschauer zu Papier, die im Schnitt die Heimspiele des 1.FC Union in Berlin-Köpenick bevölkerten. Darunter solch Leuchttürme, wie die 14.020 Zuschauer, die im Derby gegen den BFC einen neuen unangefochtenen NOFV Oberliga-Rekord aufstellten.
Nach dem man den direkten Wideraufstieg bewerkstelligen konnte, der vor Ultimo dann sogar recht deutlich ausfiel, stieg der Wert in der Saison 2006 / 2007 auf beeindruckende 6.900 Zuschauer im Durchschnitt. Im Heimspiel gegen den FC St. Pauli am 17. März 2007 konnte zu dem mit 16.415 Zuschauern der größte Andrang zu einem Meisterschaftsspiel seit 1985 verzeichnet werden. Damals hieß der Gegner allerdings noch FC Stahl Brandenburg.
Und dieser Trend wurde in der Saison 2007 / 2008, der gerade abgelaufenen, also weiter fortgesetzt. Über 7.000 Zuschauer besuchten die Heimspiele in dieser Saison und sorgten dafür, dass auch im dritten Jahr die Zahlen weiter nach oben wachsen. Gleichzeitig wachsen aber auch die Erwartungen und in der neu gegründeten eingleisigen dritten Liga, so versprach man sich, würde die Attraktivität der Gegner weiter steigen. Die letzten drei Punktspiele in der Regionalliga 2007 / 2008 zogen alle samt über 11.000 Besucher an und den goldenen Abschluss bildete das zugleich letzte Meisterschaftsspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen, in dem es noch mal um alles ging, genauer gesagt um die theoretische Aufstiegschance. Es strömten über 14.200 Menschen zu dieser Ansetzung und sorgten für die zwei höchste Zuschauerzahl in einem Heimspiel in den letzten 3 Jahren. In der Summe standen also die schon angesprochenen über 7.000 Zuschauer pro Heimspiel und damit verbunden auch die Hoffnung den Aufwärtstrend fortzusetzen. Nun muss schon mal eingeschoben werden, dass die 5.100 z. Z., die gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart gezählt wurden, eine ordentliche Hausnummer waren, mit der man absolut zufrieden sein kann. Vor allem vor dem Hintergrund, dass noch vor einem Jahr bei der Regenschlacht gegen Dortmund II 3.700 und gegen Werder Bremen II gar nur 3.400 Zuschauer sich eingefunden haben. Hier war also ein klarer Trend hin zum Positiven auszumachen.
Viele verbanden den Jahn-Sportpark jedoch mit der Hoffnung vielleicht mehr Berliner und Touristen auf den 1.FC Union aufmerksam zu machen. Selbstverständlich sollte sich das auch in den Besucherzahlen widerspiegeln. Das Stadion liegt zentraler als das an der Alten Försterei, nämlich nicht unweit vom Alexanderplatz entfernt, und genießt damit einen Standortvorteil, zumindest bei den Spontanbesuchern, die sich nicht extra auf den Weg nach Köpenick machen wollen, sollte man meinen. Die aktuelle Situation suggeriert das Gegenteil und das Spiel gegen Wuppertal war die beste Veranschaulichung. Noch im April kamen zum Punktspiel gegen Wuppertal über 7.500 Menschen ins Stadion an der Alten Försterei. Die sportliche Ausgangsposition ist fast parallel zur aktuellen, nur das die Saison 2008 / 2009 sich noch im Anfangsstadium befindet.
Vor den Spielen gegen Burghausen und Wuppertal weilte das Maskottchen des 1.FC Union, Ritter Keule, an der Schönhauser Allee und rührte die Werbetrommel für die Spiele der Köpenicker im Jahn-Sportpark. Passend dazu lautet der Slogan der Kampagne „Union kommt – exklusiv in den Prenzlauerberg.“ Dazu prangerte am Rad des Ritters ein Aufkleber mit dem Schriftzug „Nur für kurze Zeit.“ Dies dürfte sich nun umschreiben lassen, denn durch den nötigen Einbau des Daches im Stadion an der Alten Försterei wird man nicht, wie erhofft, bereits in ca. 1 Monat Heimspiele in Köpenick austragen können. Bis November wird man mit dem bei manch Alteingesessnen Unioner unbeliebten Stadion in der Nähe vom „Alex“ vorlieb nehmen müssen. Der Knackpunkt: Die Fans, die aus Prinzip nicht die „Heimspiele“ im Jahn-Sportpark besuchen. Sie bleiben den Spielen fern, weil sie eine tiefe Abneigung gegen das Stadion verspüren, wohl nicht zuletzt, weil die Angst vorherrscht, dass die Alte Försterei dem Verein doch noch entrissen werden könnte, wenn der Senat den Eindruck bekommt, dass der Mehrheit der Unioner das Ausweichquartier doch sympathisch ist. Hinzu kommt dann noch der Fakt, dass nicht all zu selten auch der BFC Dynamo die Spielstätte nutzt. Es kursiert eine Zahl im Raum, die natürlich eine Schätzung ist, aber erahnen lässt, wie viele Anhänger lieber zu Hause bleiben. 500 Fans, so schätzt man, reisen aus Prinzip nicht in den Prenzlauerberg, sondern wollen abwarten, bis der Umbau bzw. die Sanierung des Stadions in Köpenick abgeschlossen ist. Hier wird man wohl so viel Überzeugungsarbeit leisten können, wie man möchte, im Endeffekt werden sich wohl die Wenigsten umstimmen lassen. Sicher, Spiele wie das anstehende gegen Eintracht Braunschweig werden einen Wegweiser darstellen. Sie bedeuten einen Fingerzeig, was die möglichen Fanmassen angeht. Im März dieses Jahres besuchten knapp 10.000 Zuschauer das Kräftemessen in Köpenick – ein starker Wert, den es zu bestätigen gilt. Nicht mehr und nicht weniger.
Meine Hoffnung liegt, und das betone ich ganz offen, auf der Sanierung des Stadions an der Alten Försterei. Denn nicht selten war es so, dass durch Regenfälle und die daraus resultierenden durchgeweichten Ränge potentielle Zuschauer abschreckten. Zu dem gab es das Dach über dem Kopf nicht – viele Aspekte spielen ihre Rolle in diesem Puzzle. Keinen Hehl kann aber auch ich aus meinem ein wenig vorhandenen Wehmut machen. Denn ich besuche jedes Heimspiel des 1.FC Union zwar erst seit der Rückrunde 2003 / 2004, aber seit dem hat man irgendwie verstanden, was dieses Stadion so einzigartig machte. Dieser Charme, den man nicht erklären kann, man muss ihn erleben. Nicht nur einmal, sondern über viele Spiele hinweg. Es wird wieder dafür sorgen, dass die Ränge wieder voller werden, das Stadion an der Alten Försterei.
Sonntag, 31. August 2008
Nullnummer im dritten Heimspiel
Wo stehen sie nun, die Spieler des 1.FC Union nach der torlosen Punkteteilung gegen den Wuppertaler SV im Jahn-Sportpark an einem wunderbar sommerlichen Samstag? So richtig einordnen wollte man das Geschehene wohl noch nicht, denn ein rassiges und spannendes Spiel war es nicht, da sagte der Spielstand schon weitaus mehr über das Kräftemessen am 5. Spieltag der 3. Liga gegen den WSV aus. Ausgeglichen war es nämlich, das Spiel, sehr ausgeglichen. Wenn auch Union in der zweiten Hälfte drei ausgezeichnete Chancen zu verbuchen hatte. Für Aufsehen erregte vor allem eine der drei Chancen für Union in den zweiten 45 Minuten: Der an Dogan verursachte Elfmeter durch WSV-Verteidiger Markolf. Nico Patschinski durfte antreten bzw. nahm sich sofort den Ball, was sicherlich als symbolische Geste an die Fans zu verstehen ist, denn er wurde ja in den letzten zwei Tagen vor der Partie hartnäckig mit Erzgebirge Aue in Verbindung gebracht. „Patsche“ verlud Keeper Maly gekonnt, setzte den Ball dann vom Elfmeterpunkt aber leider 2 Meter über die Latte. So blieb es beim 0:0 und dies markierte auch gleichzeitig den Höhepunkt, in einer von solchen Ereignissen armen Partie. Bei Union sah es teilweise sehr nett aus und auch die wieder in die Mannschaft gerückte Mattuschka suchte sofort Tuchfühlung zum Spiel. Nur Minuten vor dem Elfmeter wurde er von Gebhardt, der die komplette Wuppertaler Abwehrseite ausspielte (ähnlich der Vorbereitung zum 2:0 gegen Burghausen), mustergültig bedient. Hämmerte den sauber getimten Ball aber frei stehend aus halbrechter Position aber in die Wolken und sank in Folge dessen zusammen. Nein, das war noch nicht das Gelbe vom Ei, wie man so schön sagt. Nach 89. Minuten durfte wenigstens Christoph Menz, der inzwischen eingewechselt worden war aus 14 Metern noch mal einen Schuss auspacken und dieser verfehlte das Tor der Gäste so knapp, dass man es aus unserer Perspektive von der Gegengerade nur erahnen konnte. Der Torhüter zeigte jedenfalls keine Reaktion, war ordentlich getroffen. Über 35 Minuten zeigte Union in der zweiten Hälfte endlich mal was in dieser Mannschaft steckt, fand aber so recht nie die Mittel die Abwehr der Gäste zu knacken. Mit Ausnahme dieser Möglichkeit, die durch Gebhardt mustergültig herausgespielt wurde. In dieser Szene setzte man sich wirklich gekonnt durch. Es bleibt zu bilanzieren, dass sich zwei sehr ähnliche Teams gegenüber gestanden haben und die Leistungsdichte vor allem in der ersten Halbzeit schon unerträglich eng war. Daraus resultierte auch die Chancenarmut im ersten Durchgang, in dem sich beide Mannschaften unglaublich schwer taten und fast ein wenig krampften, so schien es mir. Eine Erwähnung wert wäre der Unparteiische, der auf mich einen sehr guten Eindruck machte, da er über 90 Minuten seine Linie konsequent verfolgte. Er wich nicht eine Minute davon ab und pfiff vergleichsweise kleinlich, was ihm nicht überall Sympathien entgegenschlagen ließ. Wieder einmal subjektiv leicht enttäuschend waren die 5.500 Zuschauer, die sich zum Spiel eingefunden haben. Immer wieder muss man sich ins Gedächtnis rufen, dass mit 8.000 pro Heimspiel im Etat kalkuliert wird. Dafür sollten dann auch mal solche Mannschaften, wie der Wuppertaler SV beitragen, der noch im April 2007 der abgelaufenen Spielzeit für 7.600 Zuschauer an der Alten Försterei gesorgt hat.
Das Ergebnis hatte den Charakter eines kleinen Dämpfers für die Truppe aus Köpenick, da die Erwartungen nach dem 4. Rang in der Saison 2007 / 2008 natürlich ungleich höher sind. Man schielt auf die zweite Liga, muss dafür aber erstmal eine gewisse Konstanz in die Leistungen einfließen lassen, wie das in der abgelaufenen Saison der Fall war. Also man zwischen durch allerdings auch Durchhänger installierte, wie die beiden Niederlagen (am Stück) im April dieses Jahres. Für Nico Patschinski wird der Tag nicht zur Depression ausarten. Nein, er wird nun abwarten müssen, wie Coach Neuhaus seine Leistungen in den vergangenen zwei Spielen bewertet und ob er beim Auswärtsspiel in Dresden in zwei Wochen erneut im Startaufgebot steht, denn mit dem Abpfiff des Spiels am Samstag hat Karim Benyamina seine Rot-Sperre abgesessen und drängt wieder ins Team.
Das Ergebnis hatte den Charakter eines kleinen Dämpfers für die Truppe aus Köpenick, da die Erwartungen nach dem 4. Rang in der Saison 2007 / 2008 natürlich ungleich höher sind. Man schielt auf die zweite Liga, muss dafür aber erstmal eine gewisse Konstanz in die Leistungen einfließen lassen, wie das in der abgelaufenen Saison der Fall war. Also man zwischen durch allerdings auch Durchhänger installierte, wie die beiden Niederlagen (am Stück) im April dieses Jahres. Für Nico Patschinski wird der Tag nicht zur Depression ausarten. Nein, er wird nun abwarten müssen, wie Coach Neuhaus seine Leistungen in den vergangenen zwei Spielen bewertet und ob er beim Auswärtsspiel in Dresden in zwei Wochen erneut im Startaufgebot steht, denn mit dem Abpfiff des Spiels am Samstag hat Karim Benyamina seine Rot-Sperre abgesessen und drängt wieder ins Team.
Samstag, 30. August 2008
Die alte Liebe doch verschmäht?!
Nico Patschinski wird mit dem FC Erzgebirge Aue in Verbindung gebracht.
Patschinski auf dem Sprung? Auf dem Sprung zu einem anderen Arbeitgeber?
