Sonntag, 27. Juli 2008

Heimauftakt in ungewohntem Umfeld


Im Jahnsportpark wird der 1.FC Union seine ersten 5 Heimspiele austragen.

Es wird ein ungewohntes, besonderes Gefühl sein, mit dem die Fans des 1.FC Union das erste Heimspiel ihres Vereins in der neuen dritten Profiliga verfolgen werden. Denn es wird gebaut und gewerkelt in der Wuhlheide. Genauer gesagt auf dem Gelände an der Alten Försterei. Die Sanierung des Stadions, der eigentlich Heimspielstätte, des 1.FC Union ist in vollem Gange und nimmt so viel Zeit in Anspruch, dass das erste Heimspiel in der „neuen“ Alten Försterei erst Mitte Oktober gegen den SC Paderborn stattfinden kann, so die offizielle Schätzung des Vereins. In dieser Übergangszeit muss man also notgedrungen nach Berlin Prenzlauerberg, in den Jahn-Sportpark, ausweichen. In der Wachstumsphase der Diskussion war sogar das Olympiastadion im Gespräch, dies wäre aber wohl finanziell nicht stemmen gewesen. Aber auch so ist das nun gewählte Ausweichstadion eines, welches man kennt in Kreisen der Köpenicker. Nicht zuletzt aus Pokalbegegnungen gegen Oberligisten Gegner im Berliner Pokal, die aus der Landes – bzw. unteren Ligen angehören. Im Meisterschaftsbetrieb selbst startete man im Spieljahr 2006 / 2007 am 6. August 2006 im Jahn-Sportpark mit einer Auswärtspartie gegen die Amateure von Hertha BSC in die neue Saison und konnte damals vor über 6.000 Zuschauern (logischer Weise deutliches Übergewicht für den 1.FC Union in dieser Statistik) das Spiel mit 3:0 gewinnen.
Die Bauarbeiten an der Alten Försterei sind was das Betonieren der Stehränge angeht in absehbarer Zeit beendet bzw. abgeschlossen. Also nächster Schritt wird die Überdachung der Steh Traversen auf dem Programm stehen. Nicht zu vergessen ist auch der vom DFB geforderte Einbau einer Rasenheizung. Selbst die Kassenhäuschen wurden einer optischen Kur unterzogen und erstrahlen in neuem Glanz. Doch bis die „AF“ wieder bespielbar ist wird man mit dem Sportpark in Prenzlauerberg Vorlieb nehmen müssen.Doch der Präsident des 1.FC Union ist sicher, dass das Stadion von den Fans gut angenommen wird, dass sie der Mannschaft nicht den Rücken zu wenden und den Spielen fern bleiben. Viel mehr geht man davon aus, dass sich die vielen Fans hoffentlich zahlreich am 2. August versammeln und die Mannschaft nach Kräften unterstützen werden.
Um 14.00 wird das erste Heimspiel in der neuen Saison angepfiffen. Zu diesem Zeitpunkt wird das Premierenspiel bei der Zweitvertretung des FC Bayern im Stadion an der Grünwalderstraße bereits eine Woche alt sein.
Interessant wird ebenfalls sein, wie die Fans das Stadion annehmen, die wirklich noch nie einen Besuch in die Fremde innerhalb der Stadtgrenzen (Stadionumzug, Pokal etc.) gewagt haben.
Auch die beiden einzigen Neuzugänge, die in der letzten Saison jeweils zu den Stammkräften in ihren Teams zählten Dogen (Wuppertaler SV) und Kohlmann (RW Erfurt) werden sich dann vor heimischem Publikum im Jahn-Sportpark präsentieren.
Die Preise werden sich zu denen, die im Stadion an der Alten Försterei gelten nicht verändert, sondern bleiben konstant.
Des Weiteren nahm der Präsident des 1.FC Union zu den Verpflichtungen in der Sommerpause Stellung und gab an, dass man bei der Zusammenstellung der Mannschaft für die Saison 2008 / 2009 an die finanziellen Grenzen gegangen sei. Daraus lässt sich ableiten, dass es kompliziert werden dürfte in der Winterpause eventuell nach zu bessern.
Daten zum Jahn-Sportpark:
Erbaut 1913
Zuschauervolumen 20.000 (Zahl schwankt)
Spielfläche ca. 110 x 72 m
Nutzung u. a. auch durch Empor und Türkyemspor Berlin
Sanierung 1998

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