So zumindest berichtete es die Bild-Zeitung in ihrer Ausgabe vom Freitag. Das ist insofern überraschend, als dass der Spieler seinen Vertrag erst in diesem Jahr um weitere 2 Jahren verlängert hat. Ein Aspekt, der ihn zum Abschied bewegen könnte wäre der, dass Coach Uwe Neuhaus den erfahrenen Stürmer in dieser Saison zum Einwechselspieler degradiert hat. In dieser Situation fand sich der Stürmer in seiner Karriere äußerst selten wieder. Es ist davon auszugehen, dass Aue zumindest an den Berater herangetreten ist, um auszuloten wie realistisch der Deal ist. Und hier befindet sich schon das erste Schlagloch für den Verein aus dem Erzgebirge, der gleichzeitig Unions Gegner ist, da in der 3. Liga aktiv. Patschinski besitzt einen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum Sommer 2010 und wäre damit (sofern keine Klauseln bzw. Ausnahmereglungen bestehen) ablösepflichtig. In Aue sucht man nach dem verpatzten Saisonauftakt (1 Punkt nach den ersten 4 Spieltagen) fieberhaft Verstärkung für die Offensive und Patschinski würde voll ins Anforderungsprofil passen. Heiko Weber, der Trainer aus Aue, würde den Berliner Routinier „mit Kusshand“ empfangen, so die Bild. Nun, überraschend ist es nicht, hat Patschinski doch zuletzt mit seinen 3Toren im Spiel gegen Burghausen, sowie in der letzten Saison mit 10 Toren alleine in der Hinrunde für Aufsehen gesorgt. Zu dem dürfte als dickes Plus verbucht werden, dass er bereits in der Bundesliga aktiv war und diverse Spiele im Unterhaus, also der 2. Bundesliga, auf dem Buckel hat. Für Patschinski selbst wäre es ein bitterer Abschied von seiner alten Liebe, dem 1.FC Union, zu dem er im Jahr 2006 nach 8 Jahren in der Fremde zurückkehrte. Riesengroße Hoffnungen wurden damals in den auch heute noch Publikumsliebling gesetzt, die er in der Saison 2006 / 2007 jedoch nicht annährend erfüllen konnte. Im letzten Jahr dann die Steigerung zur Hinrunde, in der er ja näher die Jahreswende rückte immer sicherer wurde und in Folge dessen ein neues Vertragsangebot bekam. Gute Argumente hatte er ja geliefert. Er akzeptierte den Kontrakt und band sich an den Verein, obwohl er, und das wissen so ziemlich alle im Verein, Angebote von anderen Klubs auf dem Tisch hatte. Selbst wenn sie nicht konkret waren, so gab es sie und alleine das war eine Wertschätzung seiner Person. In der Rückrunde 2007 / 2008 brach die Treffsicherheit auf einmal in sich zusammen. Und in der Saisonvorbereitung für die lfd. Spielzeit, sowie in den Trainings schien sich Patschinski nicht zur Zufriedenheit seines Übungsleiters zu schlagen und wurde aus der Startelf manövriert. Keinen Stammplatz mehr – das missfiel dem so ehrgeizigen Mann, der in Berlin groß geworden war und auch das Fußballspielen hier gelernt hatte. Geäußert hat er sich öffentlich zu seinem Reservisten Dasein nie, doch im Inneren des Nico Patschinski wird es verständlicher Weise nicht so ruhig aussehen. Nach dem die Partie gegen Wacker Burghausen abgepfiffen war eilte er zwar, aber nicht mit den Kollegen in Richtung Fankurve, sondern in die Katakomben des Jahn-Sportparks. Anzeichen einer schnellen Trennung? Gespräche haben wohl stattgefunden, dass sich Patschinski aber simpel und leise verabschiedet, daran möchte ich nicht glauben. Auch die sportlich Verantwortlichen in Persona von Uwe Neuhaus und Christian Beeck wollen von einem Wechsel nichts wissen. Für Neuhaus stellt sich die Frage, ob man ihn abgibt eigentlich nicht und Teammanager Beeck liegt keine konkrete Anfrage aus Aue vor. Eventuell doch viel Wind um gar Nichts?! Die Option, dass Patschinski bereits am heutigen Samstag in Aue eintreffen würde ist sowieso Geschichte, da er als zweite Spitze neben Shergo Biran (wie schon gegen Burghausen) aufgeboten wird. Der Ertrag wird sich dann gegen 15.45 Uhr zeigen. Es müssen ja keine 3 Tore sein, aber ein selbstbewusster, lauffreudiger Patschinski ist schon mal eine Menge wert!
Patschinski auf dem Sprung? Auf dem Sprung zu einem anderen Arbeitgeber?
So zumindest berichtete es die Bild-Zeitung in ihrer Ausgabe vom Freitag. Das ist insofern überraschend, als dass der Spieler seinen Vertrag erst in diesem Jahr um weitere 2 Jahren verlängert hat. Ein Aspekt, der ihn zum Abschied bewegen könnte wäre der, dass Coach Uwe Neuhaus den erfahrenen Stürmer in dieser Saison zum Einwechselspieler degradiert hat. In dieser Situation fand sich der Stürmer in seiner Karriere äußerst selten wieder. Es ist davon auszugehen, dass Aue zumindest an den Berater herangetreten ist, um auszuloten wie realistisch der Deal ist. Und hier befindet sich schon das erste Schlagloch für den Verein aus dem Erzgebirge, der gleichzeitig Unions Gegner ist, da in der 3. Liga aktiv. Patschinski besitzt einen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum Sommer 2010 und wäre damit (sofern keine Klauseln bzw. Ausnahmereglungen bestehen) ablösepflichtig. In Aue sucht man nach dem verpatzten Saisonauftakt (1 Punkt nach den ersten 4 Spieltagen) fieberhaft Verstärkung für die Offensive und Patschinski würde voll ins Anforderungsprofil passen. Heiko Weber, der Trainer aus Aue, würde den Berliner Routinier „mit Kusshand“ empfangen, so die Bild. Nun, überraschend ist es nicht, hat Patschinski doch zuletzt mit seinen 3Toren im Spiel gegen Burghausen, sowie in der letzten Saison mit 10 Toren alleine in der Hinrunde für Aufsehen gesorgt. Zu dem dürfte als dickes Plus verbucht werden, dass er bereits in der Bundesliga aktiv war und diverse Spiele im Unterhaus, also der 2. Bundesliga, auf dem Buckel hat. Für Patschinski selbst wäre es ein bitterer Abschied von seiner alten Liebe, dem 1.FC Union, zu dem er im Jahr 2006 nach 8 Jahren in der Fremde zurückkehrte. Riesengroße Hoffnungen wurden damals in den auch heute noch Publikumsliebling gesetzt, die er in der Saison 2006 / 2007 jedoch nicht annährend erfüllen konnte. Im letzten Jahr dann die Steigerung zur Hinrunde, in der er ja näher die Jahreswende rückte immer sicherer wurde und in Folge dessen ein neues Vertragsangebot bekam. Gute Argumente hatte er ja geliefert. Er akzeptierte den Kontrakt und band sich an den Verein, obwohl er, und das wissen so ziemlich alle im Verein, Angebote von anderen Klubs auf dem Tisch hatte. Selbst wenn sie nicht konkret waren, so gab es sie und alleine das war eine Wertschätzung seiner Person. In der Rückrunde 2007 / 2008 brach die Treffsicherheit auf einmal in sich zusammen. Und in der Saisonvorbereitung für die lfd. Spielzeit, sowie in den Trainings schien sich Patschinski nicht zur Zufriedenheit seines Übungsleiters zu schlagen und wurde aus der Startelf manövriert. Keinen Stammplatz mehr – das missfiel dem so ehrgeizigen Mann, der in Berlin groß geworden war und auch das Fußballspielen hier gelernt hatte. Geäußert hat er sich öffentlich zu seinem Reservisten Dasein nie, doch im Inneren des Nico Patschinski wird es verständlicher Weise nicht so ruhig aussehen. Nach dem die Partie gegen Wacker Burghausen abgepfiffen war eilte er zwar, aber nicht mit den Kollegen in Richtung Fankurve, sondern in die Katakomben des Jahn-Sportparks. Anzeichen einer schnellen Trennung? Gespräche haben wohl stattgefunden, dass sich Patschinski aber simpel und leise verabschiedet, daran möchte ich nicht glauben. Auch die sportlich Verantwortlichen in Persona von Uwe Neuhaus und Christian Beeck wollen von einem Wechsel nichts wissen. Für Neuhaus stellt sich die Frage, ob man ihn abgibt eigentlich nicht und Teammanager Beeck liegt keine konkrete Anfrage aus Aue vor. Eventuell doch viel Wind um gar Nichts?! Die Option, dass Patschinski bereits am heutigen Samstag in Aue eintreffen würde ist sowieso Geschichte, da er als zweite Spitze neben Shergo Biran (wie schon gegen Burghausen) aufgeboten wird. Der Ertrag wird sich dann gegen 15.45 Uhr zeigen. Es müssen ja keine 3 Tore sein, aber ein selbstbewusster, lauffreudiger Patschinski ist schon mal eine Menge wert!
Sonntag, 24. August 2008
Tot Gesagte leben länger
Beim vor allem in der zweiten Halbzeit überzeugenden 4:0 Sieg des 1.FC Union über den bayrischen Vertreter Wacker Burghausen im Jahn-Sportpark sticht dreifache Torschütze Nico Patschinski, auf Grund der vergangenen Spiele heraus.
Wieder wollten „nur“ 5.600 Zuschauer am Freitagabend das Spiel des 1.FC Union gegen Wacker Burghausen sehen. Die, die allerdings kamen, die bekamen ein ansehnliches Spiel zu bestaunen. Durch die Verletzungen von Dustin Heun, Steven Jahn und die Sperre von Karim Benyamina rutschte der von Coach Uwe Neuhaus aus der Startelf verbannte Patschinski wieder in die Startelf, eine Bewährungsprobe für den Routinier - noch im letzten Jahr treffsicherster Schütze der Köpenicker. Beginnen tat das Spiel mit guten Chancen für die Gäste, die durchaus hätten die Führung erzielen können, wenn nicht der überragende Jan Glinker nach einer Ecke mit einem blitzartigen Reflex den Ball noch aus der rechten Ecke gefischt hätte. Dies passierte nach gerade mal 15 Minuten und nach dem in der 20 Minute Sebastian Bönig mit einem abgefälschten Schuss fast das Tor der Gäste traf, war in der 25. Minute wieder der Gast an der Reihe. Ein Schuss aus gut und gerne, ich würde fast sagen, 30 Metern, den Glinker noch parieren konnte. Das ließ sich schon mal gut an, denn es gab noch andere Chancen, die ich jetzt aber nicht einzeln aufzählen möchte. Nach einer halben Stunde stand es dann 1:0 für Union, nach dem der unermüdlich ackernde Biran im Strafraum umgerissen wurde. Sowieso musste man dem Referee Thomas Frank aus Hannover Respekt zollen, der diese Partie ganz souverän und abgeklärt leitete. Es war der Ball für „Patsche“. Und der verlud den Torwart geschickt – keine Mätzchen. Jedoch ändert dies nichts daran, dass der Gast ebenbürtig war und ebenfalls munter mitspielte.
Nach der Pause wurde die Schlagzahl nicht sichtbar erhöht. Allerdings tat sich wie so oft Marco Gebhardt hervor. Er inszenierte immer wieder Angriffe und gab dann auch die Vorlage zum 2:0, ebenfalls durch Patschinski erzielt. Das 3:0 fiel dann nach einer Standartsituation. Der Ball (ich glaube) ,wieder von Gebhardt getreten, landete auf dem Kopf eines Abwehrspieler und trudelte Richtung langen Pfosten, wo Biran stand und den Ball über die Linie köpfte. Das Spiel an sich war bereits mit dem 2:0 in der 60. Minute abgefrühstückt. Die Mannschaft hatte immer noch nicht genug, sondern spielte auf das 4:0 – das allerdings nicht wirklich konsequent. Oft war man in den letzten 5 Minuten in der Überzahl, spielt die Angriffe aber teilweise äußerst schlampig zu ende. In der 89. Minute war es dann wieder Nico Patschinski, der von Antunovic mustergültig angespielt wurde, der alleine vor dem Keeper auftauchte und den Ball gefühlvoll ins Netz hob.
Für den 1.FC Union war es der zweite „Heimsieg“ im zweiten „Heimspiel“. Die optimale Ausbeute, ganz im Gegensatz zu den Gästen, die ihre zweite 0:4-Pleite innerhalb von einer Woche einstecken mussten und den Saisonstart nach dem Auftaktsieg gegen die Stuttgarter Kickers getrost als gescheitert etikettieren dürften.
Auf Seiten des 1.FC Union stachen vor allem Marco Gebhardt und Patschinski hervor. So stehen nach den ersten vier Spieltagen auf teilweise völlig unbekanntem Terrain 7 Punkte auf der Habenseite – aufgeteilt in 2 Siege, 1 Unentschieden und eine Niederlage. Für Nico Patschinski war es ein stiller Triumph, denn nach Spielende wollte er sein Dreierpack nicht mehr in große Worte kleiden, sondern verschwand in den Katakomben des Jahn-Sportparks. Viel wurde über seine Personalie vor dem Punktspiel geschrieben, spekuliert und auch ein klein wenig Druck aufgebaut. Dem widerstand der Ex.-Bundesligaprofi scheinbar andeutungslos.
Schon am nächsten Samstag erwartet man im Jahn-Sportpark die Mannschaft von der Wupper aus Wuppertal gegen die die Bilanz noch recht ramponiert daherkommt. Auch dann wird Nico Patschinski wieder zum Einsatz kommen und seinen Kritikern eventuell wieder ein paar Argumente mehr für seinen Einsatz in der Stammelf liefern.
Donnerstag, 21. August 2008
Kommentar
Markus Pflaum, ein Name, den ich in Verbindung mit Schiedsrichtern noch nie vernommen habe. Aber seit dem Spiel des 1.FC Union gegen Kickers Offenbach ist mir dieser Mann ein Begriff. Und es gab durchaus zwei, drei Schlüsselszenen, die mich leicht aufgebracht haben. Das Ganze entzündet sich vor allem an der roten Karte für Karim Benyamina in der zweiten Halbzeit. Die offizielle Begründung im Spielbericht auf der offiziellen Homepage lautete „Nachtreten“. Also ich dann im MDR den Spielbericht bzw. die Zusammenfassung genießen durfte, nahm ich die Szene unter die Lupe. Es gab auch noch mal eine Slowmo, die zwar den Ansatz eines Nachtretens erkennen, aber auch viel Interpretationsspielraum ließ. Wenn man solch Aktionen so ahnden würde, konsequent, wie es Herr Pflaum am Samstag tat, dann würden am Ende solcher Partien nur noch 10 Spieler auf dem platz stehen und das kann nicht der Sinn dieser Strafen sein. Fußball ist kein körperloses Spiel und das „Nachtreten“ sieht man nicht selten auch in Zweikämpfen, wo ein Spieler nicht mal „gelegt wird“, was aber nicht zwanghaft sofort eine Verwarnung nach sich ziehen muss. Ich habe sowieso keine objektive Ansicht. Aber genau aus diesem Grund musste ich mich mal zu dieser Situation äußern.
Zweiter Aufreger für die Heimfans aus Offenbach war der Ellenbogeneinsatz von Marco Gebhardt, in dessen Folge das Tor für den 1.FC Union fiel. Auch hier machte der Unparteiische keine gute Figur und entschied das Spiel weiterlaufen zu lassen. Der Arm von Gebhardt geht ganz klar raus, sicher keine unnatürliche Handbewegung, er war sich dessen bewusst, dass der Gegenspieler in nächster Nähe war. Insofern: Klare Fehlentscheidung.
So, nun aber Schluss mit der Schiedsrichterschelte!
Fehler zu produzieren ist menschlich.
Zweiter Aufreger für die Heimfans aus Offenbach war der Ellenbogeneinsatz von Marco Gebhardt, in dessen Folge das Tor für den 1.FC Union fiel. Auch hier machte der Unparteiische keine gute Figur und entschied das Spiel weiterlaufen zu lassen. Der Arm von Gebhardt geht ganz klar raus, sicher keine unnatürliche Handbewegung, er war sich dessen bewusst, dass der Gegenspieler in nächster Nähe war. Insofern: Klare Fehlentscheidung.
So, nun aber Schluss mit der Schiedsrichterschelte!
Fehler zu produzieren ist menschlich.
Samstag, 9. August 2008
David gegen Goliath - auf ein Neues
Der DFB-Pokal sorgt dafür, dass kleine Vereine zumindest für einen Tag in den Fokus der (Fußball-) Öffentlichkeit rutschen.
Es sind interessanter Weise nicht die Vereine, die im täglichen Geschäft Rampenlicht stehen, sondern in diesem Jahr Teams wie Fichte Bielefeld und FC Wegberg Beek, die im Mittelpunkt stehen. Sie bekommen die Chance die „Großen“ zu ärgern – zumindest für 90 Minuten, doch dies ist Motivation genug für viele der Verbands – und Bezirksligisten, die mal in die schwindel erregenden Höhen der Fußballsphären schnuppern dürfen. Genug Beispiele dafür, dass die Sensationen möglich sind, ja sogar sehr real, die gibt es zu genüge. Zum Beispiel den FK Pirmasens, der vor einem Jahr den SV Werder Bremen mit 5:3 nach Elfmeterschießen in die Schranken weisen konnte. Zu diesem Zeitpunkt war man gerade in die Regionalliga aufgestiegen und es gelang also den Champions League Teilnehmer in Runde 1 aus dem Pokal zu werfen. Es sind diese Szenen, die Spieler antreiben, selbst wenn es schier unmöglich scheint diese Spiele anzunehmen, den Kampf anzunehmen. Oft ist die Ausgangsposition vor den Spielen glasklar und gerade daraus ziehen die Spiele ihre Brisanz. Hinzu kommen diverse Mannschaften, die die Vergangenheit des Fußballs geprägt haben, die inzwischen in den unteren Spielklassen ihre Schuhe schnüren und über den DFB-Pokal die Chance für das internationale Geschäft suchen. Denn, wer glaubt, dass Drittligisten in den Ansetzungen gegen Erstligisten überhaupt keine Möglichkeiten hätten, der sieht sich des Öfteren getäuscht. Jeder Drittligist trainiert inzwischen wie ein Erstligist bzw. im selben Umfang. Mit vergleichsweise minimalem finanziellem Aufwand schaffen es diese Teams Mannschaften wie Bremen oder auch Hertha BSC aus dem Wettbewerb zu befördern. Ein prominentes Beispiel dafür bietet der FC St. Pauli. In der Pokal-Saison 2005 / 2006 stieß man bis ins Halbfinale vor und erstürmte auf dem Weg dahin die Festungen Burghausen, VfL Bochum (1. Bundesliga), Hertha BSC (1. Bundesliga) und Werder Bremen (1. Bundesliga). Um diese Erfolge mal in Relation zu setzten: Der FC St. Pauli spielte drittklassig und kaschierte diesen unübersehbaren Nachteil mit Glück und bedingungslosem Kampf. Gerade das Spiel gegen die von vielen schon ins Halbfinale gehobenen Bremer beeindruckte und sorgte für ein Medienecho, was man so nie erwartet hätte. Bei schwierigsten Bedingungen in der Heimspielstätte der Hamburger, am Millerntor, im Februar 2006 (Schneedecke) schlugen sie die Bremer verdient mit 3:1 und sorgten für lange Gesichter bei der Führungsetage der Bremer. Der Grund dafür ist freilich nicht nur sportlicher Natur. Für jede Runde, die ein Verein erreicht setzt es eine gewisse Prämie. Was ich damit sagen möchte ist, dass in den Etatplanungen das Erreichen bestimmter Runden eingeplant ist. Mit den Einnahmen wurde also fest gerechnet und ab und zu kann sogar der Fall eintreten, dass die Finanzen schon in den Kader investierten wurden und diese Investitionen nicht auf die geplante Art und Weise kompensiert werden können.
Für die Underdogs hingegen bedeutet jede erreichte Runde einen warmen Geldregen und sportliche Anerkennung. So wie es damals für den FC St. Pauli galt. In der abgelaufenen Saison kam dem FC Carl Zeiss Jena diese Anerkennung zu gute. Die Thüringer erreichten trotz sportlicher Talfahrt in der zweiten Bundesliga bravorös das Halbfinale im Wettbewerb. Sie eliminierten auf ihrem steinigen Weg dorthin die Bundesligisten 1.FC Nürnberg, Arminia Bielefeld und den zu diesem Zeitpunkt amtierenden deutschen Meister VfB Stuttgart.
Spiele zwischen Erst-, zweit- und Drittligisten, die früher weitaus weniger offen waren machen den DFB-Pokal zusehends attraktiver. Denn, sind wir mal ehrlich, gerade die „Kleinen“, die die „Großen“ entblößen, die sind uns sympathisch. Denn die Spieler, die bei diesen Vereinen spielen scheinen weniger abgehoben zu sein und ein Ego in erträglichem Ausmaß zu besitzen. Mit ihnen kann man sich auch als Fan / Anhänger eines größeren / einflussreicherem Vereins besser identifizieren.
Bekräftigt wird diese Aussage noch dadurch, dass die Spieler der Amateur Vereine (ab 4. Liga) sich oft zum Feiern in die Kurve der Fans des Gegners feiern niederlassen. Sie genießen diesen Moment, unabhängig vom Ergebnis. Hier steht der Spaß im Vordergrund, aber auch der oft zitierte olympische Gedanke: Dabei sein ist alles. Auch dies können Indikatoren dafür sein, wieso diesen Spieler oft so viele Sympathien zu kommen.
Die erste Runde im DFB-Pokal, Anlass genug für die ARD, die die Übertragungsrechte besitzt, bewegte Bilder der Landespokalfinals herauszupicken, die die Freizeitkicker bei ihren Siegen in Jubelknollen zeigen. U. a. diese Bilder sind es, die den DFB-Pokal zu so einem beliebten Wettbewerb machen. Jedes Jahr aufs Neue suchen die Freizeit- und unterklassigen Vereine die Chance ein kleines Stück Geschichte zu schreiben. Und eins, das kann man immer erwarten: Bis an die Haarspitzen sind diese Männer motiviert. Sie wollen sich auf großer Bühne präsentieren und für junge Spieler ist es eine Brautschau. Sie zeigen sich den Scouts und der breiten Öffentlichkeit, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
So z. B. erging es Marian Unger im Sommer 2005 mit dem Oberligisten MSV Neuruppin. Der damals 21 Jährige Torhüter spielte mit seinem Verein in Runde 1 gegen den FC Bayern München – und viel nicht nur den Zuschauern auf. Auch der damalige Bayern-Scout Wolfgang Dremmler nahm ihn genauer unter die Lupe und befand seine Leistungen für so überdurchschnittlich, dass man ihn zum Probetraining einladen wird. Ein Probetraining beim deutschen Rekordmeister für einen blutjungen Keeper aus der brandenburgischen Steppe, der sich nicht nur Im Pokal gegen Bayern (trotz der 0:4-Niederlage), sondern auch in der Meisterschaft durch die tolle Paraden und feinstes Stellungsspiel auszeichnete. Jedoch gab seine Vorstellung im Pokal den Ausschlag für sein Vorspielen an der Säbener Straße, beim FC Bayern.
Auch in diesem Jahr werden junge Spieler wieder ihre Chance nutzen und ihrem Verein schnell zu Glanz verhelfen wollen.
Hoffen wir auf einen spannende erste Hauptrunde und auf die ein oder andere Überraschung.
Es sind interessanter Weise nicht die Vereine, die im täglichen Geschäft Rampenlicht stehen, sondern in diesem Jahr Teams wie Fichte Bielefeld und FC Wegberg Beek, die im Mittelpunkt stehen. Sie bekommen die Chance die „Großen“ zu ärgern – zumindest für 90 Minuten, doch dies ist Motivation genug für viele der Verbands – und Bezirksligisten, die mal in die schwindel erregenden Höhen der Fußballsphären schnuppern dürfen. Genug Beispiele dafür, dass die Sensationen möglich sind, ja sogar sehr real, die gibt es zu genüge. Zum Beispiel den FK Pirmasens, der vor einem Jahr den SV Werder Bremen mit 5:3 nach Elfmeterschießen in die Schranken weisen konnte. Zu diesem Zeitpunkt war man gerade in die Regionalliga aufgestiegen und es gelang also den Champions League Teilnehmer in Runde 1 aus dem Pokal zu werfen. Es sind diese Szenen, die Spieler antreiben, selbst wenn es schier unmöglich scheint diese Spiele anzunehmen, den Kampf anzunehmen. Oft ist die Ausgangsposition vor den Spielen glasklar und gerade daraus ziehen die Spiele ihre Brisanz. Hinzu kommen diverse Mannschaften, die die Vergangenheit des Fußballs geprägt haben, die inzwischen in den unteren Spielklassen ihre Schuhe schnüren und über den DFB-Pokal die Chance für das internationale Geschäft suchen. Denn, wer glaubt, dass Drittligisten in den Ansetzungen gegen Erstligisten überhaupt keine Möglichkeiten hätten, der sieht sich des Öfteren getäuscht. Jeder Drittligist trainiert inzwischen wie ein Erstligist bzw. im selben Umfang. Mit vergleichsweise minimalem finanziellem Aufwand schaffen es diese Teams Mannschaften wie Bremen oder auch Hertha BSC aus dem Wettbewerb zu befördern. Ein prominentes Beispiel dafür bietet der FC St. Pauli. In der Pokal-Saison 2005 / 2006 stieß man bis ins Halbfinale vor und erstürmte auf dem Weg dahin die Festungen Burghausen, VfL Bochum (1. Bundesliga), Hertha BSC (1. Bundesliga) und Werder Bremen (1. Bundesliga). Um diese Erfolge mal in Relation zu setzten: Der FC St. Pauli spielte drittklassig und kaschierte diesen unübersehbaren Nachteil mit Glück und bedingungslosem Kampf. Gerade das Spiel gegen die von vielen schon ins Halbfinale gehobenen Bremer beeindruckte und sorgte für ein Medienecho, was man so nie erwartet hätte. Bei schwierigsten Bedingungen in der Heimspielstätte der Hamburger, am Millerntor, im Februar 2006 (Schneedecke) schlugen sie die Bremer verdient mit 3:1 und sorgten für lange Gesichter bei der Führungsetage der Bremer. Der Grund dafür ist freilich nicht nur sportlicher Natur. Für jede Runde, die ein Verein erreicht setzt es eine gewisse Prämie. Was ich damit sagen möchte ist, dass in den Etatplanungen das Erreichen bestimmter Runden eingeplant ist. Mit den Einnahmen wurde also fest gerechnet und ab und zu kann sogar der Fall eintreten, dass die Finanzen schon in den Kader investierten wurden und diese Investitionen nicht auf die geplante Art und Weise kompensiert werden können.
Für die Underdogs hingegen bedeutet jede erreichte Runde einen warmen Geldregen und sportliche Anerkennung. So wie es damals für den FC St. Pauli galt. In der abgelaufenen Saison kam dem FC Carl Zeiss Jena diese Anerkennung zu gute. Die Thüringer erreichten trotz sportlicher Talfahrt in der zweiten Bundesliga bravorös das Halbfinale im Wettbewerb. Sie eliminierten auf ihrem steinigen Weg dorthin die Bundesligisten 1.FC Nürnberg, Arminia Bielefeld und den zu diesem Zeitpunkt amtierenden deutschen Meister VfB Stuttgart.
Spiele zwischen Erst-, zweit- und Drittligisten, die früher weitaus weniger offen waren machen den DFB-Pokal zusehends attraktiver. Denn, sind wir mal ehrlich, gerade die „Kleinen“, die die „Großen“ entblößen, die sind uns sympathisch. Denn die Spieler, die bei diesen Vereinen spielen scheinen weniger abgehoben zu sein und ein Ego in erträglichem Ausmaß zu besitzen. Mit ihnen kann man sich auch als Fan / Anhänger eines größeren / einflussreicherem Vereins besser identifizieren.
Bekräftigt wird diese Aussage noch dadurch, dass die Spieler der Amateur Vereine (ab 4. Liga) sich oft zum Feiern in die Kurve der Fans des Gegners feiern niederlassen. Sie genießen diesen Moment, unabhängig vom Ergebnis. Hier steht der Spaß im Vordergrund, aber auch der oft zitierte olympische Gedanke: Dabei sein ist alles. Auch dies können Indikatoren dafür sein, wieso diesen Spieler oft so viele Sympathien zu kommen.
Die erste Runde im DFB-Pokal, Anlass genug für die ARD, die die Übertragungsrechte besitzt, bewegte Bilder der Landespokalfinals herauszupicken, die die Freizeitkicker bei ihren Siegen in Jubelknollen zeigen. U. a. diese Bilder sind es, die den DFB-Pokal zu so einem beliebten Wettbewerb machen. Jedes Jahr aufs Neue suchen die Freizeit- und unterklassigen Vereine die Chance ein kleines Stück Geschichte zu schreiben. Und eins, das kann man immer erwarten: Bis an die Haarspitzen sind diese Männer motiviert. Sie wollen sich auf großer Bühne präsentieren und für junge Spieler ist es eine Brautschau. Sie zeigen sich den Scouts und der breiten Öffentlichkeit, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
So z. B. erging es Marian Unger im Sommer 2005 mit dem Oberligisten MSV Neuruppin. Der damals 21 Jährige Torhüter spielte mit seinem Verein in Runde 1 gegen den FC Bayern München – und viel nicht nur den Zuschauern auf. Auch der damalige Bayern-Scout Wolfgang Dremmler nahm ihn genauer unter die Lupe und befand seine Leistungen für so überdurchschnittlich, dass man ihn zum Probetraining einladen wird. Ein Probetraining beim deutschen Rekordmeister für einen blutjungen Keeper aus der brandenburgischen Steppe, der sich nicht nur Im Pokal gegen Bayern (trotz der 0:4-Niederlage), sondern auch in der Meisterschaft durch die tolle Paraden und feinstes Stellungsspiel auszeichnete. Jedoch gab seine Vorstellung im Pokal den Ausschlag für sein Vorspielen an der Säbener Straße, beim FC Bayern.
Auch in diesem Jahr werden junge Spieler wieder ihre Chance nutzen und ihrem Verein schnell zu Glanz verhelfen wollen.
Hoffen wir auf einen spannende erste Hauptrunde und auf die ein oder andere Überraschung.
Sonntag, 3. August 2008
Standart ist Trumpf!
Union schlägt die Amateure aus dem Schwabenland (verdient)
Ein, trotz der über der Stadt hängenden Wolken, irgendwo idyllischer Augusttag in Berlin.
Zum Gastspiel des VfB Stuttgart II lud Union auch so ein bisschen zu einem inoffiziellen Gastspiel in den Jahn-Sportpark ein. Der Grund dafür ist bekannt, ebenso wie der Zeitplan, der vorsieht, dass das Heimspiel ab Mitte Oktober wieder im Stadion an der Alten Försterei ausgetragen werden kann. Doch am 2. August war also der Jahn-Sportpark in Prenzlauerberg die Heimspielstätte der Unioner, deren Fans der vorübergehende Umzug irgendwo doch zu schaffen machte, denn mehr als 5.100 fanden sich nicht ein, um das erste Aufeinandertreffen mit einer Mannschaft aus Stuttgart unter Wettkampfbedingungen zu besuchen. Eine Zahl, die insgesamt sicher nicht berauschend, aber gleichzeitig auch nicht enttäuschend zu bewerten ist. Nur vor dem Hintergrund, dass man mit 8.000 Fans pro Heimspiel im Etat kalkuliert, erscheint die Zahl als kontraproduktiv. Dennoch war ordentlich Stimmung im (im wahrsten Sinne des Wortes) weiten Rund. Die Gegentribühne war gut besetzt. Ließ man seinen Blick allerdings auf die beiden Kurven schweifen, so waren nur wenige Plätze besetzt. Es dominierte die bunte Beschalung der Sitzplätze im Stadion.
Einige TeBe-Jugendspieler verirrten sich wohl vorsätzlich (anders kann man sich die Aktion nicht erklären) in die Gegengerade, um dann entsprechend wieder in den Gästeblock transferiert zu werden. Eine Provokation war es alle Mal und sie war völlig unnötig.
Doch richten wir unser Augenmerk auf das Geschehen auf dem Rasen. Dies bot eine Union-Mannschaft, die wahrlich gut aufgelegt war. Man wollte den jungen Spielern aus Stuttgart das Spiel nicht überlassen sondern selbst möglichst schnell die Kontrolle übernehmen. Agieren, nicht reagieren – das schien die Devise. Und es zeichnete sich schnell ab, dass Marco Gebhardt, der bereits 35 Jahren auf dem Buckel hat, in diesem Spiel eine wichtige Rolle spielen sollte. Denn es dominierten die Standards und damit in einem Atemzug auch Union. Zum ersten Mal zahlte sich dies in der 23. Minute aus, als Gebhardt einen Freistoß wunderbar aus ca. 30 Metern in den Strafraum brachte, in den Ruprecht seinen über 1,90 Metern hinein sprang und wunderbar verwerten konnte. In der 35. Minute war es erneut ein Freistoß und der erneut starke Gebhardt, der einen weiten Ball in den Strafraum segeln ließ. Auch hier war ein Kopfball von Ruprecht / Stuff das Resultat, der allerdings auf der Latte landete und von dort ins Gewühl des Strafraums abtauchte. Und dort antizipierte Karim Benyamina im schnellsten und jagte den Ball aus 2 Metern ins Netz. Das Selbstvertrauen war zu spüren und die Gäste aus Baden-Württemberg waren nicht präsent genug. Oft inszenierte Marco Gebhardt die Angriffe. Musste diese aber abrupt abbrechen, da er läuferisch auf Grund seiner Lebensjahre nicht mehr ganz mit den nicht selten unter 20 Jährigen mithalten kann. Nichts desto trotz: Der Spieler schlechthin in den ersten 45 Minuten.
Aus der Kabine kamen die Stuttgarter Jungs mit ordentlich Dampf und Druck.
Union kam aus der eigenen Hälfte nur noch selten heraus und die Stuttgarter kamen zwar oft durchs Mittelfeld gepflügt. Jedoch kamen die Offensivaktionen oft vor dem 16-Meterraum zum erliegen. Und was dann doch mal den Weg in den Selbigen fand wurde von Jan Glinker aus der Luft gepflückt. Spielerisch boten die Stuttgarter also bis zu einem gewissen Punkt ansehnlichen Fußball. In der 69. Minute gab es dann aber einen Eckball von Dogen (inzwischen eingewechselt) getreten, der wieder perfekt getimt von Benyamina aufs Tor gekämpft wurde. Allerdings war Keeper Sven Ulreich (aus der ersten Mannschaft des VfB Stuttgart) noch am Ball. Die darauf folgende Ecke konnte Dogan sich jedoch als ersten Assist gutschreiben lassen. Denn diese fand den Kopf von Karim Benyamina schon wieder und von dort ging es ab ins Tornetz: 3:0. Das Spiel war entschieden. Nun konnte der VfB aber wenigstens für ein bisschen Ergebniskosmetik (was für ein Wort) sorgen, in dem er ein wunderbares Tor durch einen sehenswerten Schlenzer erzielte. Mehr war aber für die Schwaben an diesem Tag nicht zu holen. Wirklich nicht.
Somit ist die Auftaktpleite korrigiert, die Zuschauerzahl allerdings verspricht wenig Zuversicht. Nun gut, die dicken Fische gastieren noch, aber dort braucht man dann wieder eine fünfstellige Zuschauerzahl, um den Schnitt der letzten Saison zu topen. Durch die Modernisierung bzw. Sanierung dürften die Zahlen allerdings positiv beeinflusst werden. Dazu später mehr. Nun überlasse ich den Platz erstmal die Freunde über die Prämierenpnkte in der 3. Liga, wie sie ganz korrekt heißt.
Ein, trotz der über der Stadt hängenden Wolken, irgendwo idyllischer Augusttag in Berlin.
Zum Gastspiel des VfB Stuttgart II lud Union auch so ein bisschen zu einem inoffiziellen Gastspiel in den Jahn-Sportpark ein. Der Grund dafür ist bekannt, ebenso wie der Zeitplan, der vorsieht, dass das Heimspiel ab Mitte Oktober wieder im Stadion an der Alten Försterei ausgetragen werden kann. Doch am 2. August war also der Jahn-Sportpark in Prenzlauerberg die Heimspielstätte der Unioner, deren Fans der vorübergehende Umzug irgendwo doch zu schaffen machte, denn mehr als 5.100 fanden sich nicht ein, um das erste Aufeinandertreffen mit einer Mannschaft aus Stuttgart unter Wettkampfbedingungen zu besuchen. Eine Zahl, die insgesamt sicher nicht berauschend, aber gleichzeitig auch nicht enttäuschend zu bewerten ist. Nur vor dem Hintergrund, dass man mit 8.000 Fans pro Heimspiel im Etat kalkuliert, erscheint die Zahl als kontraproduktiv. Dennoch war ordentlich Stimmung im (im wahrsten Sinne des Wortes) weiten Rund. Die Gegentribühne war gut besetzt. Ließ man seinen Blick allerdings auf die beiden Kurven schweifen, so waren nur wenige Plätze besetzt. Es dominierte die bunte Beschalung der Sitzplätze im Stadion.
Einige TeBe-Jugendspieler verirrten sich wohl vorsätzlich (anders kann man sich die Aktion nicht erklären) in die Gegengerade, um dann entsprechend wieder in den Gästeblock transferiert zu werden. Eine Provokation war es alle Mal und sie war völlig unnötig.
Doch richten wir unser Augenmerk auf das Geschehen auf dem Rasen. Dies bot eine Union-Mannschaft, die wahrlich gut aufgelegt war. Man wollte den jungen Spielern aus Stuttgart das Spiel nicht überlassen sondern selbst möglichst schnell die Kontrolle übernehmen. Agieren, nicht reagieren – das schien die Devise. Und es zeichnete sich schnell ab, dass Marco Gebhardt, der bereits 35 Jahren auf dem Buckel hat, in diesem Spiel eine wichtige Rolle spielen sollte. Denn es dominierten die Standards und damit in einem Atemzug auch Union. Zum ersten Mal zahlte sich dies in der 23. Minute aus, als Gebhardt einen Freistoß wunderbar aus ca. 30 Metern in den Strafraum brachte, in den Ruprecht seinen über 1,90 Metern hinein sprang und wunderbar verwerten konnte. In der 35. Minute war es erneut ein Freistoß und der erneut starke Gebhardt, der einen weiten Ball in den Strafraum segeln ließ. Auch hier war ein Kopfball von Ruprecht / Stuff das Resultat, der allerdings auf der Latte landete und von dort ins Gewühl des Strafraums abtauchte. Und dort antizipierte Karim Benyamina im schnellsten und jagte den Ball aus 2 Metern ins Netz. Das Selbstvertrauen war zu spüren und die Gäste aus Baden-Württemberg waren nicht präsent genug. Oft inszenierte Marco Gebhardt die Angriffe. Musste diese aber abrupt abbrechen, da er läuferisch auf Grund seiner Lebensjahre nicht mehr ganz mit den nicht selten unter 20 Jährigen mithalten kann. Nichts desto trotz: Der Spieler schlechthin in den ersten 45 Minuten.
Aus der Kabine kamen die Stuttgarter Jungs mit ordentlich Dampf und Druck.
Union kam aus der eigenen Hälfte nur noch selten heraus und die Stuttgarter kamen zwar oft durchs Mittelfeld gepflügt. Jedoch kamen die Offensivaktionen oft vor dem 16-Meterraum zum erliegen. Und was dann doch mal den Weg in den Selbigen fand wurde von Jan Glinker aus der Luft gepflückt. Spielerisch boten die Stuttgarter also bis zu einem gewissen Punkt ansehnlichen Fußball. In der 69. Minute gab es dann aber einen Eckball von Dogen (inzwischen eingewechselt) getreten, der wieder perfekt getimt von Benyamina aufs Tor gekämpft wurde. Allerdings war Keeper Sven Ulreich (aus der ersten Mannschaft des VfB Stuttgart) noch am Ball. Die darauf folgende Ecke konnte Dogan sich jedoch als ersten Assist gutschreiben lassen. Denn diese fand den Kopf von Karim Benyamina schon wieder und von dort ging es ab ins Tornetz: 3:0. Das Spiel war entschieden. Nun konnte der VfB aber wenigstens für ein bisschen Ergebniskosmetik (was für ein Wort) sorgen, in dem er ein wunderbares Tor durch einen sehenswerten Schlenzer erzielte. Mehr war aber für die Schwaben an diesem Tag nicht zu holen. Wirklich nicht.
Somit ist die Auftaktpleite korrigiert, die Zuschauerzahl allerdings verspricht wenig Zuversicht. Nun gut, die dicken Fische gastieren noch, aber dort braucht man dann wieder eine fünfstellige Zuschauerzahl, um den Schnitt der letzten Saison zu topen. Durch die Modernisierung bzw. Sanierung dürften die Zahlen allerdings positiv beeinflusst werden. Dazu später mehr. Nun überlasse ich den Platz erstmal die Freunde über die Prämierenpnkte in der 3. Liga, wie sie ganz korrekt heißt.
Samstag, 2. August 2008
Spätzle in Berlin
Es ist soweit: Die Amateure aus dem schwaben Land werden erwartet
Es ist schon skurril, nicht wahr?Der 1.FC Union verliert ein Spiel in der Meisterschaft und so richtig aufwühlen tut es niemanden. Nun gut, aufwühlen vielleicht nicht, aber die Gefühlslage ist auch nicht sonderlich entspannt. Dies dürfte allerdings als positive Anspannung gewertet werden, denn das Wohnzimmer des 1.FC Union, die Alte Försterei, wird seit dem 1. Juni kräftig saniert und der Verein, wie auch seine Anhänger, sie können es kaum erwarten dort im Oktober das erste richtige Heimspiel auszutragen. Dann werden die alten Steinstufen, auf dessen Sand man stand, dem Beton gewichen sein. Und wurde man noch vor einem Jahr beim zweiten Heimspiel gegen die Amateure aus Dortmund pitsch nass, so wird man den Luxus einer Überdachung genießen dürfen. Auch eine visuell nicht sichtbare Änderung wird sich in den nächsten Wochen vollziehen: Eine Rasenheizung soll das Stadion im Herzen von Köpenick bekommen. Es ist also keine reine Sanierung, sondern ein kleines Tuning, was auf Grund der Auflagen des DFB (siehe letzten Artikel) nötig wurde.
Nun sollte man nicht außer Acht lassen, dass das Spiel, was man am Samstag vergangener Woche gegen den FC Bayern im Stadion an der Grünwalderstraße verlor, kein entscheidendes war. Kein Relevantes, denn, sein wir mal ehrlich: Erst am 2. August, gegen die Amateure des VfB aus Stuttgart geht die Saison richtig los – vor eigenem Publikum. Man ist zuversichtlich im Verein, in der Mannschaft wohl auch, dass der kleine Fehlstart korrigiert werden kann. Am besten gleich - Moment, ein kleiner Blick auf die Uhr – am morgigen Samstag. So oder so war es ja keine Prämiere. Schon vor einem Jahr verlor der 1.FC Union seit Auftaktspiel, damals gegen Düsseldorf an der Alten Försterei 0:1. Es nieselte denkbar unangenehm und Torsten Mattuschka verschoss in der 86. Minute (glaube ich) einen Foulelfmeter. Es kam alles zusammen, so verlor man ja auch gleich die Auswärtspartie gegen RW Ahlen mit 1:3. Soweit soll es dieses Jahr nach Möglichkeit nicht kommen.
Mich beschleicht sowieso das Gefühl, dass die Stadionfrage der eigentliche Star ist. Eventuell ein Versuch Druck von der Mannschaft zunehmen. Wer weiß das schon?
Zur psychologischen Aufbauhilfe publizierte man auf der Union-HP schon mal vorsorglich die letzten Ergebnisse der Köpenicker, die sie bei Pflichtspielen im Jahn-Sportpark erringen konnten. Mhhh, das ist die Cremé de la Cremé, es kann gar nichts schiefen gehen, klammert man sich an diese nette Auflistung. Bei aller Euphorie: Vorsicht, das ist die Mutter aller, also auf jeden Fall aller Spiele. Denn Übermut tut selten gut, um gleich bei bekannten Sprichworten zu bleiben. Dass die Mannschaft allerdings zu Übermut neigt, das ist nicht zu befürchten, dafür war der Dämpfer gegen München in München wohl Erläuterung genug. Alleine die Statistik im letzten Jahr den 4. Platz belegt zu haben macht noch keine Top-Mannschaft aus – oder doch? Wir werden es zum Teil besser wissen, nach dem Spiel gegen Stuttgart: Vorhang auf, meine Damen und Herren.
Und ein kräftiges EISERN UNION !
Es ist schon skurril, nicht wahr?Der 1.FC Union verliert ein Spiel in der Meisterschaft und so richtig aufwühlen tut es niemanden. Nun gut, aufwühlen vielleicht nicht, aber die Gefühlslage ist auch nicht sonderlich entspannt. Dies dürfte allerdings als positive Anspannung gewertet werden, denn das Wohnzimmer des 1.FC Union, die Alte Försterei, wird seit dem 1. Juni kräftig saniert und der Verein, wie auch seine Anhänger, sie können es kaum erwarten dort im Oktober das erste richtige Heimspiel auszutragen. Dann werden die alten Steinstufen, auf dessen Sand man stand, dem Beton gewichen sein. Und wurde man noch vor einem Jahr beim zweiten Heimspiel gegen die Amateure aus Dortmund pitsch nass, so wird man den Luxus einer Überdachung genießen dürfen. Auch eine visuell nicht sichtbare Änderung wird sich in den nächsten Wochen vollziehen: Eine Rasenheizung soll das Stadion im Herzen von Köpenick bekommen. Es ist also keine reine Sanierung, sondern ein kleines Tuning, was auf Grund der Auflagen des DFB (siehe letzten Artikel) nötig wurde.
Nun sollte man nicht außer Acht lassen, dass das Spiel, was man am Samstag vergangener Woche gegen den FC Bayern im Stadion an der Grünwalderstraße verlor, kein entscheidendes war. Kein Relevantes, denn, sein wir mal ehrlich: Erst am 2. August, gegen die Amateure des VfB aus Stuttgart geht die Saison richtig los – vor eigenem Publikum. Man ist zuversichtlich im Verein, in der Mannschaft wohl auch, dass der kleine Fehlstart korrigiert werden kann. Am besten gleich - Moment, ein kleiner Blick auf die Uhr – am morgigen Samstag. So oder so war es ja keine Prämiere. Schon vor einem Jahr verlor der 1.FC Union seit Auftaktspiel, damals gegen Düsseldorf an der Alten Försterei 0:1. Es nieselte denkbar unangenehm und Torsten Mattuschka verschoss in der 86. Minute (glaube ich) einen Foulelfmeter. Es kam alles zusammen, so verlor man ja auch gleich die Auswärtspartie gegen RW Ahlen mit 1:3. Soweit soll es dieses Jahr nach Möglichkeit nicht kommen.
Mich beschleicht sowieso das Gefühl, dass die Stadionfrage der eigentliche Star ist. Eventuell ein Versuch Druck von der Mannschaft zunehmen. Wer weiß das schon?
Zur psychologischen Aufbauhilfe publizierte man auf der Union-HP schon mal vorsorglich die letzten Ergebnisse der Köpenicker, die sie bei Pflichtspielen im Jahn-Sportpark erringen konnten. Mhhh, das ist die Cremé de la Cremé, es kann gar nichts schiefen gehen, klammert man sich an diese nette Auflistung. Bei aller Euphorie: Vorsicht, das ist die Mutter aller, also auf jeden Fall aller Spiele. Denn Übermut tut selten gut, um gleich bei bekannten Sprichworten zu bleiben. Dass die Mannschaft allerdings zu Übermut neigt, das ist nicht zu befürchten, dafür war der Dämpfer gegen München in München wohl Erläuterung genug. Alleine die Statistik im letzten Jahr den 4. Platz belegt zu haben macht noch keine Top-Mannschaft aus – oder doch? Wir werden es zum Teil besser wissen, nach dem Spiel gegen Stuttgart: Vorhang auf, meine Damen und Herren.
Und ein kräftiges EISERN UNION !
Sonntag, 27. Juli 2008
Heimauftakt in ungewohntem Umfeld
Im Jahnsportpark wird der 1.FC Union seine ersten 5 Heimspiele austragen.
Es wird ein ungewohntes, besonderes Gefühl sein, mit dem die Fans des 1.FC Union das erste Heimspiel ihres Vereins in der neuen dritten Profiliga verfolgen werden. Denn es wird gebaut und gewerkelt in der Wuhlheide. Genauer gesagt auf dem Gelände an der Alten Försterei. Die Sanierung des Stadions, der eigentlich Heimspielstätte, des 1.FC Union ist in vollem Gange und nimmt so viel Zeit in Anspruch, dass das erste Heimspiel in der „neuen“ Alten Försterei erst Mitte Oktober gegen den SC Paderborn stattfinden kann, so die offizielle Schätzung des Vereins. In dieser Übergangszeit muss man also notgedrungen nach Berlin Prenzlauerberg, in den Jahn-Sportpark, ausweichen. In der Wachstumsphase der Diskussion war sogar das Olympiastadion im Gespräch, dies wäre aber wohl finanziell nicht stemmen gewesen. Aber auch so ist das nun gewählte Ausweichstadion eines, welches man kennt in Kreisen der Köpenicker. Nicht zuletzt aus Pokalbegegnungen gegen Oberligisten Gegner im Berliner Pokal, die aus der Landes – bzw. unteren Ligen angehören. Im Meisterschaftsbetrieb selbst startete man im Spieljahr 2006 / 2007 am 6. August 2006 im Jahn-Sportpark mit einer Auswärtspartie gegen die Amateure von Hertha BSC in die neue Saison und konnte damals vor über 6.000 Zuschauern (logischer Weise deutliches Übergewicht für den 1.FC Union in dieser Statistik) das Spiel mit 3:0 gewinnen.
Die Bauarbeiten an der Alten Försterei sind was das Betonieren der Stehränge angeht in absehbarer Zeit beendet bzw. abgeschlossen. Also nächster Schritt wird die Überdachung der Steh Traversen auf dem Programm stehen. Nicht zu vergessen ist auch der vom DFB geforderte Einbau einer Rasenheizung. Selbst die Kassenhäuschen wurden einer optischen Kur unterzogen und erstrahlen in neuem Glanz. Doch bis die „AF“ wieder bespielbar ist wird man mit dem Sportpark in Prenzlauerberg Vorlieb nehmen müssen.Doch der Präsident des 1.FC Union ist sicher, dass das Stadion von den Fans gut angenommen wird, dass sie der Mannschaft nicht den Rücken zu wenden und den Spielen fern bleiben. Viel mehr geht man davon aus, dass sich die vielen Fans hoffentlich zahlreich am 2. August versammeln und die Mannschaft nach Kräften unterstützen werden.
Um 14.00 wird das erste Heimspiel in der neuen Saison angepfiffen. Zu diesem Zeitpunkt wird das Premierenspiel bei der Zweitvertretung des FC Bayern im Stadion an der Grünwalderstraße bereits eine Woche alt sein.
Interessant wird ebenfalls sein, wie die Fans das Stadion annehmen, die wirklich noch nie einen Besuch in die Fremde innerhalb der Stadtgrenzen (Stadionumzug, Pokal etc.) gewagt haben.
Auch die beiden einzigen Neuzugänge, die in der letzten Saison jeweils zu den Stammkräften in ihren Teams zählten Dogen (Wuppertaler SV) und Kohlmann (RW Erfurt) werden sich dann vor heimischem Publikum im Jahn-Sportpark präsentieren.
Die Preise werden sich zu denen, die im Stadion an der Alten Försterei gelten nicht verändert, sondern bleiben konstant.
Des Weiteren nahm der Präsident des 1.FC Union zu den Verpflichtungen in der Sommerpause Stellung und gab an, dass man bei der Zusammenstellung der Mannschaft für die Saison 2008 / 2009 an die finanziellen Grenzen gegangen sei. Daraus lässt sich ableiten, dass es kompliziert werden dürfte in der Winterpause eventuell nach zu bessern.
Daten zum Jahn-Sportpark:
Erbaut 1913
Zuschauervolumen 20.000 (Zahl schwankt)
Spielfläche ca. 110 x 72 m
Nutzung u. a. auch durch Empor und Türkyemspor Berlin
Sanierung 1998
Dienstag, 22. Juli 2008
Reine Routine
Der 1.FC Union Berlin besteht seinen letzten Test und fiebert nun dem Saisonauftakt gegen Bayern München entgegen
Am vergangen Freite konnte sich das Team von Uwe Neuhaus gegen den tschechischen Erstligisten Victoria Ziskov Prag mit einem 1:1 belohnen. Dabei lag man bis 10 Minuten vor dem Ende sogar noch mit 0:1 im Hintertreffen. Steven Ruprecht nutzte eine Ecke von Marco Gebhardt zum Ausglich, welcher auch nach 90 Minuten noch bestand hatte. Ein gelungener Test – so viel kann schon mal festgehalten werden. Und darüber hinaus konnte man Selbstvertrauen tanken für das Auftaktspiel im Stadion an der Grünwalderstraße gegen die zweite Vertretung des FC Bayern München. Und auch die Tatsache, dass der Trainer der Bayern Hermann Gerland ein Auge auf die Partie geworfen hat bringt niemanden aus der Ruhe. Im Wissen um eine starke Mannschaft möchte man am Samstag auch entsprechend auflaufen. Mit einer all zu breiten Brust sicher nicht, aber zumindest mit dem entscheidenden Schuss an Selbstvertrauen. Neues gibt es auch von. Christian Stuff. Dieser hatte sich vor ein paar Tagen im Training in Folge eines Zweikampfs mit Dogan einen Nasenbeinbruch zugezogen und wurde nun mit entsprechender Maske gesichtet, was darauf hindeutet, dass auch er am Samstag auf dem Rasen stehen wird und nicht abseits des Platzes.
Auch die Preise der Dauerkarten für die Saison 2008 / 2009, sowie die Reglung der Sektoren für die ersten voraussichtlich 5 Spiele im Jahn-Sportpark sind bekannt gegeben worden. Dahingehend werde ich hier weitere Zahlen folgen lassen. Hier belasse ich es zunächst bei der Info.
Am vergangen Freite konnte sich das Team von Uwe Neuhaus gegen den tschechischen Erstligisten Victoria Ziskov Prag mit einem 1:1 belohnen. Dabei lag man bis 10 Minuten vor dem Ende sogar noch mit 0:1 im Hintertreffen. Steven Ruprecht nutzte eine Ecke von Marco Gebhardt zum Ausglich, welcher auch nach 90 Minuten noch bestand hatte. Ein gelungener Test – so viel kann schon mal festgehalten werden. Und darüber hinaus konnte man Selbstvertrauen tanken für das Auftaktspiel im Stadion an der Grünwalderstraße gegen die zweite Vertretung des FC Bayern München. Und auch die Tatsache, dass der Trainer der Bayern Hermann Gerland ein Auge auf die Partie geworfen hat bringt niemanden aus der Ruhe. Im Wissen um eine starke Mannschaft möchte man am Samstag auch entsprechend auflaufen. Mit einer all zu breiten Brust sicher nicht, aber zumindest mit dem entscheidenden Schuss an Selbstvertrauen. Neues gibt es auch von. Christian Stuff. Dieser hatte sich vor ein paar Tagen im Training in Folge eines Zweikampfs mit Dogan einen Nasenbeinbruch zugezogen und wurde nun mit entsprechender Maske gesichtet, was darauf hindeutet, dass auch er am Samstag auf dem Rasen stehen wird und nicht abseits des Platzes.
Auch die Preise der Dauerkarten für die Saison 2008 / 2009, sowie die Reglung der Sektoren für die ersten voraussichtlich 5 Spiele im Jahn-Sportpark sind bekannt gegeben worden. Dahingehend werde ich hier weitere Zahlen folgen lassen. Hier belasse ich es zunächst bei der Info.
Mittwoch, 16. Juli 2008
Sinneswandel
Probespieler Erdal Bastürk erhält nun doch einen Vertrag für die neue Saison.
Was wurde nicht alles spekuliert und gehandelt.Aber dass einer seines Schlages verpflichtet werden würde, damit kalkulierte man nun so gar nicht. Ein Mann, der zu letzt in der Verbandsliga, also der fünften Liga, zu Hause war, unterschreibt einen Kontrakt über ein Jahr datiert und soll in diesen 12 Monaten unter Beweis stellen, dass er das Prädikat „Perspektivspieler“ tatsächlich zu recht vom Verein angeheftet bekam.
Viel Risiko geht man nicht ein beim 1.FC Union, vor allem durch sehr stark „leistungsbezogenen“ Vertrag. Finanziell wird man eine Lightversion gewählt haben. Bastürk ist mit 22 Jahren noch relativ jung und stellt keine hohen Ansprüche, da er bis jetzt nie großartig auffiel. Eventuell ist er eine Option für die zweite Mannschaft, die ebenfalls in der Verbandsliga aktiv ist, wie sein Vorgängerverein DSC Wanne-Eickel. Also jemand, der multifunktionell einsetzbar ist. In der ersten Mannschaft kann er jemand sein, der dafür sorgt, dass man auf der Bank eine Notoption in der Hinterhand hat und für die Reserve kann er sogar spielerisch eine Bereicherung, auf jeden Fall aber eine Ergänzung, sein. Live habe ich ihn nie unter die Lupe nehmen können, jedoch sagt die Verpflichtung für mich aus, dass es genügend Gesichtspunkte gibt, die für den kleinen Neffen vom „großen“ Bastürk sprechen.
Unter dessen wird Union am heutigen Mittwochabend wieder auf dem saftigen (und wohl auch durchnässtem) Grün am Ball sein. Ein Testspiel steht an: Gegen den unmittelbaren Nachbarn, geografisch gesehen, den Köpenicker SC.
Nicht dabei sein werden Nico Patschinski (Sprunggelenk) und Christian Stuff (gebrochene Nase). Für Stuff ist die Botschaft wesentlich relevanter, da er womöglich länger ausfallen könnte. Für den 31 Jähren Patschinski rechnet man damit, dass er ab nächster Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.
Was wurde nicht alles spekuliert und gehandelt.Aber dass einer seines Schlages verpflichtet werden würde, damit kalkulierte man nun so gar nicht. Ein Mann, der zu letzt in der Verbandsliga, also der fünften Liga, zu Hause war, unterschreibt einen Kontrakt über ein Jahr datiert und soll in diesen 12 Monaten unter Beweis stellen, dass er das Prädikat „Perspektivspieler“ tatsächlich zu recht vom Verein angeheftet bekam.
Viel Risiko geht man nicht ein beim 1.FC Union, vor allem durch sehr stark „leistungsbezogenen“ Vertrag. Finanziell wird man eine Lightversion gewählt haben. Bastürk ist mit 22 Jahren noch relativ jung und stellt keine hohen Ansprüche, da er bis jetzt nie großartig auffiel. Eventuell ist er eine Option für die zweite Mannschaft, die ebenfalls in der Verbandsliga aktiv ist, wie sein Vorgängerverein DSC Wanne-Eickel. Also jemand, der multifunktionell einsetzbar ist. In der ersten Mannschaft kann er jemand sein, der dafür sorgt, dass man auf der Bank eine Notoption in der Hinterhand hat und für die Reserve kann er sogar spielerisch eine Bereicherung, auf jeden Fall aber eine Ergänzung, sein. Live habe ich ihn nie unter die Lupe nehmen können, jedoch sagt die Verpflichtung für mich aus, dass es genügend Gesichtspunkte gibt, die für den kleinen Neffen vom „großen“ Bastürk sprechen.
Unter dessen wird Union am heutigen Mittwochabend wieder auf dem saftigen (und wohl auch durchnässtem) Grün am Ball sein. Ein Testspiel steht an: Gegen den unmittelbaren Nachbarn, geografisch gesehen, den Köpenicker SC.
Nicht dabei sein werden Nico Patschinski (Sprunggelenk) und Christian Stuff (gebrochene Nase). Für Stuff ist die Botschaft wesentlich relevanter, da er womöglich länger ausfallen könnte. Für den 31 Jähren Patschinski rechnet man damit, dass er ab nächster Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.
Sonntag, 13. Juli 2008
Esbjerg FB eine Nummer zu groß für den 1.FC Union
Am 12. Juli 2008 traf der 1.FC Union in einem weiteren Testspiel auf den dänischen Erstligisten Esbjerg, ohne dabei auf den Probespieler Erdal Bastürk zurückzugreifen. Vor ca. 700 Zuschauern ging Union in der 9. Minute durch Shergo Biran in Führung, welche auch bis zur Halbzeit Bestand hatte. Carsten Busch, der diesmal für Jan Glinker zwischen den Pfosten stand, musste also nach 45. Minuten nicht hinter sich greifen.
In der zweiten Halbzeit zogen die Dänen jedoch an und konnten noch vier Tore erzielen. Somit fügten sie dem 1.FC Union die erste Testspielniederlage des Sommers 2008 zu. Zu Erdal Bastürk bleibt zu notieren, dass auf ihn ganz bewusst verzichtet wurde, da er als Perspektiv-Spieler etikettiert wird und man möchte sich höchstwahrscheinlich auf die Spieler konzentrieren, die auch beim Punktspielstart gegen den FC Bayern München II auf dem Platz stehen werden. Nach 90 Minuten hieß es folgerichtig 1:4 aus Sicht des 1.FC Union Berlin.
In der zweiten Halbzeit zogen die Dänen jedoch an und konnten noch vier Tore erzielen. Somit fügten sie dem 1.FC Union die erste Testspielniederlage des Sommers 2008 zu. Zu Erdal Bastürk bleibt zu notieren, dass auf ihn ganz bewusst verzichtet wurde, da er als Perspektiv-Spieler etikettiert wird und man möchte sich höchstwahrscheinlich auf die Spieler konzentrieren, die auch beim Punktspielstart gegen den FC Bayern München II auf dem Platz stehen werden. Nach 90 Minuten hieß es folgerichtig 1:4 aus Sicht des 1.FC Union Berlin.
Donnerstag, 10. Juli 2008
Ein verwirrender Artikel und ein 9:1 Erfolg gegen den Adlershofer BC
Am J. Juli flog den „Unionern“ unter den Lesern der Berliner Zeitung mal wieder der Hut hoch. Der Auslöser war ein Artikel, in dem es um die Prämienreglung für die abgelaufene Saison geht. In dem Artikel wird behauptet, dass die Mannschaft des 1.FC Union eine vereinbarte (!) Prämie für das Erreichen der 3. Liga vom Verein nicht erhalten haben soll. Allerdings wurde wohl nichts schriftlich fixiert, so dass die Spieler gegen den Verein nichts in der Hand hätten, es unter ihnen rumoren würde, ob der gedrückten Stimmung im Team. Man spiele in diesem Fall sogar mit dem Einschalten der Vereinigung der Vertragsfußballer, so der Autor. Konkret wurde die Zahl 150.000 € in den Raum geworfen, um diesen Betrag würden die Spieler mit dem Verein also ringen.
Der 1.FC Union reagierte noch am selben Tag und veröffentlichte eine Gegendarstellung. In dieser räumte der Mannschaftskapitän Marco Gebhardt mit dem Fall auf, in dem er zu Protokoll gab, dass keine Prämie für das Erreichen der 3. Liga vereinbart wurde. Somit bestehe für die Spieler auch kein juristischer Anspruch auf die Finanzen. Man führe jedoch Verhandlungen mit den Vereinsgremien – diese jedoch würden nicht publik gemacht. Lediglich für den Aufstieg in die 2. Bundesliga wurde eine Prämie in Höhe von 500.000 € festgesetzt. Diese wurde auch schriftlich fixiert bzw. niedergelegt. Durch das Nichterreichen der 2. Bundesliga verfiel diese Prämie am letzten Spieltag selbstverständlich. Somit bleibt festzuhalten, dass ein bisschen übereifrig ein Artikel an die Luft gesetzt wurde, der sich im Endeffekt als Ente erwiesen hat. Auch Dirk Zingler (Präsident) schaltete sich in die Debatte ein und verkündete, dass die Darstellungen der Berliner Zeitung nicht den Tatsachen entsprächen. Unterreichen tat er allerdings im gleichen Atemzug auch, dass es „das gute Recht“ der Spieler sei über eine angemessene Prämie zu verhandeln. Somit waren auch die letzten Zweifel ausgeräumt. Mit Sicherheit kann man sich vorstellen, dass von den Spielern bei den (nach abschl. der Rückrunde) geführten Verhandlungen die Zahl 150.000 € eingeworfen wurde. Aber aus den Verhandlungen darüber zu schließen, dass diese Summe bereits mündlich im Vorfeld getroffen wurde, ist äußerst riskant. Am Ende bleibt als Fazit übrig, dass sich die Spieler mit dem Verein in Verhandlungen befinden, deren Ende noch vollkommen offen ist. Man darf selbstredend gespannt sein, wie die Mannschaft für ihre größtenteils famosen Leistungen in der abgelaufenen Spielzeit (Platz 4 von 19 Mannschaften) belohnt wird.
Mit 9:1 konnte der 1.FC Union ein Vorbereitungsspiel in Adlershof bei gleichnamigen Ballsport Club gewinnen. Nach dem man in der 15 Minuten in Rückstand geraten war rappelten man sich auf und konnte noch neunmal ins Schwarze treffen. Unter den Torjägern befand sich der Neuzugang Dogan und Testspieler Bastürk. Auch Karim Benyamina konnte sich mit 2 Toren innerhalb von 4 Minuten auszeichnen. Insgesamt, so Augenzeugen, war es aber wohl eine bescheiden einzuordnende Vorstellung der Mannschaft.
Tore: 1:0 Hülsebus (15.), 1:1 Patschinski (20./Foulelfmeter), 1:2 Mattuschka (28.), 1:3 Biran (45.), 1:4 Ruprecht (48.), 1:5 Benyamina (61.), 1:6 Benyamina (65.), 1:7 Bastürk (67.), 1:8 Stuff (70.), 1:9 Dogan (85.)
Der 1.FC Union reagierte noch am selben Tag und veröffentlichte eine Gegendarstellung. In dieser räumte der Mannschaftskapitän Marco Gebhardt mit dem Fall auf, in dem er zu Protokoll gab, dass keine Prämie für das Erreichen der 3. Liga vereinbart wurde. Somit bestehe für die Spieler auch kein juristischer Anspruch auf die Finanzen. Man führe jedoch Verhandlungen mit den Vereinsgremien – diese jedoch würden nicht publik gemacht. Lediglich für den Aufstieg in die 2. Bundesliga wurde eine Prämie in Höhe von 500.000 € festgesetzt. Diese wurde auch schriftlich fixiert bzw. niedergelegt. Durch das Nichterreichen der 2. Bundesliga verfiel diese Prämie am letzten Spieltag selbstverständlich. Somit bleibt festzuhalten, dass ein bisschen übereifrig ein Artikel an die Luft gesetzt wurde, der sich im Endeffekt als Ente erwiesen hat. Auch Dirk Zingler (Präsident) schaltete sich in die Debatte ein und verkündete, dass die Darstellungen der Berliner Zeitung nicht den Tatsachen entsprächen. Unterreichen tat er allerdings im gleichen Atemzug auch, dass es „das gute Recht“ der Spieler sei über eine angemessene Prämie zu verhandeln. Somit waren auch die letzten Zweifel ausgeräumt. Mit Sicherheit kann man sich vorstellen, dass von den Spielern bei den (nach abschl. der Rückrunde) geführten Verhandlungen die Zahl 150.000 € eingeworfen wurde. Aber aus den Verhandlungen darüber zu schließen, dass diese Summe bereits mündlich im Vorfeld getroffen wurde, ist äußerst riskant. Am Ende bleibt als Fazit übrig, dass sich die Spieler mit dem Verein in Verhandlungen befinden, deren Ende noch vollkommen offen ist. Man darf selbstredend gespannt sein, wie die Mannschaft für ihre größtenteils famosen Leistungen in der abgelaufenen Spielzeit (Platz 4 von 19 Mannschaften) belohnt wird.
Mit 9:1 konnte der 1.FC Union ein Vorbereitungsspiel in Adlershof bei gleichnamigen Ballsport Club gewinnen. Nach dem man in der 15 Minuten in Rückstand geraten war rappelten man sich auf und konnte noch neunmal ins Schwarze treffen. Unter den Torjägern befand sich der Neuzugang Dogan und Testspieler Bastürk. Auch Karim Benyamina konnte sich mit 2 Toren innerhalb von 4 Minuten auszeichnen. Insgesamt, so Augenzeugen, war es aber wohl eine bescheiden einzuordnende Vorstellung der Mannschaft.
Tore: 1:0 Hülsebus (15.), 1:1 Patschinski (20./Foulelfmeter), 1:2 Mattuschka (28.), 1:3 Biran (45.), 1:4 Ruprecht (48.), 1:5 Benyamina (61.), 1:6 Benyamina (65.), 1:7 Bastürk (67.), 1:8 Stuff (70.), 1:9 Dogan (85.)
Montag, 7. Juli 2008
Ein Hauch von Bundesliga weht durch die Alte Försterei
Erdal Bastürk, Neffe vom Bundesliga-Profi Yildiray Bastürk (VfB Stuttgart), spielt beim 1.FC Union auf Probe.
Der 22 Jährige wird als Option für die erste Männermannschaft, trainiert von Uwe Neuhaus, getestet. In der abgelaufenen Spielzeit schnürte Bastürk seine Schuhe für den westfälischen Verbandesligisten DSC Wanne-Eickel. Für wie lange das Probetraining angesetzt ist wurde nicht bekannt. Es wird sich aber höchstwahrscheinlich über die nächsten 3 – 7 Tage strecken. Ob und wie der Spieler die erste Mannschaft verstärken kann steht also in den Sternen.
Der 22 Jährige wird als Option für die erste Männermannschaft, trainiert von Uwe Neuhaus, getestet. In der abgelaufenen Spielzeit schnürte Bastürk seine Schuhe für den westfälischen Verbandesligisten DSC Wanne-Eickel. Für wie lange das Probetraining angesetzt ist wurde nicht bekannt. Es wird sich aber höchstwahrscheinlich über die nächsten 3 – 7 Tage strecken. Ob und wie der Spieler die erste Mannschaft verstärken kann steht also in den Sternen.
Sonntag, 6. Juli 2008
1.FC Union schlägt den FK Siad Most im Kräftemessen mit 3:2
Am Samstag, den 5. Juli 2008, besiegte der 1.FC Union im Vorbereitungsspiel zur neuen Saison den tschechischen Zweitligisten FK Siad Most knapp mit 3:2 (2:1) und vergab dabei beste Möglichkeiten in Form zweier Elfmeter, die beide nicht genutzt wurden.
Nach der Pause bekommen die Köpenicker Probleme, die sie schnell aus der Bahn werfen. Anstatt auf 3:1 via Elfmeter zu erhöhen scheitert Biran vom Punkt und in der 75. Minute treffen die Gäste zum Ausgleich. 5 Minuten vor Ultimo trifft Benyamina nach Vorlage von Shergo Biran zum Siegtor. Jedoch gab es nach dieser Szene den zweiten Elfmeterpfiff zu Gunsten von Union. Aber auch diese Chance ließ man verstreichen. In diesem Fall verschoss allerdings Mouhani. Am Ende bleibt ein weitere Testspielsieg in den Analen eingebrannt, welcher allerdings, so zumindest verlautete es, in der zweiten Halbzeit ein paar Fragen mehr aufwarf. Mit den ersten 45. Spielminuten zeigte sich der Union-Cheftrainer Uwe Neuhaus zufrieden. Weitere Notiz: Jan Glinker stand wieder zwischen den Pfosten und Carsten Busch nahm wieder auf der harten Oberfläche der Ersatzbank Platz. Neuzugang Dogan spielte ebenso und setzte mit seinem Tor zum 1:0 die ganze eigene Duftmarke. Außerdem erhielt Kevin Maek eine Chance im defensiven Mittelfeld.
Nach der Pause bekommen die Köpenicker Probleme, die sie schnell aus der Bahn werfen. Anstatt auf 3:1 via Elfmeter zu erhöhen scheitert Biran vom Punkt und in der 75. Minute treffen die Gäste zum Ausgleich. 5 Minuten vor Ultimo trifft Benyamina nach Vorlage von Shergo Biran zum Siegtor. Jedoch gab es nach dieser Szene den zweiten Elfmeterpfiff zu Gunsten von Union. Aber auch diese Chance ließ man verstreichen. In diesem Fall verschoss allerdings Mouhani. Am Ende bleibt ein weitere Testspielsieg in den Analen eingebrannt, welcher allerdings, so zumindest verlautete es, in der zweiten Halbzeit ein paar Fragen mehr aufwarf. Mit den ersten 45. Spielminuten zeigte sich der Union-Cheftrainer Uwe Neuhaus zufrieden. Weitere Notiz: Jan Glinker stand wieder zwischen den Pfosten und Carsten Busch nahm wieder auf der harten Oberfläche der Ersatzbank Platz. Neuzugang Dogan spielte ebenso und setzte mit seinem Tor zum 1:0 die ganze eigene Duftmarke. Außerdem erhielt Kevin Maek eine Chance im defensiven Mittelfeld.
Mittwoch, 2. Juli 2008
Schritt Nummer 5
Der fünfte Neuzugang für die kommende Spielzeit beim 1.FC Union steht nun fest.
Hüzeyfe Dogan wechselt vom Wuppertaler SV Borussia zum 1.FC Union Berlin. Damit bekommt der Köpenicker Verein einen offensiven Mittelfeldspieler mit Erfahrung aus der zweiten Bundesliga, der darüber hinaus in der abgelaufenen Saison 4 Tore in der Regionalliga erzielte und auf ca. 1156 Spielminuten in selber Spielklasse kommt. Als Ergänzung wird auf der Internetpräsenz von Union darauf hingewiesen, dass Dogan bereits in der Champions League zum Einsatz kam. Wieso? Weil er von 2001 – 2003 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag stand. Und dort bekam er die Möglichkeit in die europäische Königsklasse zu schnuppern. Auch in der höchsten türkischen Spielklasse kickte Dogen bereits, beim MKE Ankaragücü. Dieser Fakt untermauert seine Erfahrung in höheren Spielklassen und ist ein weiterer Stichpunkt, der ihn qualifiziert in der neuen Saison das Trikot der Köpenicker über zu streifen. Noch sind keine genauen Details über den Kontrakt bekannt. Der 27 Jährige 1,81 Meter große Mittelfeldspieler wird als Verstärkung definiert, als eine dringend benötigte Verstärkung. In Kreisen der Fans wurden bereits unruhige Töne registriert, nach dem zu nächst nur drei Verpflichtungen publik wurden und diese, so machte es den Eindruck, hinter den Erwartungen der Anhänger zurückblieben.
Francis Banecki (SV Werder Bremen) hingegen hat nun entgegen meiner Vermutungen die Heimreise antreten müssen. Er ist für den 1.FC Union keine Option mehr. Laut RBB wurde Banecki ein Vertragsangebot vorgelegt, welches für ihn aber „zu großes finanzielles Risiko“ darstellte und es deswegen für ihn nicht ausreichend war. Somit ist das Kapitel geschlossen.
Hüzeyfe Dogan wechselt vom Wuppertaler SV Borussia zum 1.FC Union Berlin. Damit bekommt der Köpenicker Verein einen offensiven Mittelfeldspieler mit Erfahrung aus der zweiten Bundesliga, der darüber hinaus in der abgelaufenen Saison 4 Tore in der Regionalliga erzielte und auf ca. 1156 Spielminuten in selber Spielklasse kommt. Als Ergänzung wird auf der Internetpräsenz von Union darauf hingewiesen, dass Dogan bereits in der Champions League zum Einsatz kam. Wieso? Weil er von 2001 – 2003 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag stand. Und dort bekam er die Möglichkeit in die europäische Königsklasse zu schnuppern. Auch in der höchsten türkischen Spielklasse kickte Dogen bereits, beim MKE Ankaragücü. Dieser Fakt untermauert seine Erfahrung in höheren Spielklassen und ist ein weiterer Stichpunkt, der ihn qualifiziert in der neuen Saison das Trikot der Köpenicker über zu streifen. Noch sind keine genauen Details über den Kontrakt bekannt. Der 27 Jährige 1,81 Meter große Mittelfeldspieler wird als Verstärkung definiert, als eine dringend benötigte Verstärkung. In Kreisen der Fans wurden bereits unruhige Töne registriert, nach dem zu nächst nur drei Verpflichtungen publik wurden und diese, so machte es den Eindruck, hinter den Erwartungen der Anhänger zurückblieben.
Francis Banecki (SV Werder Bremen) hingegen hat nun entgegen meiner Vermutungen die Heimreise antreten müssen. Er ist für den 1.FC Union keine Option mehr. Laut RBB wurde Banecki ein Vertragsangebot vorgelegt, welches für ihn aber „zu großes finanzielles Risiko“ darstellte und es deswegen für ihn nicht ausreichend war. Somit ist das Kapitel geschlossen.
Meinung: Deutliche (!) 0:1 Niederlage gegen die favorisierten Spanier.
Im Endspiel um die Fußball Europameisterschaft hat die deutsche Nationalmannschaft um Trainer Joachim Löw gegen Spanien mit 0:1 verloren und ist somit „nur“ Vize-Europameister. Während die Spanier eine über 40 Jahre lange Durststrecke beendet haben und nach schier unendlichen Jahren wieder einen relevanten internationalen Titel vorweisen können. Die Elf um ihren Kapitän Michael Ballack bekam im Final ihre Grenzen deutlich aufgezeigt und musste anerkennen, dass die Iberer ihnen um Längen überlegen waren. Dies spiegelte sich im gesamten Spiel wieder. Mit Ausnahme der ersten 10 Minuten, in denen der WM Dritte von 2006 noch ordentlich mitgehalten hatte, dann aber alsbald den Anschluss verlor und dem sicheren und schnellen Kombinationsspiel der Spanier nur noch wenig entgegen zusetzten hatte. Bereits in der 14. Minute konnte man sich im Deutschen Lager bei Jens Lehmann bedanken, der einen unglücklich abgefälschten Ball von Mertesacker um den Pfosten lenken konnte. Es herrschte eine merkwürdige Lähmung im deutschen Spiel generell. Nicht nur das Angriffsspiel fand praktisch nicht statt, auch im Spielaufbau lief nicht viel zusammen. Die Mannschaft stieß gegen diesen Gegner, der weltklasse Niveau besaß und in seinen Reihen mit Namen wie Puyol, Xavi, Fabrégas, Torres und Sergio Ramos echte Weltklassespieler aufzuweisen hat, an ihre eigenen spielerischen Grenzen und machte den Eindruck als ob sie selbst nicht so recht daran glauben mochte diesen Kontrahenten niederringen zu können. Mit spielerischen Mitteln war jedenfalls kein Blumentopf zu gewinnen. In der 33. Minute war es dann soweit Phillip Lahm schien das hohe Anspiel auf Fernando Torres komplett unterschätzt zu haben, denn bevor er sich versah hatte Torres seinen Körper zwischen Ball und Gegenspieler geschoben, antizipierte schnell, dass Lehmann sämtliches Vertrauen in Lahm verloren hatte und aus seinem Tor gesprintet war, und hob den Ball gekonnt über den herausstürzenden Keeper ins Tor der deutschen Mannschaft. Mit dem Tor schienen alle Spanier noch einen Tick sicherer zu werden. Denn von nun an kontrollierten sie das Geschehen auf dem Rasen im Wiener Ernst-Happel-Stadion vor ca. 53.000 Zuschauern.
Auch nach dem Seitenwechsel möchte sich das Bild nicht ändern. Einzig Bastian Schweinsteiger und der später eingewechselte Jansen konnten sich aus der grauen Masse abheben. Dem Zutun von Schweinsteiger war es auch zu verdanken, dass Michael Ballack wenigstens eine Chance in der zweiten Halbzeit bekam und sie knapp vergab. Der Ball landete aus knapp 20 Metern neben dem von Ballack aus gesehenen linken Pfosten. Nun waren es die Spanier, die den Ball zirkulieren ließen und ihren Gegner ein wenig wie am Ring durch die Manege führten. Die Einwechslungen von Kurany und Gomez brachten erwartungsgemäß nichts, sondern schienen die Mannschaft noch zusätzlich zu verunsichern. Der eingebürgerte Spanier Marco Senna hatte in der 82. Minute den finalen K.O. auf dem Fuß. Brachte den Ball jedoch volley nicht im Tor unter. Vorher war das Spielgerät genüsslich per Kopf auf ihn zurückgelegt worden. Allerdings in einer Höhe, die es verlangte diesen Ball direkt zu nehmen. Kurz vor Ultimo war dann der Kuchen, wie man so schön sagt, gegessen. Die deutsche Nationalelf hatte sich inzwischen langsam in ihr Schicksal gefügt. Kevin Kurany kassierte in der 88. Minute bei einem unbeholfenen Versuch sich irgendwie gegen die spanische Hintermannschaft durchzusetzen noch mal die gelbe Karte – es blieb eine Randnotiz. Rosettis Pfeife erklang, schallte über den Rasen und die gesamte Ersatzbank der Iberer stürmte das saftige Grün. Sie hatten es vollbracht und nach 44 Jahren haben sie wieder einen großen Titel mit nach Madrid gebracht.
Auf Seiten der Deutschen herrschte gedämpfter Frust. Zu klar war die spielerische und mentale Überlegenheit der Spanier, zu krass stand es im Verhältnis zum Leistungsvermögen der Mannen um Jogi Löw. Eine Leistung wie die gegen die Portugiesen, das wäre wohl der Rätsels Lösung gewesen. Jedoch, solche Abende kommen äußerst selten vor. Und trotz alle dem: Danke für eine beeindruckende EM! Danke dafür, dass in den Straße wieder Schwarz-Rot –Gold zu sehen war, was einen wehmütig an die WM 2006 im eigenen Land erinnerte.
Bis in 2 Jahren, dann heißt es wieder: Vorhang auf, für die Turniermannschaft schlechthin –Deutschland. Es wird ein Genuss sein zu beobachten wie weit, die dann 25 Jährigen Podolski und Schweinsteiger sein werden. Wie sich ihre Entwicklung selbst entwickelt. Viele Fragen, aber die Antworten wird man wohl schon in der WM-Qualifikation erhalten.
Auch nach dem Seitenwechsel möchte sich das Bild nicht ändern. Einzig Bastian Schweinsteiger und der später eingewechselte Jansen konnten sich aus der grauen Masse abheben. Dem Zutun von Schweinsteiger war es auch zu verdanken, dass Michael Ballack wenigstens eine Chance in der zweiten Halbzeit bekam und sie knapp vergab. Der Ball landete aus knapp 20 Metern neben dem von Ballack aus gesehenen linken Pfosten. Nun waren es die Spanier, die den Ball zirkulieren ließen und ihren Gegner ein wenig wie am Ring durch die Manege führten. Die Einwechslungen von Kurany und Gomez brachten erwartungsgemäß nichts, sondern schienen die Mannschaft noch zusätzlich zu verunsichern. Der eingebürgerte Spanier Marco Senna hatte in der 82. Minute den finalen K.O. auf dem Fuß. Brachte den Ball jedoch volley nicht im Tor unter. Vorher war das Spielgerät genüsslich per Kopf auf ihn zurückgelegt worden. Allerdings in einer Höhe, die es verlangte diesen Ball direkt zu nehmen. Kurz vor Ultimo war dann der Kuchen, wie man so schön sagt, gegessen. Die deutsche Nationalelf hatte sich inzwischen langsam in ihr Schicksal gefügt. Kevin Kurany kassierte in der 88. Minute bei einem unbeholfenen Versuch sich irgendwie gegen die spanische Hintermannschaft durchzusetzen noch mal die gelbe Karte – es blieb eine Randnotiz. Rosettis Pfeife erklang, schallte über den Rasen und die gesamte Ersatzbank der Iberer stürmte das saftige Grün. Sie hatten es vollbracht und nach 44 Jahren haben sie wieder einen großen Titel mit nach Madrid gebracht.
Auf Seiten der Deutschen herrschte gedämpfter Frust. Zu klar war die spielerische und mentale Überlegenheit der Spanier, zu krass stand es im Verhältnis zum Leistungsvermögen der Mannen um Jogi Löw. Eine Leistung wie die gegen die Portugiesen, das wäre wohl der Rätsels Lösung gewesen. Jedoch, solche Abende kommen äußerst selten vor. Und trotz alle dem: Danke für eine beeindruckende EM! Danke dafür, dass in den Straße wieder Schwarz-Rot –Gold zu sehen war, was einen wehmütig an die WM 2006 im eigenen Land erinnerte.
Bis in 2 Jahren, dann heißt es wieder: Vorhang auf, für die Turniermannschaft schlechthin –Deutschland. Es wird ein Genuss sein zu beobachten wie weit, die dann 25 Jährigen Podolski und Schweinsteiger sein werden. Wie sich ihre Entwicklung selbst entwickelt. Viele Fragen, aber die Antworten wird man wohl schon in der WM-Qualifikation erhalten.
Dienstag, 1. Juli 2008
Guido Spork will seinen Vertrag beim 1.FC Union erfüllen – nur unter einer gewissen Bedingung wäre er bereit die Zelte in Berlin abzubauen
Die Vorbereitungszeit beim 1.FC Union verläuft dieser Tage augenscheinlich ruhig. Fast schon zu ruhig, doch mitten in die Phase der Testspiele platzt ein Streitfall in die Idylle der Vorbereitung der Köpenicker. Wie bereits vor Ende der offiziellen Saison angekündigt wurde nochmals bekräftigt, dass in der neuen Saison ohne Guido Spork geplant werde. Da dieser aber noch einen gültigen Vertrag bis zum nächsten Sommer besitzt stellt sich der Fall um einiges schwieriger dar. Spork hat vom Verein eine Vertragsfreigabe erhalten – es wurde damit begründet, dass man dem Spieler Zeit geben wollte sich bei anderen Vereinen vorzustellen. Zu nächst schein es so als ob Spork sich nicht rühren und das Angebot bzw. die Ausbootung annehmen würde. Jedoch passierte die ersten Tage nichts, auch in den Gazetten war nichts vom Im Januar 2006 verpflichteten Spieler zu lesen. Doch der 33 Jahre alte Mann fürs Mittelfeld setzt jetzt deutliche Signale, die in eine ganz klare Windrichtung gehen. Der ehemalige Profi beim SC Paderborn, mit dem im Sommer 2005 in die 2. Bundesliga aufstieg, nimmt die Freistellung vom Trainings- und Spielbetrieb nicht hin. Stattdessen kündigte er an, dass er anstrebt bald wieder Teil der Mannschaft zu sein und beruft sich dabei auf seinen Kontrakt. Warum man im Verein im Fall Spork Handlungsbedarf sah? Dazu erfuhr man von offizieller Seite jedenfalls nur spärlich bzw. gar nicht. In der Mittelung auf der Homepage ist ebenfalls kein relevanter Grund genannt. Aus der abgelaufenen Spielzeit gibt es jedoch Vorfälle, die ein Vorgehen wie das des Vereins durchaus rechtfertigen oder zumindest nachempfinden. Zuerst wollte er nicht akzeptieren Platz auf der Bank zu nehmen zu müssen und wurde dafür mit einer drastischen Geldstrafe belegt. Nebenbei wurde öffentlich, dass Spork verbotener Weise im Februar in einer Diskothek feierte. Undiszipliniertheiten – dies sind so wie es aussieht die Gründe für die Ausmusterung des Mittelfeldspielers. Denn mit sportlichen Leistungen ist ein solches Vorgehen wohl schwer zu rechtfertigen. Sport war den überwiegenden Teil der Saison Stammspieler bei den Köpenickern. Der einzige Ausweg scheint eine Abfindung zu sein. annehmbar. Eine Lösung ist im Moment noch nicht absehbar.
Unterdessen wurde ein neues Testspiel angesetzt.
Am 5. Juli 2008 trifft man am Bruno-Bürgel-Weg 63, in 12439 Berlin um 14.00 Uhr auf den FK Siad Most, einen tschechischen Zweitligisten.
Aberwehrspieler Francis Banecki, der zu Testzwecken vorspielt soll nach Plänen des Trainerteams weiterhin mit der Mannschaft trainieren. Man ließ verlauten, dass es an dem Spieler selber liege, ob er sich weiterhin vorstellt oder die Heimreise antritt.
Unterdessen wurde ein neues Testspiel angesetzt.
Am 5. Juli 2008 trifft man am Bruno-Bürgel-Weg 63, in 12439 Berlin um 14.00 Uhr auf den FK Siad Most, einen tschechischen Zweitligisten.
Aberwehrspieler Francis Banecki, der zu Testzwecken vorspielt soll nach Plänen des Trainerteams weiterhin mit der Mannschaft trainieren. Man ließ verlauten, dass es an dem Spieler selber liege, ob er sich weiterhin vorstellt oder die Heimreise antritt.
Montag, 30. Juni 2008
1. FC Union teste auch gegen den FC Hennigsdorf: 8:0 Erfolg!
Beim souveränen 8:0 Testspielsieg des 1.FC Union am Finaltag der Fußballeuropameisterschaft in Österreich und der Schweiz konnten Karim Benyamina und Torsten Mattuschka waren jeweils 2 Mal erfolgreich. Dazu gesellten sich mit jeweils einem Tor Steven Ruprecht, Macchambes Younga-Mouhani, Steven Jahn (aus der A-Jugend aufgerückt in den Profikader) und Adrijan Antunovic. Francis Banecki, der Testspieler von der Weser, kam diesmal zu keinen Einsatzminuten, da er sich „muskuläre Probleme“ zugezogen hat. Über seine eventuelle Zukunft in Berlin sind noch nicht die Würfel gefallen, insofern ist alles offen. Was wohl für den 22 Jährigen spricht. Sonst wären die Aussagen wohl eindeutig und würden in die Richtung gehen, dass der Mann wohl doch nicht ins Raster passen würde, welches der Verein für Spielverpflichtungen angelegt hat.
Nebenbei absolvierte Carsten Busch sein erstes komplettes Spiel im neuen Dress. Der Keeper war vom SV Babelsberg verpflichtet worden und genoss seine 90 Minuten – wurde aber, so ist aus Beobachterkreisen zu hören, nicht wirklich geprüft.
Christoph Menz musste ebenfalls verletzungsbedingt passen, wie auch Shergo Biran, der sich eine Zerrung zuzog und auf Grund dessen geschont wurde.
Unter dessen ist wohl entschieden, dass der 1. FC Union seine ersten Heimspiele im Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark austragen muss.
Im Stadion an der Alten Försterei wird weiter fleißig gearbeitet.
Immer mehr Stufen werden fertig gestellt und die neue Alte Försterei nimmt langsam Formen an. Mehr dazu im nächsten Artikel.
Nebenbei absolvierte Carsten Busch sein erstes komplettes Spiel im neuen Dress. Der Keeper war vom SV Babelsberg verpflichtet worden und genoss seine 90 Minuten – wurde aber, so ist aus Beobachterkreisen zu hören, nicht wirklich geprüft.
Christoph Menz musste ebenfalls verletzungsbedingt passen, wie auch Shergo Biran, der sich eine Zerrung zuzog und auf Grund dessen geschont wurde.
Unter dessen ist wohl entschieden, dass der 1. FC Union seine ersten Heimspiele im Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark austragen muss.
Im Stadion an der Alten Försterei wird weiter fleißig gearbeitet.
Immer mehr Stufen werden fertig gestellt und die neue Alte Försterei nimmt langsam Formen an. Mehr dazu im nächsten Artikel.
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